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SwissSkills

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SwissSkills
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Gründung 1953
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Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Sitz Bern
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Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Fördern der Durchführung und Weiterentwicklung von Berufsmeisterschaften in der Schweiz und jungen Berufsleuten die Teilnahme an internationalen Berufsmeisterschaften (WorldSkills, EuroSkills) ermöglichen.
Vorsitz Christian Schäli (Stiftungsratspräsident)
Geschäftsführung André Burri (Generalsekretär)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 274: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 274: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt
Website www.swiss-skills.ch

SwissSkills ist eine 1953 gegründete Organisation – heute in Form einer Stiftung –, welche die Berufsmeisterschaften in der Schweiz fördert und jungen Berufsleuten die Teilnahme an den internationalen Berufsmeisterschaften WorldSkills und EuroSkills ermöglicht und eigene Wettbewerbe in der Schweiz fördert. Sie wird heute getragen vom Bund, den Kantonen und allen massgeblichen Schweizer Organisationen der Arbeitswelt.<ref name = "aufgaben">Aufgaben und Organisationen auf swiss-skills.ch</ref><ref>Stiftungsorganisationen von SwissSkills auf swiss-skills.ch</ref>

«SwissSkills» als Marke der Stiftung SwissSkills ist zugleich der Name zentraler Schweizer Meisterschaften nichtakademischer Berufe aus den Branchen Handwerk, Industrie und Dienstleistungen (zentrale Schweizer Meisterschaften der Lehrberufe).

Aufgaben und Organisation[Bearbeiten]

SwissSkills fördert in enger Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern die Durchführung und Weiterentwicklung von Berufsmeisterschaften in der Schweiz und ermöglicht jungen Berufsleuten die Teilnahme an internationalen Berufsmeisterschaften (WorldSkills, EuroSkills). Dazu wurden drei Ziele formuliert:

  • Förderung der Exzellenz der Berufsausübung
  • Ein vielfältiges Erleben von Berufen ermöglichen
  • Förderung des Ansehens der Berufslehre in der Schweiz.

Die Stiftung ist in diesem Fachverbund die Dachorganisation. Zwei Vereine sind die Träger der operativen Aufgaben:

Die Stiftung fördert Berufsmeisterschaften als Chance für eine motivierte und hochqualifizierte Generation junger Berufsleute. Berufswettbewerbe helfen gemäss der Studie Die Top 200 des beruflichen Nachwuchses von Margrit Stamm mit, die Qualität der Berufsbildung zu steigern und das Berufsbildungssystem nachhaltig zu verbessern.<ref>Margrit Stamm: Die top 200 des beruflichen Nachwuchses - Was hinter Medaillengewinnern an Berufsmeisterschaften steckt. Forschungsinstitut Swiss Education Bern, 8. Februar 2017, abgerufen am 5. Juni 2018.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahre 1953 beteiligte sich die Schweiz erstmals mit vier Teilnehmenden an den dritten WorldSkills, die bereits 1950 und 1951 in Madrid stattgefunden hatten und auf Deutsch Internationale Berufswettbewerbe (IBW) genannt wurden. War es vorher ein Wettbewerb nur für Spanien und Portugal, nahmen nun auch Berufsleute aus Deutschland, Grossbritannien, Frankreich und Marokko teil.

Da die Teilnehmerzahl in den folgenden Jahren stetig wuchs, wurde Anfang der 1960er Jahre ein Komitee für Berufswettbewerbe durch Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen gegründet.

1968 fanden die Internationalen Berufswettbewerbe (17. WorldSkills) erstmals in der Schweiz, an der Gewerbeschule Bern, statt. Im Jahr 1997 wurden die 34. WorldSkills und 2003 die 37. WorldSkills in St. Gallen auf dem Gelände der OLMA durchgeführt.

1980 wurde das Schweizer Komitee als zentrale Institution zur Koordination nationaler Meisterschaften und der Teilnahme an internationalen Meisterschaften neu «Schweizerische Stiftung für Internationale Berufswettbewerbe» genannt. 2002 erfolgte eine Umbenennung zu SWISSSCOMPETENCE. Im Jahr 2009 reorganisierte sich die Stiftung und nahm aufgrund internationaler Vorgaben den Namen SwissSkills an. 2017 wurde eine Initiative SwissSkills lanciert. Die Stiftung SwissSkills, das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV), der Schweizerische Gewerbeverband (sgv) sowie aus der Privatwirtschaft UBS und Ringier (Medienpartner) bildeten eine Public-Private-Partnership mit dem Ziel, die Schweizer Berufslehre noch stärker zu fördern und deren Vorzüge und Chancen besser bekannt zu machen.

