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Strontiumsulfid

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Kristallstruktur
Kristallstruktur von Strontiumsulfid
Vorlage:Farbe Sr2+ 0 Vorlage:Farbe S2−
Allgemeines
Name Strontiumsulfid
Andere Namen
Verhältnisformel SrS
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff<ref name="brauer" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 215-249-2
ECHA-InfoCard 100.013.864
PubChem 14820
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 119,69 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="Sigma" />

Dichte

3,65 g·cm−3<ref name="brauer" />

Schmelzpunkt

2226 °C<ref name="W. M. Haynes, David R. Lide, Thomas J. Bruno" />

Löslichkeit
  • wenig löslich in Wasser<ref name="W. M. Haynes, David R. Lide, Thomas J. Bruno">W. M. Haynes, David R. Lide, Thomas J. Bruno: CRC Handbook of Chemistry and Physics 2012-2013. CRC Press, 2012, ISBN 1-4398-8049-2, S. 4–92 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
  • löslich in Ethanol<ref name="W. M. Haynes, David R. Lide, Thomas J. Bruno" />
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Strontium sulfide, ≥99.9% bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 314
P: 280​‐​305+351+338​‐​310<ref name="Sigma" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Strontiumsulfid ist eine anorganische chemische Verbindung des Strontiums aus der Gruppe der Sulfide.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Strontiumsulfid kann durch Reaktion von Strontiumsulfat mit Kohlenstoff gewonnen werden.<ref name="Richard C. Ropp">Richard C. Ropp: Encyclopedia of the Alkaline Earth Compounds. Newnes, 2012, ISBN 0-444-59553-8, S. 140 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

<math>\mathrm{SrSO_4 + 2 \ C \longrightarrow SrS + 2 \ CO_2}</math>

Strontiumsulfid hoher Reinheit lässt sich in kleinen Mengen sehr leicht durch Erhitzen von Strontiumcarbonat bei etwa 1000 °C in einem genügend starken Strom von Schwefelwasserstoff und Wasserstoff gewinnen.<ref name="brauer">Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band II, Ferdinand Enke, Stuttgart 1978, ISBN 3-432-87813-3, S. 927.</ref>

<math>\mathrm{SrCO_3 + H_2S \longrightarrow SrS + H_2O + CO_2}</math>

Ebenfalls möglich ist die Herstellung direkt aus den Elementen in einer inerten Atmosphäre.<ref name="Richard C. Ropp" />

<math>\mathrm{Sr + S \longrightarrow SrS}</math>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Strontiumsulfid ist ein weißer Feststoff der an der Luft oxidiert und sich bei Feuchtigkeit zersetzt. Er hat eine Kristallstruktur vom Natriumchlorid-Typ (a = 6,020)<ref name="brauer" /> mit der Raumgruppe Fm3m (Raumgruppen-Nr. 225)Vorlage:Raumgruppe/225. Er zersetzt sich in Säuren unter Bildung von Schwefelwasserstoff.<ref name="Richard C. Ropp" />

Verwendung[Bearbeiten]

Strontiumsulfid wird für Nachleuchtfarben (blaugrünes Licht)<ref name="von Karl-Heinz Lautenschläger, Werner Schröter">von Karl-Heinz Lautenschläger, Werner Schröter: Taschenbuch der Chemie - Karl-Heinz Lautenschläger, Werner Schröter. Harri Deutsch Verlag, 2008, ISBN 978-3-8171-1761-1, S. 883 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> und zur Haarentfernung<ref name="Robert E. Krebs">Robert E. Krebs: The History And Use of Our Earth's Chemical Elements: A Reference Guide. Greenwood Publishing Group, 2006, ISBN 0-313-33438-2, S. 78 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> verwendet.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Erdalkalimetallsulfide

Vorlage:Hinweisbaustein