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Sumpfkressen

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Sumpfkressen
Datei:Rorippa amphibia plant.jpg

Wasser-Sumpfkresse (Rorippa amphibia)

Systematik
Rosiden
Eurosiden II
Ordnung: Kreuzblütlerartige (Brassicales)
Familie: Kreuzblütler (Brassicaceae)
Tribus: Cardamineae
Gattung: Sumpfkressen
Wissenschaftlicher Name
Rorippa
Scop.

Die Sumpfkressen (Rorippa) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae).

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:2016.07.23 10.39.08 IMG 7419 - Flickr - andrey zharkikh.jpg
Alpen-Sumpfkresse (Rorippa alpina) am Kamas Lake in Utah
Datei:Rorippa austriaca sl1.jpg
Österreichische Sumpfkresse (Rorippa austriaca)
Datei:Rorippacolumbiae.jpg
Kolumbianische Sumpfkresse (Rorippa columbiae)
Datei:Rorippa lippizensis kz10.jpg
Karstkresse (Rorippa lippizensis)
Datei:20190504Rorippa pyrenaica3.jpg
Pyrenäen-Sumpfkresse (Rorippa pyrenaica)
Datei:Nasturtium spp Sturm10.jpg
Illustration von links: Wilde Sumpfkresse (Rorippa sylvestris) und rechts: Gewöhnliche Sumpfkresse (Rorippa palustris)
Datei:Brassicaceae20090813 168.jpg
Blüte von Wilde Sumpfkresse (Rorippa sylvestris)

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Die Sumpfkressen-Arten sind ein-, zweijährige oder ausdauernde krautige Pflanzen. Es sind meist Sumpf- oder Wasserpflanzen. Manche Arten bilden Rhizome. Wenn Haare (Trichome) vorhanden sind dann sind sie einfach. Die aufrechten bis kriechenden Stängel sind einfach oder verzweigt und beblättert.

Die Laubblätter sind einfach oder meist ein- bis dreifach fiederteilig. Die unteren Blätter sind gestielt. Der Blattrand ist glatt bis gezähnt.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Die traubigen Blütenstände und die Sprossachse strecken sich, während die Früchte reifen. Es können Hochblätter vorhanden sein.

Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind vierzählig. Die vier meist grünen Kelchblätter sind aufrecht bis ausgebreitet. Die vier Kronblätter sind oft gelb, selten weiß oder rosa. Die meist sechs (selten vier) Staubblätter sind gleich lang. Es sind Nektardrüsen vorhanden. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen, der 10 bis 300 Samenanlagen enthält. Der Griffel endet meist in einer kopfigen Narbe, die manchmal leicht zweilappig sein kann.

Es werden Schoten oder Schötchen gebildet. Das häutige Septum ist nur selten perforiert. Die Samen stehen meist in zwei Reihen in der Frucht. Die Samen sind nur ganz selten geflügelt.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Der Gattungsname Rorippa wurde 1760 von Giovanni Antonio Scopoli in Flora Carniolica, S. 520 erstveröffentlicht. Synonyme für Rorippa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Scop. sind Clandestinaria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Spach, Kardanoglyphos Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Schltdl., Neobeckia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Greene, Pirea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.T.Durand, Radicula Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Moench, Sisymbrianthus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Chevall., Tetrapoma Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Turcz. ex Fisch. & C.A.Mey.<ref name="GRIN" />

Die Rorippa-Arten sind mit etwa (70 bis) 86 Arten<ref name="GRIN" /> von Europa bis Zentralasien, in Afrika und Nordamerika (22 Arten) verbreitet.

Bei manchen Autoren werden die Arten der eigenständigen Gattung der Brunnenkressen (Nasturtium) in die Gattung Rorippa eingegliedert.

Nicht mehr zur Gattung Rorippa zählt meistens:

Nutzung[Bearbeiten]

Die Blätter einiger Arten werden roh oder gegart gegessen.<ref name="PFAF" />

Quellen[Bearbeiten]

  • Tai-yien Cheo, Lianli Lu, Guang Yang, Ihsan Al-Shehbaz, Vladimir Dorofeev: Brassicaceae.: Rorippa Scopoli, S. 132–135 – textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China. Volume 8: Brassicaceae through Saxifragaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis 2001, ISBN 0-915279-93-2. (Abschnitte Beschreibung und Systematik)
  • Ihsan A. Al-Shehbaz: Rorippa Scopoli., S. 493–505 – textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 7: Magnoliophyta: Salicaceae to Brassicaceae, Oxford University Press, New York und Oxford, 2010, ISBN 978-0-19-531822-7. (Abschnitte Beschreibung und Systematik)
  • Walter Bleeker, C. Weber-Sparenberg, Herbert Hurka: Chloroplast DNA variation and biogeography in the genus Rorippa Scop. (Brassicaceae). In: Plant Biology, Volume 4, 2002, S. 104–111.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="PFAF"> Einträge zu Rorippa bei Plants For A Future </ref> <ref name="FoNA"> Ihsan A. Al-Shehbaz: Rorippa Scopoli., S. 493–505 – textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 7: Magnoliophyta: Salicaceae to Brassicaceae, Oxford University Press, New York und Oxford, 2010, ISBN 978-0-19-531822-7. </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Sumpfkressen (Rorippa) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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