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Storaxbäume

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Storaxbäume
Datei:Styrax platanifolius.jpg

Styrax platanifolius

Systematik
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Asteriden
Ordnung: Heidekrautartige (Ericales)
Familie: Storaxbaumgewächse (Styracaceae)
Gattung: Storaxbäume
Wissenschaftlicher Name
Styrax
L.

Die Storaxbäume (Styrax) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Storaxbaumgewächse (Styracaceae).<ref name="FoC" /> Sie ist mit 120 bis 150 Arten die artenreichste Gattung dieser Familie.

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Styrax glabratus Pohl137.png
Illustration von Styrax glabratus
Datei:Styrax wilsonii 138-8444.jpg
Illustration von Styrax wilsonii

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Bei Styrax-Arten handelt es sich sowohl um sommergrüne als auch immergrüne kleine Bäume, manchmal auch Sträucher, die Wuchshöhen von 2 bis 20 Metern erreichen. Die sommergrünen Arten haben oft große Laubblätter, die bei einigen Arten bis zu 20 Zentimeter lang sind.

Die einfachen, meist wechselständigen Laubblätter sind behaart oder selten kahl. Nebenblätter sind keine vorhanden.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Die Blütenstände können traubig oder rispig oder zymös sein, selten stehen die Blüten in Büscheln oder einzeln.

Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind oft fünfzählig. Ihre reinweißen, manchmal auch etwas rötlichen Kronblätter neigen etwas zusammen, so dass die Blüten leicht glockenförmig sind. Es sind meist zehn (8 bis 13) Staubblätter vorhanden mit gelblichen Staubbeuteln. Der Fruchtknoten ist ober- oder mittelständig.

Die Früchte sind Steinfrüchte, deren Mesokarp sowohl fleischig wie ledrig-trocken sein kann. Die Früchte enthalten meist nur einen Samen. Es gibt Arten mit geflügelten Samen, die meisten Arten haben gerippte Samen und einige Arten haben glatte Samen.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Gattung Styrax wurde 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus 1, Seite 444 aufgestellt.<ref name="FoC" /> Synonyme für Styrax Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. sind: Adnaria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf., Anthostyrax Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Pierre, Benzoin Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hayne, Benzoina Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf., Camunium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Adans., Cypellium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Desv., Cyrta Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lour., Darlingtonia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Torr., Epigenia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Vell., Foveolaria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ruiz & Pav., Pamphilia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mart. ex A.DC., Plagiospermum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Pierre, Strigilia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Cav., Tremanthus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Pers., Trichogamila Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.P.Browne<ref name="POWO" />

Die Styrax-Arten kommen in allen Arealen der Familie vor: Die meisten Arten stammen aus Ostasien, viele auch aus dem tropischen Südamerika oder Mexiko. Eine Art, der Storaxbaum (Styrax officinalis), kommt auch in Kleinasien, im östlichen Mittelmeerraum, und mit einer anderen Unterart in Kalifornien vor. Einzelne Standorte kennt man auch aus Italien.

In der Gattung Styrax gibt es 120 bis 150 Arten (Auswahl):<ref name="GRIN" /><ref name="POWO" />

Datei:Styrax argenteus 3.jpg
Blüten von Styrax argenteus
Datei:Styrax dasyanthus - blossoms, buds, leaves.JPG
Blüten, Knospen und Blätter von Styrax dasyanthus
Datei:Styrax dasyanthus - fruits.jpg
Früchte von Styrax dasyanthus
Datei:Flickr - João de Deus Medeiros - Styrax ferrugineus.jpg
Styrax ferrugineus
Datei:Styrax japonica 10.JPG
Japanischer Storaxbaum (Styrax japonicus)
Datei:Styracaceae - Styrax officinalis.JPG
Blüte des Storaxbaums (Styrax officinalis)

Folgende Arten werden anderen Gattungen zugeordnet:<ref name="POWO" />

Verwendung[Bearbeiten]

Datei:Benzoe-Harz.jpg
Benzoe-Harz

Einige der Arten besitzen wohlriechende Harze, die durch Einritzen der Rinde gewonnen werden, das Benzoeharz.<ref>Jean H. Langenheim: Plant Resins. Timber Press, 2003, ISBN 978-0-88192-574-6, S. 347–356. Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.online (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. Januar 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/priede.bf.lu.lv (PDF; 22,18 MB).</ref> Die wichtigsten darunter sind der Benzoeharzbaum (Styrax benzoin) und der Siam-Benzoeharzbaum (Styrax tonkinensis), sowie Styrax paralleloneurus, umstritten ist der Storaxbaum, der fast im gesamten Areal der Gattung vorkommt, und dessen angebliches Harz dann auch als Styrax oder Storaxharz bezeichnet wird. Andere sind die Sumatra-Arten Styrax ridleyanus und Styrax subpaniculatus, sowie Styrax serrulatus aus Indien und Malaysia und die neotropischen Arten Styrax camporum und Styrax ferrugineus, Styrax argenteus und Styrax warscewiczii, Styrax tessmannii, Styrax pearcei.

Das Benzoe-, Styraxharz wird als Räuchermittel, in der Kosmetik-, Parfümindustrie und zur Benzoesäuregewinnung, sowie als medizinische Tinktur genutzt.

Einige sommergrüne Arten, beispielsweise der Japanische Storaxbaum, der Obassia-Storaxbaum und wieder der Storaxbaum, werden aufgrund ihrer hübschen Blüten und Blätter, und weil sie nicht allzu groß werden, auch gerne in Gärten und Parks angepflanzt.

Literatur[Bearbeiten]

  • P. W. Fritsch: Phylogeny and biogeography of the flowering plant genus Styrax (Styracaceae) based on chloroplast DNA restriction sites and DNA sequences of the internal transcribed spacer region. In: Molecular Phylogenetics and Evolution, Volume 19, 2001, S. 387–408.
  • Shumei Huang, James W. Grimes: Styracaceae. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China. Volume 15: Myrsinaceae through Loganiaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 1996, ISBN 0-915279-37-1. Styrax, S. 253 - textgleich online wie gedrucktes Werk.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Storaxbäume (Styrax) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="GRIN">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> <ref name="FoC">Shumei Huang, James W. Grimes: Styracaceae. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China. Volume 15: Myrsinaceae through Loganiaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 1996, ISBN 0-915279-37-1. Styrax, S. 253 - textgleich online wie gedrucktes Werk.</ref> <ref name="POWO">Datenblatt Styracaceae bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science.</ref> </references>

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