Stopselclub

Ein Stopselclub (gelegentlich auch Stopslclub,<ref>Sieg für den König-Ludwig-Verein. In: Passauer Neue Presse. 13. Juni 2016.</ref> Stöpselclub,<ref>Tandem-Ski und Zweierbob-Slalom bei den Narralympics. In: Heidenheimer Zeitung. 10. Februar 2015 (swp.de).</ref> Stopselklub<ref>Neuburger Fußballgeschichte. In: Augsburger Allgemeine. 6. November 2013 (augsburger-allgemeine.de).</ref> oder Stopselverein<ref>Der Stopsel ist immer dabei. In: Augsburger Allgemeine. 23. Mai 2011 (augsburger-allgemeine.de).</ref> genannt) ist ein geselliger<ref name="Merkur">Stopselclub: Vergessliche füttern die Vereinskasse. In: Münchner Merkur. 22. August 2011 (merkur.de).</ref><ref>Stopselclub pflegt die Geselligkeit. In: Oberbayerisches Volksblatt. 19. März 2015 (ovb-online.de).</ref> Verein, dessen Mitglieder stets einen Stöpsel mit sich tragen müssen.<ref>Was ist ein Stopselclub? In: Mittelbayerische Zeitung. 4. Juli 2010 (mittelbayerische.de). Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Was ist ein Stopselclub? ( vom 31. Juli 2017 im Internet Archive)</ref>
Regeln[Bearbeiten]
Wenn sich zwei Vereinsmitglieder begegnen, kann einer den anderen auffordern, seinen Stopsel zu zeigen.<ref>Satzung. Stopslclub Aufkirch 1960, abgerufen am 18. Juni 2017.</ref> Falls ein Mitglied den Stopsel nicht vorzeigen kann, z. B. weil es ihn zu Hause vergessen hat, dann muss das vergessliche Mitglied eine kleine Geldstrafe zahlen.<ref>Dieser Fanclub drückt Bayern UND 1860 die Daumen. In: tz. 2. September 2016 (tz.de).</ref> Manche Vereine gestatten Ausnahmen, wenn die Mitglieder in Schlafanzug oder Badehose gekleidet sind.<ref name=":0">Eine eingeschworene Gemeinschaft. In: Oberbayerisches Volksblatt. 19. November 2016 (ovb-online.de).</ref> Andere verlangen das Vorzeigen nur bei offiziellen Veranstaltungen und Treffen.<ref name="Merkur" /> Diese Strafen werden oft verwendet, um beim nächsten Vereinstreffen das Bier für die anwesenden Vereinsmitglieder zu zahlen.<ref>Satzung. Stopslclub Höslwanger, abgerufen am 18. Juni 2017.</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Stopselclubs sind in Bayern<ref>Einträge für „Stopselclub“ im Vereinsregister. In: Gemeinsames Registerportal der Länder. 16. Juni 2017 (Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Einträge für "stopselclub" im Vereinsregister ( vom 16. Juni 2017 im Webarchiv archive.today)).</ref> mindestens seit der Mitte des 20. Jahrhunderts<ref>Geschichte. Stopselclub Harthausen, abgerufen am 15. Juni 2017.</ref><ref>Über uns. Stopselclub 1951 Unter- und Oberwildenau, abgerufen am 16. Juni 2017.</ref> verbreitet, vereinzelt gab es sie aber auch schon Jahrzehnte früher.<ref>Chronik. Burschenverein Aubing, abgerufen am 16. Juni 2017.</ref> Stopselclubs sind als voneinander unabhängige lokale Vereine organisiert, die in vielen bayerischen Ortschaften Teil des Vereinslebens sind. Gelegentlich unterstützen Stopselclubs auch wohltätige Projekte.<ref name=":0" /><ref>Was für eine Spende. In: Augsburger Allgemeine. 23. Dezember 2016 (augsburger-allgemeine.de).</ref><ref>Abensberger helfen Bäckerei in Nicaragua. In: Mittelbayerische Zeitung. 3. Juni 2017 (mittelbayerische.de).</ref> Der Stopselclub wurde 1975 in der Zeitschrift Kursbuch erwähnt.<ref>Hans Magnus Enzensberger (Hrsg.): Kursbuch. Band 39-42. Rotbuch Verlag, 1975, S. 157 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Die Satzung des Stopselclubs Dietramszell wurde im Katalogbuch zur Landesausstellung Bavaria, Germania, Europa: Geschichte auf Bayerisch des Hauses der Bayerischen Geschichte erwähnt.<ref>Bavaria, Germania, Europa: Geschichte auf Bayerisch : Katalogbuch zur Landesausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte in Zusammenarbeit mit den Museen der Stadt Regensburg. Museen der Stadt Regensburg, 2000, S. 81 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />