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Steven Clauss

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Basketballspieler
Basketballspieler
Steven Clauss
Spielerinformationen
Geburtstag 6. Oktober 1957 (69 Jahre und 25 Tage)
Geburtsort New York, Vereinigte Staaten
Vereine als Trainer
1999–2001 DeutschlandDeutschland TTL/TSK Universa Bamberg (Co)
2007–2008 DeutschlandDeutschland Deutsche Bank Skyliners (Co)
2010–2011 DeutschlandDeutschland EnBW Ludwigsburg (Co)
2013–2014 DeutschlandDeutschland Fraport Skyliners/Eintracht Frankfurt (Jugend)
2014–2015 DeutschlandDeutschland TG Hanau
2015–2016 DeutschlandDeutschland Dresden Titans
2017–2019 DeutschlandDeutschland Basketball Löwen Braunschweig (Co)
2019–2021 DeutschlandDeutschland Science City Jena (Co)
Nationalmannschaft als Trainer
1993 DeutschlandDeutschland Deutschland (Damen)
DeutschlandDeutschland Deutschland U22 (Co)
DeutschlandDeutschland Deutschland A2 (Co)
2015 DeutschlandDeutschland Deutschland U20 (Co)

Steven Clauss (* 6. Oktober 1957 in New York City) ist ein deutsch-amerikanischer Basketballtrainer und -funktionär.

Karriere[Bearbeiten]

Clauss wurde in New York geboren, seine Eltern waren nach dem Zweiten Weltkrieg von Deutschland in die Vereinigten Staaten ausgewandert.<ref>Gesichter der Woche: Steven Clauss. (PDF) In: Dresdner Woche. 13. Januar 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 11. September 2016.</ref><ref name=":1">Holger Zaumsegel: Science City Jena: Trainer Clauss trainierte einst Nowitzki. In: Ostthüringer Zeitung. 4. März 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 4. März 2020.</ref> Er betrieb als Heranwachsender mehrere Sportarten, darunter Basketball, American Football, Baseball und Ringen. Nachdem seine Familie in den 1970er Jahren nach Deutschland zurückgekehrt war, ging er in Kronberg zur Schule und spielte beim MTV Kronberg Basketball. Bei dem Verein war er mit Anfang 20 Trainer der Damen.<ref name=":2">Steven Clauss - Den Nachwuchs im Blick. In: Skyliners Frankfurt. 26. Januar 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 16. August 2023.</ref>

Er studierte zunächst drei Semester Jura und schloss im Anschluss ein Lehramtsstudium ab, bevor er 1983 seine Trainer-A-Lizenz erhielt.<ref name=":1" /> Mitte der 1980er Jahre trainierte er die Damen von Bayer Leverkusen in der Bundesliga.<ref>Agon Düsseldorf: Siegesfeiern sind schon Routine. In: Die Welt. 1. April 1985 (archive.org [abgerufen am 4. August 2019]).</ref> 1989 schloss er seine Ausbildung an der Trainerakademie in Köln ab.<ref name=":3">Christoph Büker: Steven Clauss ist neuer DBB-Sportdirektor. (PDF) In: DBB-Journal. Deutscher Basketball Bund, 5. Oktober 2008, abgerufen am 11. September 2016.</ref> 1993 war er deutscher Damen-Bundestrainer.<ref>Ehemalige Bundestrainer der A-Damen (DBB). In: Deutscher Basketball-Bund. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Februar 2021; abgerufen am 16. August 2023.</ref> In der Saison 1994/95 war Clauss Trainer des Zweitligisten TK Hannover.<ref name=":0">Hannover: Die Flyers üben sich in Geduld. In: DSV Deutscher Sportverlag GmbH (Hrsg.): Zeitschrift Basketball, Sonderheft 1994/95. S. 18.</ref> Er arbeitete für den Bundesligaverein Brandt Hagen,<ref>Michael Schröder: Literatur Liste. In: www.coach-clinic.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 11. September 2016.</ref> den Zweitligisten Paderborn<ref>Steven Clauss neuer Co-Trainer der Basketball Löwen. In: Regional Heute. 27. Juni 2017, abgerufen am 15. August 2023.</ref> und gehörte als Co-Trainer später zum Stab des Bundesligisten Bamberg.<ref>Walter Beyersdorf: Archiv Saison 1999/2000 GHP Bamberg. In: www.wbeyersdorf.de. Abgerufen am 11. September 2016.</ref><ref>Spieler-Statistik, Brose Bamberg. In: Basketball-Bundesliga. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. September 2016; abgerufen am 11. September 2016.</ref> Als Co-Trainer der deutschen U22-Nationalmannschaft betreute er unter anderem Dirk Nowitzki.<ref name=":2" />

Von 2001 bis 2008 hatte Clauss die Leitung der Basketball-Akademie Rhein-Main inne, ehe er in der Saison 2007/08 in der Bundesliga-Mannschaft der Skyliners Frankfurt als Assistent von Cheftrainer Murat Didin wirkte.<ref>Eric Detlev wird sportlicher Leiter des Frankfurter Nachwuchsprogramms, Steven Clauss übernimmt NBBL-Team als Headcoach. In: Frankfurt Skyliners. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. September 2016; abgerufen am 11. September 2016.</ref> Clauss war in seiner Frankfurter Zeit an der Entdeckung und Förderung von Spielern wie Malick Badiane, Rudy Mbemba und Alex King beteiligt.<ref name=":2" /> Er gehörte dem Vorstand der Arbeitsgemeinschaft 2. Basketball-Bundesliga an und war Mitglied des Ligaausschusses der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga.<ref name=":3" />

Zwischen November 2008<ref>Steven Clauss ist neuer DBB-Sportdirektor. In: Deutscher Basketball-Bund. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. September 2016; abgerufen am 11. September 2016.</ref> und Juni 2010<ref>DBB und Steven Clauss gehen getrennte Wege. In: Deutscher Basketball-Bund. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. September 2016; abgerufen am 11. September 2016.</ref> amtete er als Sportdirektor des Deutschen Basketball Bundes. Schon vorher war Clauss für den DBB tätig, unter anderem als Co-Trainer der A2-Nationalmannschaft, mit der er an der Sommeruniversiade 2007 teilnahm, sowie als Bundestrainer im weiblichen Jugendbereich.<ref name=":3" /> Ab August 2010 gehörte er als Co-Trainer zum Stab des Bundesligisten EnBW Ludwigsburg.<ref>Trainer der EnBW Ludwigsburg - Saison 2010 / 2011. In: EnBW Ludwigsburg. 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 26. August 2026.</ref> Clauss hatte das Amt in der Saison 2010/11 inne.<ref>Steven Clauss neuer Co-Trainer der Basketball Löwen. In: Regional Heute. 27. Juni 2017, abgerufen am 26. August 2026.</ref> Im Sommer 2012 betreute er als Cheftrainer die deutsche Studentennationalmannschaft in der Spielart 3-gegen-3.<ref>A2-Team testet gegen U20-Team und spielt tolle World University Championship. (PDF) In: DBB-Journal, Ausgabe 28. Deutscher Basketball-Bund, August 2012, abgerufen am 16. August 2023.</ref>

In der Saison 2013/14 leitete er als Cheftrainer die Geschicke der Spielgemeinschaft Eintracht Frankfurt/Skyliners Frankfurt in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga.<ref>Teams der NBBL - Gruppe Südwest. In: NBBL. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. September 2016; abgerufen am 11. September 2016.</ref>

Ende Oktober 2014 wurde er als Nachfolger des entlassenen US-Amerikaners Ty Shaw Cheftrainer der TG Hanau in der 2. Bundesliga ProB.<ref>Steven Clauss wird Head Coach der White Wings Hanau. In: 2. Basketball-Bundesliga. Abgerufen am 11. September 2016.</ref> Unter Clauss’ Leitung kam Hanau in der Saison 2014/15 auf den vierten Rang in der Hauptrunde und erreichte das Playoff-Viertelfinale. Nach der Saison trennten sich Clauss und der Hanauer Verein, als man keine Einigung über eine weitere Zusammenarbeit erzielte.<ref>ProB: Coach Clauss verlässt die White Wings. In: op-online.de. 27. April 2015, abgerufen am 11. September 2016.</ref> Im Sommer 2015 war Clauss als Co-Trainer Mitglied des Betreuerstabes der deutschen U20-Nationalmannschaft.<ref>U20-EM: Die härteste Aufgabe. In: NBBL. 6. Juli 2015, abgerufen am 11. September 2016.</ref>

