Sturm-Division Rhodos
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Sturm-Division Rhodos | |
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| Aktiv | 31. Mai 1943 bis 9. Mai 1945 |
| Staat | |
| Streitkräfte | Wehrmacht |
| Teilstreitkraft | Heer |
| Truppengattung | Infanterie |
| Typ | Grenadiere |
| Aufstellungsort | Rhodos |
| Kommandeure | |
| Generalleutnant | Ulrich Kleemann |
| Generalmajor | Otto Wagener |
Die Sturm-Division Rhodos war ein deutscher, militärischer Großverband im Zweiten Weltkrieg.
Geschichte[Bearbeiten]
Sturm-Brigade Rhodos[Bearbeiten]
Im März 1943 wurde aus den von Kreta nach Rhodos abgegebenen Teilen der 22. Infanterie-Division die Sturm-Brigade Rhodos aufgestellt. Hierzu wurde der Stab I./Grenadier-Regiment 16 mit 2./16, 3./16, 8./65, 11./65 und eine Panzerjagd-Kompanie verwendet. Es wurden vier Kompanien gebildet. Die Unterstellung folgte später unter die Sturm-Division Rhodos.
Die Sturm-Brigade Rhodos bildete sich kurze Zeit später mit zwei Bataillonen das Grenadier-Regiment 440, welches im Juni 1943 bereits in Grenadier-Regiment Rhodos umbenannt wurde.
Aufstellung[Bearbeiten]
Die Sturm-Division Rhodos des Heeres der deutschen Wehrmacht wurde am 31. Mai 1943 während des Zweiten Weltkriegs aus Teilen der 22. Infanterie-Division und der früheren 164. Infanterie-Division auf der damals italienisch besetzten griechischen Dodekanes-Insel Rhodos aufgestellt. Kommandeur wurde Generalleutnant Ulrich Kleemann. Die Sturm-Division hatte jedoch nur Brigadestärke. Kurze Zeit war die Sturm-Brigade Rhodos der Division unterstellt.
Die Gliederung war:
- Grenadier-Regiment Rhodos
- Füsilierbataillon Rhodos (nur 1944)
- Panzerabteilung Rhodos
- je eine Flak-, Pionier- und Nachrichtenkompanie
zeitweise unterstellt Heerestruppen und Einheiten der 999. leichten Afrika-Division aus
- Panzeraufklärungsabteilung 999
- III. und IV. Abt. Artillerie-Regiment 999
- Versorgungseinheiten 999
Verlegung nach Belgrad[Bearbeiten]
Größere Teile der Division wurden – nur mit leichten Waffen versehen – im September 1944 mit Ju 52 von Rhodos nach Saloniki und weiter bis Belgrad ausgeflogen und dort im Kampf gegen die Sowjets und die Tito-Partisanen eingesetzt.
Vernichtung[Bearbeiten]
Die Kämpfe waren verlustreich und führten zur faktischen Vernichtung des Verband.
Verwendung der Reste der Division[Bearbeiten]
Nur Reste wurden der Panzergrenadierdivision Brandenburg eingegliedert. Die auf der Insel verbliebenen Teile führte der „Kommandant Ost-Ägäis“, Generalmajor Otto Wagener bis zur Kapitulation vor den Briten am 9. Mai 1945.
Literatur[Bearbeiten]
- Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS 1939–1945. Band 13 S. 204–205; Band 14, S. 207–209, Biblio Verlag, Osnabrück 1978/80
- Samuel W. Mitcham (2007a). German Order of Battle. Volume Two: 291st – 999th Infantry Divisions, Named Infantry Divisions, and Special Divisions in WWII. PA; United States of America: Stackpole Books. ISBN 978-0-8117-3437-0.
- Samuel W. Mitcham (2007b). Panzer Legions: A Guide to the German Army Tank Divisions of WWII and Their Commanders. Mechanicsburg, PA, United States: Stackpole Books, ISBN 978-0-8117-3353-3.
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