Sundays River
| Sundays River Zondagsrivier | ||||||||||||
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Blick auf Graaff-Reinet mit dem Sundays River vor der Stadt | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Lage | ||||||||||||
| Flusssystem | Sundays River | |||||||||||
| Quelle | nahe dem Kompasberg 31° 45′ 44″ S, 24° 32′ 14″ O {{#coordinates:−31,762222222222|24,537222222222|
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| Quellhöhe | ca. 2200 m | |||||||||||
| Mündung | Algoa BayKoordinaten: 33° 43′ 1″ S, 25° 51′ 0″ O
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| Mündungshöhe | 0 m | |||||||||||
| Höhenunterschied | ca. 2200 m | |||||||||||
| Sohlgefälle | ca. 8,8 ‰ | |||||||||||
| Länge | 250 km<ref name="cacadu">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Sundays River bei cacadu.co.za ( vom 29. Juli 2013 im Internet Archive) (englisch)</ref> | |||||||||||
| Einzugsgebiet | 21.248 km²<ref>Statistical Based Regional Flood Frequency Estimation Study for South Africa Using Systematic, Historical and Palaeoflood Data Pilot Study – Catchment Management Area 15</ref> | |||||||||||
| Abfluss am Pegel Addo Drift East (N4H003)<ref name=DWA/> AEo: 20.640 km² Lage: 35 km oberhalb der Mündung |
NNQ (Min. Monat Ø) MNQ 1985–1997 MQ 1985–1997 Mq 1985–1997 MHQ 1985–1997 HHQ (Max. Monat Ø) |
100 l/s 1,7 m³/s 2,9 m³/s 0,1 l/(s km²) 9,5 m³/s 66,7 m³/s | ||||||||||
| Linke Nebenflüsse | Melk, Voel | |||||||||||
| Rechte Nebenflüsse | Kamdebo, Bull, Brak, Kariega | |||||||||||
| Durchflossene Stauseen | Nqweba Dam, Darlington Dam | |||||||||||
Lage des Sandays River in der Provinz Ostkap (linke Mitte) | ||||||||||||
Historische Aufnahme | ||||||||||||
Der Sundays River (afrikaans: Sondagsrivier, isiXhosa: Nqweba,<ref name="names">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Namensbedeutungen bei cyberserv.co.za ( vom 29. August 2019 im Internet Archive) (englisch), abgerufen am 8. Juli 2013</ref> bei den Khoisan: Nukakamma) ist ein Fluss in der südafrikanischen Provinz Ostkap.
Flusslauf[Bearbeiten]
Der 250 Kilometer lange Sundays River entspringt am Südhang des 2504 Meter hohen Kompasberg in den Sneeubergen, des höchsten Berges der früheren Kapprovinz. Er fließt etwa südsüdostwärts und mündet südlich von Colchester, rund 40 Kilometer östlich von Gqeberha, in die Algoa Bay im Indischen Ozean. Der Name soll daher stammen, dass eine Kommandoeinheit unter dem Buren Andries Pretorius am Sonntag, den 8. Dezember 1838, dort gelagert haben soll.<ref name="names" /> In der Sprache der Khoisan heißt der Fluss Nukakamma, deutsch „grasiges Wasser“, da die Ufer des Flusses trotz des semiariden Klimas dicht bewachsen sind.
Am Fluss liegt die Stadt Graaff-Reinet, in deren Bereich der Sundays River als Nqweba Dam aufgestaut wird. Weiter südlich liegt der 1922 errichtete Darlington Dam. Der Unterlauf führt durch die Gemeinde Sundays River Valley und durchfließt den Addo Elephant National Park. Die Mündung liegt inmitten einer mächtigen Sandbank. Der Sundays River gilt als am schnellsten fließender Fluss Südafrikas.<ref name="cacadu" />
Hydrologie[Bearbeiten]
Die Abflussmenge des Sundays River wurde am Pegel Addo Drift East, bei dem größten Teil des Einzugsgebietes, in m³/s gemessen.<ref name=DWA>Department of Water and Sanitation Republic of South Africa</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Der Sundays River stellte um die Wende zum 19. Jahrhundert, bis zum Vierten Grenzkrieg, die Grenze zwischen der Kapkolonie und den Gebieten der Xhosa dar. Das Gebiet östlich davon, das Zuurveld, war zeitweise eine Pufferzone.
Heutige Bedeutung[Bearbeiten]
Der Sundays River ist über Pipelines und den Orange-Fish River Tunnel sowohl mit dem Oranje als auch mit Port Elizabeth verbunden, so dass Wasser vom Oranje bis Port Elizabeth geleitet werden kann.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Karte der Wasserversorgung in der Provinz Ostkap ( des Vorlage:IconExternal vom 17. August 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 8. Juli 2013</ref>
In der Gemeinde Sundays River Valley werden mithilfe künstlicher Bewässerung Zitrusfrüchte angebaut.<ref>Website der Sundays River Citrus Company (englisch), abgerufen am 8. Juli 2013</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />