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Stormdolk

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Stormdolk
Datei:Dolk-turned.jpg
Angaben
Waffenart: Stichwaffe
Bezeichnungen: Stormdolk
Verwendung: Grabendolch
Einsatzzeit: 1917–1940
Ursprungsregion/
Urheber:
Niederlande
Gesamtlänge: 375 mm
Klingenlänge: 210 mm
Klingenbreite: 22 mm
Gewicht: 200 g
Besonderheiten: auch bei der Wehrmacht eingeführt
Listen zum Thema
Datei:D50-1 Nr 115 (h) (1941-01-02).png
Kennblatt zu
D50/1 Nr 115 01 (h)

Der Stormdolk (deutsch Sturmdolch) ist eine von der niederländischen Armee genutzte Stichwaffe, die im Ersten Weltkrieg als Grabendolch eingeführt wurde.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Waffe wurde erstmals 1917 ausgegeben und teilweise als Grabendolch im Ersten Weltkrieg genutzt. Nach Überlieferung sollen die ersten Entwürfe von dem Armeeangehörigen „Luitenant-Kolonel der Artillerie b.d. Ir. C. M. J. A. F. Nicolas“ stammen. Der Dolch war lange Zeit als Truppenausstattung verbreitet und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg beim Regiment Stoottroepen Prins Bernhard als Zeremonialwaffe weiter genutzt. Der Dolch hat einen Holzgriff und eine Lederscheide als Zubehör.<ref name="T-Heber" /><ref name="V-Jonker" />

Bei der Wehrmacht wurde der Stormdolk offiziell verzeichnet und als Beutewaffe mit der Bezeichnung Do 115 (h) dokumentiert.

Rezeption[Bearbeiten]

Die museale Rezeption des Stormdolk ist durch Ausstellung solcher Stücke international verbreitet anzutreffen, bei Auktionshäusern und in Sammlerkreisen ist dieser Dolchtyp bis in das 21. Jahrhundert bekannt. Im Wappen des Regiment Stoottroepen Prins Bernhard wurde der Stormdolk als Motiv aufgenommen.<ref name="stoottroepen" /> Im offiziell gültigen Regelwerk "Specificaties militair ceremonieel bijzetting Prins Bernhard" wurde der Stormdolk als Bestandteil eingetragen („De Compagnies Sergeant-majoor (csm) draagt aan de koppel de stormdolk.“).<ref name="Spec-mil-cerem" /> Das Regiment bildet das 13. Luftbewegliche Bataillon der 11 Luchtmobiele Brigade.

Literatur[Bearbeiten]

  • Thorsten Heber: Kennblätter fremden Geräts. ein Nachschlagewerk über die Beutehandwaffen der Wehrmacht. Books on Demand GmbH, Norderstedt 2008, ISBN 978-3-8370-4042-5.
  • Nederlandse Vereniging voor Zeegeschiedenis (Hrsg.): Mededelingen van de Nederlandse Vereniging voor Zeegeschiedenis. Ausgaben 16–17 Auflage. 1997, S. 182.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Dolche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="T-Heber"> Heber: Kennblätter fremden Geräts, Seite 168. </ref> <ref name="V-Jonker"> Jonker: De Nederlandse stormdolk. </ref> <ref name="stoottroepen"> Embleem Regiment Stoottroepen Prins Bernhard. Ministerie van Defensie, abgerufen am 22. März 2022. </ref> <ref name="Spec-mil-cerem"> Specificaties militair ceremonieel bijzetting Prins Bernhard. Ministerie van Defensie, abgerufen am 22. März 2022. </ref> </references>