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Sven Hotz

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Sven Hotz (* 12. Oktober 1929; † 7. Dezember 2025<ref name="fcz">Ancillo Canepa: Zum Tod von Sven Hotz, fcz.ch, 8. Dezember 2025.</ref>) war ein Schweizer Unternehmer. Er war ausserdem von 1986 bis 2006 Präsident und Mäzen des Fussballvereins FC Zürich.

Leben[Bearbeiten]

Hotz war gelernter Maurer, arbeitete zunächst als Kinobetreiber und stieg dann in das Bau- und Immobiliengewerbe ein, wo er mit der Liegenschaftsverwaltung Sven Hotz AG unternehmerischen Erfolg hatte.<ref name="fcz" />

Er wurde bereits mit zwölf Jahren Mitglied des FC Zürich. Als aktiver Fussballer spielte er von 1944 bis 1964 bei den FCZ-Junioren sowie in der zweiten Mannschaft.<ref name="fcz" /> 1949 wurde er einmalig in der ersten Mannschaft bei einem Spiel gegen den FC Young Fellows Zürich eingesetzt.<ref>Vorlage:Metavorlage Fußballdatenbank</ref>

Parallel dazu war Hotz von 1958 bis 1965 Mitglied des Vorstands und Sekretär. Nach zwei Jahren als Vizepräsident amtierte er von 1986 bis 2006 als Präsident des FCZ.<ref name="fcz" /> Zudem wirkte er als Mäzen des Vereins, in den er etliche Millionen Franken investierte. Sein Engagement für den FC Zürich wurden durch den Schweizer Cupsieg (2005) und den Meistertitel (2006) – den ersten in der Ära Hotz – gekrönt.<ref>Sven Hotz am Ziel, nzz.ch, 15. Mai 2006.</ref>

Sven Hotz hatte 2004 angekündigt, 2006 als Präsident des FC Zürich zurückzutreten.<ref>Sven Hotz tritt zurück, fussball.ch, 10. November 2006.</ref> An der Generalversammlung am 11. Dezember 2006 trat er von seinem Amt zurück und wurde Ehrenpräsident.<ref>Sven Hotz auf der Plattform dbFCZ, abgerufen am 10. Dezember 2025.</ref> Sein Nachfolger im Amt des Präsidenten wurde Ancillo Canepa. Am 9. Dezember 2006 wurde Sven Hotz vor dem Meisterschaftsspiel FC Zürich gegen FC Sion vor 11'600 Zuschauern im Hardturm-Stadion verabschiedet.<ref>FC Zürich verabschiedet Sven Hotz. In: tagesschau.sf.tv. 9. Dezember 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. April 2013; abgerufen am 9. Dezember 2025.</ref>

Familie[Bearbeiten]

Hotz hatte einen älteren Bruder Theo Hotz (1928–2018), der erfolgreich von Zürich aus als Architekt tätig war.<ref>Christian Dietz-Saluz: Er hat an der modernen Schweiz mitgebaut. In: Tages-Anzeiger, 21. März 2018, abgerufen am 10. Dezember 2025.</ref> Sven Hotz lebte in Uetikon am See und hatte mit seiner Ehefrau (1930–2017<ref>Traueranzeige Ruth Hotz, Tages-Anzeiger, 22. März 2017.</ref>) fünf Kinder. In den letzten Jahren war er an Demenz erkrankt. Er starb im Dezember 2025 im Alter von 96 Jahren.<ref> Patrick Mäder: Er war 21 Jahre lang FCZ-Boss: Jetzt tanzt Sven Hotz (†96) mit Ruth im Himmel Nachruf im Blick, 8. Dezember 2025.</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Sven Hotz – Ein Leben für den FCZ. FCZ, Zürich 2003.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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