Stranded (Roxy-Music-Album)
| Stranded | ||||
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| Studioalbum von Roxy Music | ||||
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Veröffent- |
1973 | |||
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Format(e) |
LP, CD | |||
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Titel (Anzahl) |
8 | |||
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41:06 | ||||
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Besetzung |
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Studio(s) |
AIR Studios, London | |||
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Stranded ist das dritte Album der britischen Artrock-Band Roxy Music. Es wurde am 1. November 1973 veröffentlicht.
Entstehungsgeschichte[Bearbeiten]
Die Entstehung des Albums war geprägt von personellen Veränderungen der Bandbesetzung und Gerüchten, Roxy Music würden sich auflösen. Brian Eno verließ die Band im Juni 1973 im Streit mit Bryan Ferry. Er wurde durch Ex-Curved Air Eddie Jobson ersetzt, der neben den Keyboards auch Violine spielte. Am Bass wurde John Porter durch John Gustafson ersetzt, der bereits mit Quatermass als Sänger und Bassist sowie als Studiomusiker in Erscheinung getreten war. Stranded wurde im September 1973 in den Londoner AIR Studios zeitgleich mit Brian Enos Debütalbum Here Come the Warm Jets mit Produzent Chris Thomas aufgenommen. Eno produzierte Here Come the Warm Jets im September 1973 in den Majestic Studios, ebenfalls in London, selbst. Mackay, Manzanera und Thompson waren als Instrumentalisten sowohl an Stranded als auch bei Here Come the Warm Jets beteiligt, Manzanera auch als Mitkomponist für zwei Titel von Enos Album und Thompson als Arrangeur eines Titels. Der Produzent von Stranded, Chris Thomas, spielte auf Enos Debüt bei einem Titel neben Busta Cherry Jones von den Sharks eine Bassspur ein. Die Auflösungsgerüchte um Roxy Music fanden ihren Höhepunkt im Oktober 1973 mit der Veröffentlichung von Ferrys Soloalbum These Foolish Things, auf dem er bekannte Klassiker mit seiner Stimme neu interpretiert. Die Gerüchte um die Auflösung von Roxy Music ebbten erst mit dem Erscheinen des zeitgleich mit der Single Street Life veröffentlichten Albums ab.
Für Andy Mackay und Phil Manzanera war Stranded zugleich das Debüt als Songschreiber der Band. Eddie Jobson brachte neben den Tasteninstrumenten eine Glasgeige ein.<ref name="sounds174-42">Ingeborg Schober: Roxy Music: Stranded. In: Sounds. Nr. 1, Januar 1974, S. 42–43.</ref>
Titelliste[Bearbeiten]
Alle Songs wurden von Bryan Ferry geschrieben; Amazona wurde von Ferry und Phil Manzanera und A Song for Europe von Ferry und Andy Mackay geschrieben.
Seite 1[Bearbeiten]
- Street Life – 3:29
- Just Like You – 3:36
- Amazona – 4:16
- Psalm – 8:04
Seite 2[Bearbeiten]
- Serenade – 2:59
- A Song for Europe – 5:46
- Mother of Pearl – 6:52
- Sunset – 6:04
Chartplatzierungen[Bearbeiten]
In Großbritannien schaffte es das Album für eine Woche auf Platz eins der Charts.
| Jahr | Titel | Charts | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| D | UK | US | |||||||||
| 1973 | Stranded | 39 | 1 | 186 | |||||||
Rezeption[Bearbeiten]
Das Album wurde überwiegend positiv aufgenommen. In der Musikzeitschrift Sounds hob Ingeborg Schober im Januar 1974 hervor, die Band sei „nicht auf ihrem Rock’n’Roll-Glitter-Glamour-Image sitzengeblieben“, sondern mache „äußerst differenzierte Musik für Leute, die sich an Feinheiten, Details und Details von Details erfreuen können“. Roxy Music lieferten „die volle Stimmungspalette und perfektes Entertainment für die, die alle Klischees kennen, aber trotzdem nicht davon lassen können“. Auf Stranded finde sich „alles, was Herz und Kopf begehrt: lärmende Rock’n’Roll-Stücke, mit kratziger Rockgeige und clap-your-hands-Rhythmen, hoffnungslose Liebeslieder mit traurigem Piano, funky Electronic Rock und dramatische Chansons voll Ausweglosigkeit“. Als stärkste Stücke nannte Schober Amazona, A Song for Europe und Mother of Pearl, bedauerte allerdings, dass das Saxophon weniger zum Zug komme als auf den beiden vorigen Alben. Ihr Fazit lautete, das Album sei „das versierteste, das Roxy Music bislang bot“.<ref name="sounds174-42" /> Piero Scaruffi gab dem Album 7 von 10 Punkten.<ref>Bewertung Piero Scaruffi.</ref> Von Allmusic erhielt das Album 4,5 Sterne.<ref>Bewertung allmusic.com </ref> Das Magazin Rolling Stone vergab 4 von 5 Sternen.<ref>Brackett, Nathan. “Roxy Music”. The New Rolling Stone Album Guide. November 2004, S. 705.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />