Striemel
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Striemel ist ein im Norden Deutschlands vorkommender Begriff für Streifen. Gelegentlich auch als Stremel, beispielsweise im Bezug auf Kleidung.<ref>Stremel. In: Johann Friedrich Schütze (Hrsg.): Holsteinisches Idiotikon, ein Beitrags zur Volkssittengeschichte (etc.). Band 4. Villaume, Altona 1806, S. 209 (books.google.de).</ref>
In der Redewendung „seinen Striemel durchziehen“ („Ich mach’ weiter meinen Striemel“) bedeutet Striemel so etwas wie Routine, das Übliche, leicht abschätzig klingend.
Der Begriff stammt vermeintlich von Strieme (Streifen, Wunde), „Der Name geht zurück auf ahd. strimo ›Streifen‹, mhd. strieme, strime.“Vorlage:": Ungültiger Wert: ref=
Siehe auch[Bearbeiten]
- Striemellachs<ref>Vorlage:Deutsches Wörterbuch</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Friedrich Schmitthenner: Kurzes deutsches Wörterbuch der Etymologie, Synonymik und Orthographie. Metz, 1834, S. 291 (Volltext in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. – Zitat=ahd. strimulla).
- Vorlage:Deutsches Wörterbuch – dort auch »die Striemel«, Lloydia serotina Salisb., Faltenlilie, Striemenlilie.
Weblinks[Bearbeiten]
Wiktionary: Stremel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />