Stiftung Edith Maryon
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| colspan="2" class="notheme" style="text-align: center; padding:1em 0; background-color:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | SEM logo 2017 CMYK.svg | |
| Rechtsform | privatrechtliche Stiftung |
| Gründung | 1990 |
| Auflösung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Gründer | John Ermel, Christoph Langscheid, Michael Riggenbach |
| Sitz | Basel, Schweiz |
| Vorläufer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Nachfolger | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Zweck | Förderung und Errichtung sozialer Wohn- und Arbeitsstätten |
| Vorsitz | Rembert Biemond (Präsident des Stiftungsrats) |
| Geschäftsführung | Christoph Langscheid (Vorsitz), Klaudia Agbaba, Klaus Jensen, Ulrich Kriese |
| Eigentümer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Umsatz | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 274: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Stiftungskapital | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 274: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Bilanzsumme | 343 Mio. CHF (2024)<ref>Website und Jahresberichte der Stiftung</ref> |
| Beschäftigte | 19 (2025)<ref>Website und Jahresberichte der Stiftung</ref> |
| Freiwillige | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Mitglieder | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Website | Maryon.ch |
Die Stiftung «Edith Maryon» zur Förderung sozialer Wohn- und Arbeitsstätten ist eine anthroposophisch orientierte, im Jahr 1990 gegründete Non-Profit-Organisation, die sich den gemeinnützigen Umgang mit Grund und Boden und Liegenschaften zum Ziel gesetzt hat. Die Stiftung übernimmt Immobilien aller Art (und Nutzungsart), damit sie auf Dauer der Spekulation entzogen sind. Sie stellt die Liegenschaften Dritten zur Verfügung zur Verwirklichung sozial innovativer und nachhaltiger Projekte. Die geografischen Tätigkeitsschwerpunkte der Stiftung sind die Nordwestschweiz (Basel und Umgebung) und Berlin.
Geschichte[Bearbeiten]
Die Stiftung Edith Maryon wurde 1990 von Christoph Langscheid, John Ermel und Michael Riggenbach mit einem Startkapital von 12'000 Schweizer Franken gegründet. Sie gilt als Pionierin des Mission und Impact Investing, spezialisiert auf Immobilien bzw. Grund und Boden.<ref>Basler Stiftungstag: Grundeigentum zwischen sozialer und finanzieller Rendite. In: The Philanthropist. 29. August 2024, abgerufen am 8. November 2025.</ref> Im Wohnbereich sind oft Elemente der Cohousing-Idee verwirklicht.<ref>id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit Berlin (Hrsg.): CoHousing Cultures, Handbuch für selbstorganisiertes, gemeinschaftliches und nachhaltiges Wohnen. Berlin 2012. ISBN 978-3-86859-148-4</ref> Benannt ist die Stiftung nach der englischen Bildhauerin Edith Maryon aufgrund deren Engagements u. a. für den sozialen Wohnungsbau. Im Laufe einer Generation ist der Immobilienbesitz auf 166 Projekte<ref>Basler Stiftungstag: Grundeigentum zwischen sozialer und finanzieller Rendite. In: The Philanthropist. 29. August 2024, abgerufen am 8. November 2025.</ref> angestiegen, zum Teil untergebracht in Tochterunternehmen.<ref>Tochterunternehmen – Stiftung Edith Maryon. In: Stiftung Edith Maryon. Abgerufen am 8. November 2025.</ref> Die Bilanzsumme der Stiftung beläuft sich auf 343 Mio. Schweizerfranken (Stand Dez. 2024).<ref>Jahresbericht 2024 der Stiftung Edith Maryon (PDF; 4,8 MB)</ref> Ihr Wachstum hat die Stiftung Edith Maryon im Wesentlichen Schenkungen, Vermächtnissen und zinslosen Darlehen von einer Vielzahl von Privatpersonen zu verdanken.<ref>Fast schon eine Tellerwäscher-Geschichte. Basler Zeitung, 9. Juli 2020.</ref> Im Laufe der Jahre hat sich die Stiftung ausserdem zu einer Vergabe- oder Förderstiftung im Bereich Kunst und Kultur entwickelt.<ref>Website und Jahresberichte der Stiftung</ref>
Projekte Schweiz (Auswahl)[Bearbeiten]
Basel[Bearbeiten]
- Unternehmen Mitte, Basel (Sitz der Stiftung)
- Hotel Krafft
- Markthalle Basel
- Rudolf Steiner Schule Basel<ref>Schulchronik –. Abgerufen am 8. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Andere Orte in der Schweiz[Bearbeiten]
- Kloster Schönthal (Schweiz)
- Rudolf Steiner Schule Münchenstein (ehemalige Haas’sche Schriftgiesserei)
- Alte Feuerwehr Viktoria, Bern<ref>Website der Genossenschaft Feuerwehr Viktoria</ref>
- Neuestheater.ch, Dornach
- Hof Bain da Chauenas, Scuol<ref>Bain da Chauenas - Scuol: Der Hof. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 5. November 2019. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
- Sunnehügel – Haus der Gastfreundschaft, Schüpfheim<ref>Sonnenhügel – Haus der Gastfreundschaft. Abgerufen am 5. November 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Projekte Deutschland (Auswahl)[Bearbeiten]
Berlin[Bearbeiten]
