Strehlhof
Strehlhof Stadt Volkach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(6)&title=Strehlhof 49° 51′ N, 10° 16′ O
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| Höhe: | 241 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 6 (25. Mai 1987)<ref name="OVB1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 366 (Digitalisat).</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 97332 | |||||
| Vorwahl: | 09381 | |||||
Lage des Strehlhofes (fett) innerhalb des Volkacher Gemeindegebietes
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Strehlhof ist ein Gemeindeteil der Stadt Volkach im Landkreis Kitzingen (Unterfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Strehlhof liegt in der Gemarkung Rimbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 8. Januar 2026.</ref>
Geografische Lage[Bearbeiten]
Die Einöde Strehlhof liegt relativ zentral im Volkacher Gemeindegebiet. Der zugehörige Gemeindeteil Rimbach befindet sich im Nordosten, Eichfeld liegt wesentlich näher im Osten. Südwestlich liegt Dimbach, der Westen wird von der Weininsel mit den Gemeinden Nordheim am Main und Sommerach eingenommen. Volkach mit der Mainfranken-Kaserne nimmt den Nordwesten ein.
Nächstgelegene, größere Städte sind Schweinfurt mit einer Entfernung von ungefähr 22 Kilometern, Würzburg ist etwa 25 Kilometer entfernt.
Naturräumlich liegt die Rimbacher Gemarkung mit dem Strehlhof im hügeligen Steigerwaldvorland von Neuses, das zum Iphofen-Gerolzhofener Steigerwaldvorland innerhalb der Mainfränkischen Platten gezählt wird.<ref>Geographie Giersbeck: Karte 152 Würzburg, PDF-Datei, abgerufen am 8. Januar 2019.</ref> Der Heiligenbach als Zufluss zur Sommerach fließt südlich des Hofgutes.
Geschichte[Bearbeiten]
Der Name des Strehlhofes leitet sich wahrscheinlich vom Bach ab, der an der Hofanlage vorbeifließt. Der Strehlbach war ein Gewässer, welches von „Rohrgewächsen gesäumt“ war.<ref>Schneider, Peter: Zwischen Main und Steigerwald. S. 30.</ref>
Die Geschichte des Hofes ist eng mit der des nahegelegenen Rimbach verbunden, auf dessen Gemarkung sich der Strehlhof heute befindet. Im Jahr 1230 besaßen wohl die Grafen von Castell den Hof. 1235 ist ein Zeuge „Albertus de Strelebach“ überliefert. Aus der der Endung -bach lässt sich schließen, dass der Strehlhof eine germanische Rodungssiedlung des 7. oder 8. nachchristlichen Jahrhunderts war.
Im 15. Jahrhundert erwarben die Zollner von der Hallburg den Hof. Im Jahr 1497 war der Hof im Besitz des Volkacher Bürgers Hans Klieber, ab 1509 gehörte er den Rittern von Dettelbach.<ref>Feuerbach, Ute: Adel und Bürgerschaft. S. 140.</ref> 1589 war der Hof im Besitz des Michael Zöllner.<ref>Rückert, Peter: Landesausbau und Wüstungen des hohen und späten Mittelalters. S. 258.</ref> Im Jahr 1667 bemächtigten sich die Grafen von Schönborn des Hofes.<ref>Landrat und Kreistag des Landkreises Kitzingen (Hrsg.): Landkreis Kitzingen. S. 478.</ref> 1803 kam der Hof an das Landgericht Volkach. Fortan war er ein Teil der Rimbacher Gemarkung. Am 1. Juli 1977 wurde Strehlhof ein Gemeindeteil der Stadt Volkach. Zwischen 1982 und 2018 bestand im Gutshof das von der Modedesignerin Eva Lutz gegründete Damenbekleidungsunternehmen Minx.
Literatur[Bearbeiten]
- Ute Feuerbach: Adel und Bürgerschaft. In: Ute Feuerbach (Hrsg.): Volkach 906–2006. Volkach 2006. S. 139–141.
- Landrat und Kreistag des Landkreises Kitzingen (Hrsg.): Landkreis Kitzingen. Münsterschwarzach 1984.
- Peter Rückert: Landesausbau und Wüstungen des hohen und späten Mittelalters im fränkischen Gäuland. Diss. Würzburg 1990.
- Peter Schneider: Zwischen Main und Steigerwald (= Mainfränkische Heimatkunde 1). Würzburg 1950.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Astheim | Dimbach | Eichfeld | Elgersheim | Escherndorf | Fahr | Gaibach | Hallburg | Köhler | Krautheim | Obervolkach | Öttershausen | Rimbach | Stettenmühle | Strehlhof | Vogelsburg | Volkach | Wenzelsmühle | Ziegelhütte (Krautheim)
Sonstige Wohnplätze: Herrenmühle | Kirchberg | Schaubmühle
Wüstung: Ziegelhütte (Escherndorf)