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Sulzfluh

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Ansicht von Osten
Ansicht von Osten
Höhe Vorlage:Höhe/Fmt m ü. A. <ref name="Amap" />
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Lage Vorarlberg, Österreich und Graubünden, Schweiz
Gebirge Rätikon, Sulzfluh-Gruppe
Dominanz Vorlage:FormatNum km → Drei Türme
Schartenhöhe Vorlage:FormatNum m ↓ Drusentor
Koordinaten, (CH) 47° 0′ 45″ N, 9° 50′ 23″ O (782548 / 209621)Koordinaten: 47° 0′ 45″ N, 9° 50′ 23″ O; CH1903: 782548 / 209621
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Vorlage:Karte in einer Ecke
Erstbesteigung 1782

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Vorlage:PanoViewer Die Sulzfluh gehört mit dem Hauptgipfel in Vorlage:Höhe/Fmt m ü. A.<ref name="Amap" /> (Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M.<ref name="CH" />) Höhe und dem Vorlage:Höhe/Fmt m hohen Westgipfel zu den zehn höchsten Alpengipfeln im Rätikon zwischen dem Schweizer Kanton Graubünden und dem österreichischen Land Vorarlberg. Unmittelbar unterhalb der Südwand der Sulzfluh liegt die Carschinahütte des SAC.

Ihre erste verbürgte Besteigung erfolgte 1782. Der Grenzgipfel trennt das Gauertal im Montafon von St. Antönien im Prättigau.

Geologie[Bearbeiten]

Eine geologische Besonderheit ist beim Aufstieg zu beobachten: Man wechselt mit einem Schritt vom Glimmerschiefer im Norden hinüber auf den schneeweißen Kalk.

Höhlen[Bearbeiten]

Neben den altbekannten Sulzfluhhöhlen Kirchhöhle (800 m Länge), Seehöhle (1.500 m Länge), Abgrundhöhle und Herrenhöhle (Herrenbalme) befinden sich die großen Höhlensysteme von Oberer Seehöhle und Apollohöhle (3.080 m Länge) in der Ostflanke des Berges, über der tiefen verkarsteten Mulde der Gruben zwischen Sulzfluh und Weißplatte.

Aufstieg[Bearbeiten]

Der mächtige und relativ löchrige Kalkberg mit seinen auf allen Seiten steil abfallenden Felsflanken ist einer der schönsten Berge des Rätikons. In der Südwand zwischen Sulzfluh-Hauptgipfel und Westgipfel verlaufen mehrere Kletterrouten mit hohem Schwierigkeitsgrad. Ebenso in der Westwand und Nordwestwand der benachbarten Kleinen Sulzfluh (2.708 m).

Tilisunahütte[Bearbeiten]

Von der Tilisunahütte (2211 m) führt ein Wanderweg über das Sulzfluhplateau zum Gipfelkreuz des Hauptgipfels. Der Aufstieg von der Hütte dauert etwa zwei Stunden. Ein weiterer mittelschwerer Anstieg führt von Partnun durch das Gemstobel (hier eine kurze Felsstufe) zum Ostrücken, wo er auf den Weg von der Tilisunahütte trifft.

Lindauer Hütte[Bearbeiten]

Der Anstieg von der Lindauer Hütte im Gauertal erfolgt über den Porzalengawald, westlich an den Bankköpfen vorbei und durch den Rachen auf die nackte Karsthochfläche des Sulzfluhplateaus.

Ebenso ist seit 2006 der Aufstieg über einen Klettersteig möglich. Der Einstieg liegt oberhalb der Lindauer Hütte auf 2.150 m und auf 2.260 m wird die 350 Meter lange Gauablickhöhle durchquert.

Partnun im St. Antöniental[Bearbeiten]

2005 wurde von Partnun (St. Antönien) her ein Klettersteig auf den Gipfel eröffnet. Der anspruchsvolle Einstieg in die fast senkrecht aufsteigenden Karste wird teilweise mit Ketten gesichert. Der Schwierigkeitsgrad liegt bei dieser Variante bei T3.

Der Klettersteig ist 750 m lang mit etwa 450 m Höhenunterschied. Die Begehungszeit für den Klettersteig beträgt ca. 2 ½ Stunden. Zum Einstieg braucht man ab Partnun ca. 1 ½ Stunden, ab Carschinahütte ca. 1 Stunde und ab der Tilisunahütte ca. 2 Stunden.

Man kann auf dem Fernwanderweg Prättigauer Höhenweg der ganzen Rätikon-Kette und somit an den Südabstürzen der Sulzfluh entlang wandern.<ref name="PHW" />

Impressionen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Manfred Hunziker: Ringelspitz/Arosa/Rätikon, Alpine Touren/Bündner Alpen. Verlag des SAC, 2010, ISBN 978-3-85902-313-0, S. 588.
  • Johann Catani: Bemerkungen bei einer in Gesellschaft Herrn Pfarrer Pol durch die Montafunerberge in die Gebirge Fermunt, im Julius 1780 angestellten Bergreise. In: Bernhard Otto (Hrsg.): Der Sammler, eine gemeinnützige Wochenschrift für Bünden. 5/3/1781. Chur, S. 33 ff.
  • Luzius Pol: Beschreibung der Sulzfluhhöhlen. In: Bernhard Otto (Hrsg.): Der Sammler, eine gemeinnützige Wochenschrift für Bünden. 6/1784, Chur, S. 209–242.
  • Andreas Wildberger: Zur Geologie und Hydrogeologie des Karstes der Sulzfluhhöhlen (St. Antönien, Graubünden). In: Stalactite. 2/46/1996, Schweizerische Gesellschaft für Höhlenforschung (SSS/SGH), La Chaux-de-Fonds.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="PHW">Prättigauer Höhenweg auf praettigau.info</ref> <ref name="CH">Lage & Höhe gemäß Schweizer Landeskarte (geo.admin.ch)</ref> <ref name="Amap">Lage & Höhe gemäß Österreichische Karte 1:50.000 (ÖK 50)</ref> </references>