- Ehemaliges Stummfilmkino Delphi
- ExRotaprint
- Halle Tanzbühne Berlin<ref>HALLE TANZBÜHNE BERLIN – Stiftung Edith Maryon. Abgerufen am 17. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> der cie. toula limnaios
- Kindl-Areal, Berlin-Neukölln, Projekt Vollgut<ref>VOLLGUT – Stiftung Edith Maryon. Abgerufen am 5. November 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> sowie Eine-Welt-Zentrum<ref>AM SUDHAUS – Stiftung Edith Maryon. Abgerufen am 17. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Schokoladen, Berlin-Mitte<ref>Schokoladen Events. Abgerufen am 5. November 2019.</ref>
- Kastanienallee 86 mit dem Tuntenhaus<ref>Kastanienallee 86</ref>
Andere Orte in Deutschland[Bearbeiten]
- KlausHaus, Leipzig<ref>KlausHaus – Stiftung Edith Maryon. Abgerufen am 5. November 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>KlausHaus | Mietshäuser Syndikat. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2019; abgerufen am 5. November 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Das Haus - Kollektivhaus Wurze. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 5. November 2019. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
- Landgut Pretschen, Märkische Heide<ref>Landgut Pretschen | Biospezialitäten aus dem Spreewald. Abgerufen am 5. November 2019.</ref>
- Landwerk Neuendorf
Wohnhilfen[Bearbeiten]
Unter dem Stichwort Wohnhilfen gewährt die Stiftung seit 2003 Mietkautionsbürgschaften auf der Basis eines Solidaritätsfonds. Insgesamt wurde mehr als 13 000 Haushalten in der Nordwestschweiz zu einem Mietvertrag verholfen, circa 1000 neue Bürgschaften werden jährlich ausgestellt.<ref>13. Basler Stiftungstag – Stiftungen und Grundeigentum. In: Stiftungsstadt Basel. Abgerufen am 7. November 2025.</ref><ref>Jahresbericht 2024 der Stiftung Edith Maryon, S. 28 (PDF; 4,8 MB)</ref> Ausserdem wird in Zusammenarbeit mit der Christoph Merian Stiftung ein Härtefall-Fonds geführt, sowie in Zusammenarbeit mit dem Kanton Basel-Stadt und im Auftrag der Stiftung Wohnraum Basel ein Genossenschaftsanteilfonds<ref>Wohnfonds Basel. In: Wohnraum Basel. Abgerufen am 7. November 2025.</ref> verwaltet, um den Zugang zu genossenschaftlichem Wohnen zu erleichtern.<ref>Jahresbericht 2024 der Stiftung Edith Maryon, S. 28 (PDF; 4,8 MB)</ref>
Organisation[Bearbeiten]
Oberstes Stiftungsorgan ist der Stiftungsrat, bestehend aus fünf Personen. Dem Stiftungsrat steht ein Beirat aus 19 Personen beratend zur Seite.<ref>Verwaltungsrat. maryon.ch</ref> Das tägliche Geschäft obliegt einer Geschäftsstelle in Basel mit 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Stand 2025).<ref>Geschäftsstelle. maryon.ch</ref>
Siehe auch[Bearbeiten]
Literatur und Medien[Bearbeiten]
- Land in Sicht. Dokumentarischer Auftragsfilm über die Stiftung Edith Maryon, 48 Min., Schweiz 2024, Buch und Regie: Marcel Scheible, Produktion: Sel et Poivre.<ref>Land in Sicht – Dokumentarischer Auftragsfilm für die Stiftung Edith Maryon. Sel et Poivre GmbH, 2024, abgerufen am 7. November 2025.</ref>
- Daniela Patti, Levente Polyak (Hrsg.): Funding the Cooperative City. Community Finance and the Economy of Civic Spaces. Cooperative City Books, Wien 2017, ISBN 978-3-9504409-0-4; cooperativecity.org (PDF; 59 MB).
- Berliner Liegenschaftsanzeiger (Zeitung der Initiative Stadt-Neudenken), 5. Mai 2012, Nr. 1.
- Veronica Frenzel: Das ist unser Haus. In: Der Tagesspiegel, 12. Mai 2013, S. 24–25
- CoHousing Cultures, Handbuch für selbstorganisiertes, gemeinschaftliches und nachhaltiges Wohnen. id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit Berlin, Berlin 2012, ISBN 978-3-86859-148-4
- Ulrich Kriese: Die Stiftung Edith Maryon als Projektpartnerin für Gemeinschaftswohnprojekte. In: Erwägungen (Journal der Theologischen Bewegung für Solidarität und Befreiung – TheBe), 29. Jg., Nr. 2/2011 (Juli). S. 17–19.
- David Matthee, Ulrich Kriese: Strategien zur Dekommodifizierung von Grund und Boden – das transformative Potenzial der Bodenstiftungen. In: Sozialimpulse. Beiträge zur Transformation in Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft. Nr. 2/2025 (August), S. 4–12.
- Ulrich Kriese: Bodenrecht und Bodenunrecht: Vom Boden als Gemeingut zum privaten Grundeigentum – und ermutigenden Kräften heute. In: Sozialimpulse. Beiträge zur Transformation in Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft. Nr. 2/2025 (August), S. 20–27.
Weblinks[Bearbeiten]
- Website der Stiftung Edith Maryon.
- Fast schon eine Tellerwäscher-Geschichte. Basler Zeitung, 9. Juli 2020.
- Gemeingut Boden.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Weblink offline
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2024-05
- Anthroposophie
- Wohnprojekte
- Organisation (Nachhaltiges Bauen)
- Immobilienunternehmen (Schweiz)
- Stiftung (Basel)
- Kulturelle Organisation (Basel)
- Stiftungsgründung 1990