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Susan Kreller

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Susan Kreller (* 1977 in Plauen<ref name="carlsen_vita" />) ist eine deutsche Schriftstellerin, Journalistin und Literaturwissenschaftlerin.<ref>Susan Kreller. In: Kürschners Deutscher Literatur-Kalender 2016/2017. Band II: P–Z. Walter De Gruyter, 2016, ISBN 978-3-11-045397-3, S. 547.</ref>

Leben und Werk[Bearbeiten]

Susan Kreller studierte Germanistik und Anglistik und promovierte über deutschsprachige Übersetzungen englischsprachiger Kinderlyrik.<ref name="carlsen_vita">Susan Kreller. Informationen zur Person. In: carlsen.de. Carlsen Verlag, abgerufen am 23. Mai 2022.</ref> Einer breiteren Öffentlichkeit wurde sie 2012 mit dem Jugendbuch Elefanten sieht man nicht bekannt. Das Buch wurde u. a. in der FAZ positiv rezensiert.<ref>Shirin Sojitrawalla: Der Blick der Partisanen. „Elefanten sieht man nicht“ von Susan Kreller. 24. August 2012, ISSN 0174-4909 (online [abgerufen am 27. März 2013]).</ref> Es stand auf der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis 2013.<ref>https://web.archive.org/web/20130716094846/http://www.djlp.jugendliteratur.org/nominierungen_jugendbuch-11.html</ref> Der von Kreller herausgegebene Gedichtband Der beste Tag aller Zeiten wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2014 nominiert.<ref>http://www.djlp.jugendliteratur.org/2014/kinderbuch-2/artikel-der_beste_tag_aller_zeite-3901.html</ref>

Auch Krellers Pubertätsroman Schneeriese schaffte es auf die Auswahlliste für den Deutschen Literaturpreis und gewann den Preis am 16. Oktober 2015 in der Sparte Jugendbuch.<ref>http://www.djlp.jugendliteratur.org/jugendbuch-3/artikel-schneeriese-4004.html</ref> In ihrem Roman Elektrische Fische von 2019 sind Anspielungen auf die späte DDR- und in die Wendezeit zu finden, die Kreller in der vogtländischen Stadt Plauen erlebt hat.<ref>Susan Kreller: DDR-Geschichte: Auf dem Mifa-Rad zum Ostseestrand. In: Die Zeit. 2. Oktober 2019, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 17. Oktober 2019]).</ref>

Nachdem sie zuvor zwölf Jahre lang in Bielefeld gewohnt hat, lebt und arbeitet Susan Kreller seit 2020 in Berlin.<ref>Heike Krüger: Beobachterin gebrochener Biografien. In: Neue Westfälische. 15. Juni 2020, abgerufen am 27. September 2020.</ref><ref name="carlsen_vita" />

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

  • Englischsprachige Kinderlyrik. Deutsche Übersetzungen im 20. Jahrhundert. Peter Lang, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-631-56544-5.
  • Elefanten sieht man nicht. Carlsen Verlag, Hamburg 2012, ISBN 978-3-551-58246-1.
  • Der beste Tag aller Zeiten. Carlsen Verlag, Hamburg 2012, ISBN 978-3-551-58293-5.
  • Schneeriese. Carlsen Verlag, Hamburg 2015, ISBN 978-3-551-58318-5.
  • Schlinkepütz, das Monster mit Verspätung. Ill. von Sabine Büchner. Carlsen, Hamburg 2016, ISBN 978-3-551-55679-0.
  • Pirasol. Berlin Verlag, München 2017, ISBN 978-3-8270-7925-1.
  • Elektrische Fische. Carlsen Verlag, Hamburg 2019, ISBN 978-3-551-58404-5.
  • Hannas Regen. Carlsen Verlag, Hamburg 2022.
  • Salzruh. Schöffling & Co. Verlagsbuchhandlung, Frankfurt 2023, ISBN 978-3-89561-029-5.
  • Das Herz von Kamp-Cornell. Carlsen Verlag, Hamburg 2025, ISBN 978-3-551-58546-2.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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