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Stranger Cole

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Datei:2013-08-23 Chiemsee Reggae Summer - Stranger Cole & The Steadytones 3820.JPG
Stranger Cole auf dem Chiemsee Reggae Summer 2013

Stranger Cole (eigentlich Wilburn Theodore Cole; * 26. Juni 1942 in Trenchtown, Kingston; † 11. Juni 2026 in Kingston) war ein jamaikanischer Ska-, Rocksteady- und Reggae-Sänger und Komponist.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 19. Oktober 2019; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.mittelbayerische.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Seinen Spitznamen Stranger erhielt er, weil er niemandem in seiner Familie äußerlich ähnelte.<ref>Andreas Reichelt: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. OVB24 GmbH, 6. Juli 2023; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.innsalzach24.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Andreas Reichelt: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 24. April 2020; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/musik-marketing.net (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Stranger Cole war Sänger des ersten Reggae-Songs Bangarang aus dem Jahr 1968.

Werdegang[Bearbeiten]

Datei:Stranger Cole & The Steadytones Rudolstadt 2024 18.jpg
Stranger Cole & The Steadytones auf dem Rudolstadt-Festival 2024

Seine Karriere begann, als er mit dem Produzenten und Musiker Duke Reid im Jahr 1962 seine Debüt-Single Rough & Tough veröffentlichte. Dieser Ska-Song avancierte schnell zu einem Verkaufsschlager in seiner Heimat Jamaica. Seinen nächsten Hit hatte er mit dem Coversong Run Joe im Jahr 1965. Ursprünglich stammte das Lied vom US-amerikanischen R-&-B-Künstler Louis Jordan. Cole beendete seine Zusammenarbeit mit Duke Reid, als die Ska-Musik an Beliebtheit verlor. Regelmäßig trat Stranger Cole mit Duett-Partnern auf, wie beispielsweise mit Ken Boothe als Stranger & Ken (Artebella) oder mit der Sängerin Patsy Todd, mit der auch die Ska-Größe Derrick Morgan auf der Bühne stand. Mit Gladstone Anderson nahm er zwischen 1967 und 1968 als Stranger & Gladdy mehrere Singles auf, darunter die mit Lee Perry für Joe Gibbs produzierte Single Seeing Is Knowing / Kimble.

Zusammen mit dem Altsaxophonisten Lester Sterling von den Skatalites und dem Keyboarder Lloyd Charmers nahm Stranger Cole 1968 in den Treasure Isle Studios die Single Bangarang auf. Das Stück basiert auf dem Bongo Chant von Kenny Graham’s Afro-Cubists aus dem Jahr 1955. Die Idee für den Liedtext „Mumma no wan bangarang“ (Patwah für „Mama will keinen Stress“)<ref>Jamaican Patwah: Definitions of "Bangarang".</ref> geht auf Cole zurück. Das Arrangement mit dem neuartigen Rhythmus war eine Idee von Lester Sterling. Produzent der Aufnahme, die gemeinhin als erster Reggae-Song gilt, war Bunny Lee.<ref>Bunny Lee Museum & Recording Studio: A message from Bunny „Striker“ Lee about the origins of Reggae.</ref><ref>Claudia Gardner: Stranger Cole Insists ‘Bangarang’ Was First Reggae Song Ever Recorded In: Dancehallmag vom 16. August 2023.</ref>

Nachdem er mit verschiedenen anderen Musikproduzenten wie Sonia Pottinger zusammengearbeitet hatte, ging er 1971 nach England, wo er insbesondere Anfang der 1970er-Jahre mit Derrick Morgan und Max Romeo viele Auftritte absolvierte. Im Jahr 1973 wanderte er ins kanadische Toronto aus, wo er bis 1982 drei weitere Alben veröffentlichte. Im Jahr 2003 brachte Trojan Records den Sampler Bangarang: The Best of Stranger Cole 1962–1972. Zuletzt lebte er wieder auf Jamaika. Stranger Cole starb am 11. Juni 2026 wenige Tage vor seinem 84. Geburtstag im University Hospital of the West Indies.<ref>Stranger Cole, ska and rocksteady pioneer, has died In: Jamaica Observer vom 11. Juni 2026 (englisch).</ref>

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Singles[Bearbeiten]

  • 1965: Artebella von Stranger & Ken
  • 1967: Just Like a River / El Casino Royale von Stranger & Gladdy feat. Lynn Taitt & The Jets
  • 1967: Seeing Is Knowing / Kimble von Stranger & Gladdy feat. Lee Perry

Alben[Bearbeiten]

  • 1976: Forward in the Land of Sunshine
  • 1978: The First Ten Years of Stranger Cole
  • 1980: Captive Land
  • 1982: The Patriot
  • 2003: Dramatic mit King Banana
  • 2018: More Life mit The SteadyTones

Sampler[Bearbeiten]

  • 1986: No More Fussing and Fighting
  • 2003: Bangarang: The Best of Stranger Cole 1962–1972

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Stranger Cole – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Musikbeispiele

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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