Stumpfenbach
Stumpfenbach Markt Altomünster
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(286)&title=Stumpfenbach 48° 23′ N, 11° 16′ O
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| Einwohner: | 286<ref>Altomünster heute. In: Markt Altomünster. Abgerufen am 24. Oktober 2021.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1972 | |||||
| Postleitzahl: | 85250 | |||||
| Vorwahl: | 08254 | |||||
Stumpfenbach ist ein Gemeindeteil des Marktes Altomünster im oberbayerischen Landkreis Dachau. In der Gemarkung Stumpfenbach liegen außer Stumpfenbach noch die Altomünsterer Gemeindeteile Deutenhofen, Hohenried und Sengenried.
Lage[Bearbeiten]
Das Dorf Stumpfenbach liegt im Donau-Isar-Hügelland und damit im Unterbayerischen Hügelland, das zum Alpenvorland, einer der naturräumlichen Haupteinheiten Deutschlands, gehört.
Stumpfenbach liegt direkt angrenzend südlich des Hauptortes Altomünster und ist fast mit ihm verwachsen. Deutenhofen liegt südöstlich, die Einöde Erlau östlich und Hohenried und Sengenried nördlich von Stumpfenbach.
Zwischen Hohenried und Sengenried verläuft in südwestlich-nordöstlicher Richtung die Kreisstraße DAH 2 von Altomünster nach Pipinsried. Ansonsten sind sämtliche Ortschaften nur durch Ortsverbindungsstraßen verbunden.
Stumpfenbach liegt an der Bahnstrecke Dachau–Altomünster, besitzt aber keine eigene Haltestelle mehr, und am namengebenden Stumpfenbach, einem linken Zufluss des Zeitlbachs.
Geschichte[Bearbeiten]
Stumpfenbach wird bereits im Jahr 925 im Traditionsbuch der Bischofskirche Salzburg als „Stumphinpah“ genannt.<ref>Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 1: Bis zum Jahr 1140. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0469-8, S. 98, Nr. 133.</ref>
Die Gemeinde Stumpfenbach im oberbayerischen Landkreis Aichach hatte ein Gebiet von 545 Hektar und bestand aus den Gemeindeteilen Deutenhofen, Hohenried, Sengenried und Stumpfenbach.<ref>Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 12, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref><ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 14 (Digitalisat).</ref> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde sie zum 1. Januar 1972 nach Altomünster im oberbayerischen Landkreis Dachau eingemeindet.<ref></ref>
Religion[Bearbeiten]
Die Kapelle Sankt Ulrich und Sankt Leonhard in Stumpfenbach gehört ebenso wie sämtliche Stumpfenbacher Ortsteile zur katholischen Pfarrei Sankt Alto in Altomünster.
Weblinks[Bearbeiten]
- Stumpfenbach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische StaatsbibliothekVorlage:Abrufdatum
- Markt Altomünster
- Ortskapelle St. Ulrich in Stumpfenbach (Hans Schertl)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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