Im Dezember 2015 übernahm er das Amt des Cheftrainers beim Drittligisten Dresden Titans<ref>ProB: Steven Clauss neuer Head Coach. In: Dresden Titans. 28. Dezember 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 11. September 2016.</ref> und brachte die Mannschaft innerhalb kurzer Zeit auf Erfolgskurs: Clauss führte Dresden im Frühjahr 2016 ins Playoff-Halbfinale, da weitere Anwärter verzichteten, stiegen die Titans in die zweithöchste deutsche Spielklasse, die 2. Bundesliga ProA, auf.<ref>Titans steigen am Grünen Tisch auf. In: Mopo 24. 11. Mai 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. September 2016; abgerufen am 11. September 2016.</ref> Anschließend wurde Clauss’ Vertrag in Dresden um zwei Jahre verlängert.<ref>ProA: Titans verlängern mit Cheftrainer Steven Clauss. In: Dresden Titans. 16. Mai 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 11. September 2016.</ref> Am 29. November 2016 wurde Clauss in Dresden entlassen.<ref>ProA: Wechsel auf der Trainerbank. In: Dresden Titans. 29. November 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. November 2016; abgerufen am 29. November 2016.</ref> Zum Zeitpunkt der Trennung stand die Mannschaft mit einem Sieg und zwölf Niederlagen auf dem letzten Platz der 2. Bundesliga Pro A.<ref>Dresden Titans beurlauben ihren Trainer Steven Clauss: Liam Flynn übernimmt. In: Dresdner Neuste Nachrichten. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. November 2016; abgerufen am 29. November 2016.</ref>

Im Juni 2017 wurde er Co-Trainer des Bundesligisten Basketball Löwen Braunschweig.<ref>Viel Erfahrung und Expertise: Steven Clauss übernimmt Co-Trainer-Position. In: Basketball Löwen Braunschweig. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Juli 2019; abgerufen am 26. Juli 2019.</ref> Da sich Cheftrainer Frank Menz im November 2017 einen Quadrizepssehnenriss zuzog, daraufhin operiert werden musste und sein Amt vorübergehend nicht ausüben konnte, übernahm Clauss während dieser Zeit interimsweise den Posten.<ref>Hiobsbotschaft: Auch Headcoach Frank Menz fällt aus. In: Basketball Löwen Braunschweig. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Juli 2019; abgerufen am 26. Juli 2019.</ref> Er blieb bis zum Ende des Spieljahres 2018/19 Co-Trainer in Braunschweig<ref>Assistant Coach Steven Clauss verlässt die Löwen. In: Basketball Löwen Braunschweig. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Juni 2019; abgerufen am 26. Juli 2019.</ref> und wechselte in der Sommerpause 2019 zu Science City Jena in die 2. Bundesliga ProA, um dort ebenfalls als Co-Trainer von Frank Menz zu arbeiten.<ref>Braunschweiger Erfolgsduo an der Saale wiedervereint – Steven Clauss wird neuer Co-Trainer. In: Science City Jena. 25. Juli 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 26. Juli 2019.</ref> Seine Amtszeit in Jena ging im Juni 2021 zu Ende.<ref>Science City Jena verabschiedet Co-Trainer Steven Clauss. In: 2. Basketball-Bundesliga. 7. Juni 2021, abgerufen am 7. Juni 2021.</ref> Vom Deutschen Basketball-Bund wurde er in der Trainerausbildung als Referent eingesetzt.<ref>Trainer*innen B-Ausbildung in Steinbach 2022. In: Deutscher Basketball-Bund. 6. Juli 2022, abgerufen am 13. Oktober 2022.</ref>

Fußnoten[Bearbeiten]

<references />

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