Stubenberg (Meteorit)
Vorlage:Infobox Meteorit Der Meteorit Stubenberg ging am 6. März 2016 bei Stubenberg nieder und wurde anhand von Berechnungen des Fallgebiets am 12. März 2016 gefunden.
Der ursprüngliche Meteoroid zerfiel beim Eintritt in die Erdatmosphäre in mehrere Fragmente, die über einem mehrere Quadratkilometer großen Gebiet niedergingen. Bisher konnten ein großes Fragment und viele kleinere Bruchstücke und Splitter mit einer Gesamtmasse von rund 1,5 Kilogramm geborgen werden. Stubenberg wurde als Gewöhnlicher Chondrit (Typ LL6) klassifiziert, eine Gruppe innerhalb der Steinmeteoriten. Genau wie der Meteorit Neuschwanstein konnte er anhand simultaner fotografischer Aufzeichnungen aufgefunden werden.
In Zukunft soll der Meteorit im Rieskrater-Museum in Nördlingen zu sehen sein.<ref>Die Hauptmasse des Stubenberg ist gesichert: Website www.der-stubenberg.de, abgerufen am 13. Januar 2023</ref><ref>Stubenberg-Meteorit kommt nach Nördlingen: [1], abgerufen am 7. Februar 2024</ref><ref>Höflinger, J. (2020): Meteorite – Steine, die vom Himmel fallen.- Begleitbuch zur Sonderausstellung zum 100jährigen Fundjubiläum des Meteoriten Unter-Mässing, Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg, Abhandlungen, Band 49, 1. Auflage, 208 Seiten, ISSN 0077-6149</ref>
Siehe auch[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Weblinks[Bearbeiten]
- Eintrag des Meteoriten Stubenberg in der Meteoritical Bulletin Database
- Youtube-Video: Vortrag von Dieter Heinlein über den Meteoritenfall und die Suche
- Youtube-Video: Meteoriten Raum auf der Munich Show 2019 Der Kurzfilm entstand im Zuge einer Spendenkampagne zur Sicherung der Hauptmasse des Meteorit Stubenberg