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Strontiumborid

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kristallstruktur
Kristallstruktur von Strontiumborid
Vorlage:Farbe Sr2+ 0 Vorlage:Farbe B
Allgemeines
Name Strontiumborid
Andere Namen

Strontiumhexaborid

Verhältnisformel SrB6
Kurzbeschreibung

schwarzer, geruchloser Feststoff<ref name="espi">Sicherheitsdatenblatt <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 9. Februar 2006 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. bei Espimetals.</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <
EG-Nummer 234-969-8
ECHA-InfoCard 100.031.778
PubChem 6336904
Wikidata [[:d:Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.|Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.]]
Eigenschaften
Molare Masse 152,49 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="espi" />

Dichte

3,39 g·cm−3<ref name="sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).Vorlage:Sigma-Aldrich/Name nicht angegeben</ref>

Schmelzpunkt

2235 °C<ref name="espi"/>

Löslichkeit

nahezu unlöslich in Wasser<ref name="espi"/>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="sigma" />
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name="sigma" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

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Strontiumborid ist eine bei Raumtemperatur dunkelrot bis schwarz erscheinende, kristalline Verbindung der Elemente Strontium und Bor. Es ist eine sehr stabile Verbindung mit einem Schmelzpunkt von 2235 °C, die sogar in der Lage ist, Quarz zu zerkratzen.<ref name="mois">Henri Moissan: The electrical furnace, Dodo Pr, 2007, ISBN 1-4067-8471-0.</ref>

Darstellung[Bearbeiten]

Strontiumborid kann durch die Reaktion von Strontiumcarbonat mit Borcarbid und elementarem Kohlenstoff im Vakuumofen entstehen.<ref name="MAT_SC_LETT">Shu-Qi Zheng, Zeng-Da Zou, Guang-Hui Min, Hua-Shun Yu, Jian-De Han, Wei-Ti Wang: Synthesis of strontium hexaboride powder by the reaction of strontium carbonate with boron carbide and carbon, in: Journal of Materials Science Letters 2002, 21 (4), 313–315.</ref>

Alternativ lässt es durch Synthese von Strontiumborat, Aluminium und Kohlenstoff in einem elektrischen Ofen darstellen.<ref name="mois"/>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Die Verbindung ist ungiftig, jedoch reizend, weswegen Kontakt mit Augen, Haut und Atmungsorganen vermieden werden sollte.

Strontiumborid zeigt bei niedrigen Temperaturen wie einige andere Erdalkalimetalle einen schwachen Ferromagnetismus. Quellen sind hierbei bislang zu keiner einheitlichen These gekommen, weswegen zwei gängige existieren. Eine Vermutung ist, dass Verunreinigungen bzw. Anomalien in der Kristallstruktur dafür verantwortlich sind.<ref>L. Dorneles, M. Venkatesan, M. Moliner: Magnetism in thin films of CaB6 and SrB6, in: Applied Physics Letters, 2004, 85, S. 6377–6379; Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Handle“ ist nicht vorhanden..</ref><ref>J. L. Gavilano, B. Ambrosini, H. R. Ott, D. P. Young, Z. Fisk: Low-temperature NMR studies of SrB6, in: Physica B: Condensed Matter, 2000, 281–282, S. 428–429; Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Handle“ ist nicht vorhanden..</ref>

Ebenfalls weist das Material bei niedrigen Temperaturen Halbleitereigenschaften auf.<ref>H. R. Ott, M. Chernikov, E. Felder, L. Degiorgi, E. G. Moshopoulou, J. L. Sarrao, Z. Fisk: Structure and low temperature properties of SrB6, in: Z. Phys. B, 1997, 102, 337–345; Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Handle“ ist nicht vorhanden..</ref>

Verwendung[Bearbeiten]

Strontiumborid wird als Isolator und als Material für Regelstäbe genutzt.<ref name="MAT_SC_LETT"/>

Weblinks[Bearbeiten]

  • Panchatapa Jash, Alan W Nicholls, Rodney S Ruoff, Michael Trenary: Synthesis and characterization of single-crystal strontium hexaboride nanowires. In: Nano Letters. Band 8, Nr. 11, 2008, S. 3794–3798; PMID 18950235; Abstract.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>