2014 gab es die ersten zentralen Berufs-Schweizermeisterschaften in Bern, weitere folgten 2018, 2022 und 2025.

Wettbewerbe[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften WorldSkills[Bearbeiten]

An den WorldSkills, die als Weltmeisterschaften für Berufsleute gelten, nimmt die Schweiz seit 1953 teil. Seit 1997 war die Schweiz, ausser im Jahr 2001, in der Nationenwertung stets die beste teilnehmende Nation Europas und belegte insgesamt zweimal den ersten, fünfmal den zweiten und dreimal den dritten Platz.

Bei den Wettbewerben 2019 in Kasan traten 39 junge Berufsleute an. Mit fünf Gold-, fünf Silber- und sechs Bronzemedaillen sowie 13 Medaillen für Exzellenz belegte die Schweiz beim auf die Teilnehmerzahl gemittelten Punktwert Platz 3 hinter China und Korea. Bei den durchschnittlichen Medaillenpunkten belegte sie Platz 4 hinter China, Russland und Korea.<ref>Resultate WorldSkills 2019 auf worldskills.org</ref>

An den 46. WorldSkills, die 2022 (statt wie geplant in Shanghai virtuell infolge der COVID-19-Pandemie) durchgeführt wurden, nahmen 40 junge Berufsleute des SwissSkills National Teams teil.

Bei den 48. WorldSkills, die im September 2026 in Shanghai stattfanden, wurden den wiederum 40 Wettkampfteilnehmenden aus der Schweiz vier Goldmedaillen (in den Berufsfeldern Skill Industry 4.0,<ref>Weltmeisterlich! Ian Hofer und Cyrill Koller holen Gold in der Kategorie Industry 4.0. In: Mechatronik Schule Winterthur. 28. September 2026, abgerufen am 28. September 2026.</ref> Skill Hotel Reception,<ref>Fina Niebergall holt Gold an den World Skills. In: Hotellerie Gastronomie Zeitung. 27. September 2026, abgerufen am 28. September 2026.</ref> Skill Plumbing and Heating<ref>Stefan Schnyder: Worldskills in Shanghai. Ein Berner ist der beste Sanitär­installateur der Welt. In: Berner Zeitung. 27. September 2026, abgerufen am 28. September 2026.</ref> und Skill Heavy Vehicle Technology,<ref>Sandro Amrhein ist Weltmeister. In: Landtechnik Schweiz. 28. September 2026, abgerufen am 28. September 2026.</ref> zwei Silbermedaillen (Skill CNC Milling, Skill Bricklaying), sechs Bronzemedaillen und ausserdem 23 Auszeichnungen «Medals of Excellence» verliehen. Damit kam das Schweizer Nationalteam wieder auf den dritten Rang der Nationenwertung.<ref>12 Medaillen für die Schweiz: Berufstalente glänzen an den WorldSkills. In: Presseportal.ch. 27. September 2026, abgerufen am 28. September 2026.</ref><ref>WirldSkills Shanghai 2026. 22.-27. September 2026. In: SwissSkills. Abgerufen am 28. September 2026.</ref>

Europameisterschaften EuroSkills[Bearbeiten]

Auch an den Europameisterschaften EuroSkills nehmen Schweizer vom Beginn 2008 an teil. 2016 konnte die Schweiz in der Nationenwertung den ersten Platz belegen. 2018 in Budapest erzielte die Schweiz mit nur 8 Teilnehmern 4 Gold- und 2 Bronzemedaillen sowie 2 Medaillen für Exzellenz den dritten Platz.

An den EuroSkills 2021 in Graz erzielte das Team ein Rekordresultat. In 16 Wettbewerben angetreten, gewann das SwissSkills National Team 14 Medaillen, davon 6 Goldmedaillen.

Nationale Berufsmeisterschaften[Bearbeiten]

Darüber hinaus werden jährlich nationale Berufswettbewerbe gefördert bzw. veranstaltet. Bisher dreimal wurden sie zentral in Bern als SwissSkills durchgeführt, ausserdem auch für verschiedene Berufe an verschiedenen Orten.

Bundesrat Johann Schneider-Ammann führte im Vorfeld der SwissSkills 2014 aus, dass aufgrund der demografischen Entwicklung Ausbildungsplätze mit hohen Anforderungen zunehmend schwierig zu besetzen sind und Schulabgänger mit Defiziten Mühe haben, einen Platz zu finden. Neben den Integrationsaufgaben ist die Förderung von leistungsstarken, jungen Menschen in der Berufsbildung ein zentrales Anliegen. Diese Meisterschaften sollen einerseits das vielfältige Berufsleben der Schweiz demonstrieren und Schulabgänger dafür interessieren – andererseits den Leistungsbesten die Möglichkeit geben, ihre Fähigkeiten in Wettbewerbsform unter Beweis zu stellen.<ref>SwissSkills Bern 2014 Sprechnotiz von Johann N. Schneider-Ammann, Bundesrat, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF vom 26. April 2013</ref>

SwissSkills 2014

Die ersten zentralen Schweizer Berufsmeisterschaften SwissSkills 2014 wurden Ende Oktober 2014 in Bern ausgetragen, organisiert von einer Projektgruppe unter der Leitung von Michael Stocker im Auftrag des Kantons Bern und unterstützt von den teilnehmenden Organisationen der Arbeitswelt, der Stiftung SwissSkills sowie dem Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF). Das Programm umfasste 70 Meisterschaften, 130 Berufe wurden mit Vorführungen dargestellt, rund 1000 Personen nahmen an den Wettkämpfen teil.<ref>SwissSkills Bern 2014: Eröffnungsrede von Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung. Abgerufen am 23. Mai 2018.</ref><ref>SwissSkills Bern 2014 folio Das Magazin des BCH/FPS Nr. 04/2014</ref>

SwissSkills 2018

Die zweiten zentralen Schweizer Berufsmeisterschaften SwissSkills 2018 wurden 2018 ebenfalls in Bern ausgetragen. Die SwissSkills 2018 wurde durch den Verein SwissSkills Bern im Auftrag der Stiftung SwissSkills und des SBFI (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation) organisiert. 76 Berufswettkämpfe und 60 Berufsdemonstrationen fanden mit 907 Teilnehmern an den Wettkämpfen statt. 715 Experten standen zur Verfügung. Die Zahl der Besucher betrug rund 120 500. Im Unterschied zu regulären Berufsmessen oder Berufsschauen wurden 135 Lehrberufe unter authentischen Arbeitsbedingungen präsentiert und erlebbar gemacht. Die Mehrheit der Berufe konnte von den Besucherinnen und Besuchern ausprobiert werden.

SwissSkills 2020 (abgesagt)

Aufgrund des grossen Erfolges beider zentraler SwissSkills in Bern war angedacht, diese zukünftig im Abstand von zwei Jahren zu wiederholen. Die SwissSkills 2020 mussten aufgrund der Covid-19-Pandemie abgesagt werden. Angemeldet waren wiederum rund 1000 Berufsleute zu Wettbewerben in mehr als 75 Lehrberufen.

SwissSkills 2022

Rund 1000 der besten jungen Berufsleute der Schweiz geben im September an den SwissSkills 2022 einen inspirierenden Einblick in die Vielfalt und Exzellenz der Schweizer Berufsbildung. In 85 Lehrberufen finden Schweizer Meisterschaften statt. In weiteren 65 Berufen bieten die Berufsverbände dem Publikum attraktive Möglichkeiten, um die Berufe vor Ort gleich selber auszuprobieren.

SwissSkills 2025

2025 fand der Anlass wiederum in Bern statt. 1100 junge Berufsleute nahmen an den 90 Wettkämpfen teil.<ref>SwissSkills 2025. In: swiss.skills. Abgerufen am 27. September 2026.</ref>

SwissSkills 2029

2029 soll der Anlass in St. Gallen am Areal der Olma Messen stattfinden.<ref>Junge Talente messen sich 2029 an den Swiss-Skills in St. Gallen. In: swissinfo.ch. 13. November 2025, abgerufen am 13. November 2025.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />