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Tagil

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Tagil
Таги́л
Datei:Nizhny tagil industry.jpg
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Nischnetagilski Prud in Nischni Tagil. Im Hintergrund das NTMK-Werk

Daten
Gewässerkennzahl RU: 14010501412111200005096
Lage Oblast Swerdlowsk (Russland)
Flusssystem Ob
Abfluss über Tura → Tobol → Irtysch → Ob → Arktischer Ozean
Quelle rund 15 km südlich von Werchni Tagil im mittleren Ural
57° 13′ 8″ N, 59° 58′ 33″ O
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Mündung bei Bolotowskoje in die TuraKoordinaten: 58° 31′ 34″ N, 62° 28′ 33″ O
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58° 31′ 34″ N, 62° 28′ 33″ O {{#coordinates:58,526111111111|62,475833333333|
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Vorlage:Infobox Fluss/LÄNGEVorlage:Infobox Fluss/EZG

Abfluss am Pegel Troschkowa<ref name ="arcticnet">Tagil am Pegel Troschkowa – hydrographische Daten bei R-ArcticNET </ref>
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Lage: Skriptfehler: Ein solches Modul „Measure“ ist nicht vorhanden. oberhalb der Mündung
NNQ (Januar 1977)
MNQ 1962/1989
MQ 1962/1989
Mq 1962/1989
MHQ 1962/1989
HHQ (Mai 1979)
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Linke Nebenflüsse Barantscha
Rechte Nebenflüsse Salda, Mugai, Kyrtomka
Durchflossene Stauseen Werchnetagilskoje wodochranilischtsche, Nischnetagilskoje wodochranilischtsche
Großstädte Nischni Tagil
Kleinstädte Werchni Tagil
Schiffbarkeit ja
Datei:Tura river.png
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Der Tagil (Тагил) im Einzugsgebiet der Tura (Тура)

Vorlage:Infobox Fluss/KATVorlage:Wikidata-Registrierung

Der Tagil (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. für „viel Wasser“) ist ein 414 km langer rechter Nebenfluss der Tura in Sibirien (Russland, Asien).

Verlauf[Bearbeiten]

Der Tagil entspringt am Osthang des Ural in der südwestlichen Oblast Swerdlowsk, etwa 50 km nordwestlich der Gebietshauptstadt Jekaterinburg. Von dort fließt er in nördlicher Richtung durch eine bewaldete Mittelgebirgslandschaft. Nach wenigen Kilometern erreicht er Werchni Tagil, wo er zum 2,6 km² großen Werchnetagilskoje wodochranilischtsche (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., auch Верхнетагильский пруд (Werchnetagilski Prud, Werchnetagilsker Teich)) aufgestaut ist, der der Fischereiwirtschaft dient<ref name="gov2">Werchnetagilskoje wodochranilischtsche im Staatlichen Gewässerverzeichnis der Russischen Föderation (russ.)</ref>.

Danach fließt der Targil weiterhin in nördlicher Richtung, wo er bald die Industriestadt Nischni Tagil, die größte Stadt an seinem Lauf, erreicht. Auch hier ist er zu einem Stausee aufgestaut, dem 9,84 km² großen Nischnetagilskoje wodochranilischtsche (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., auch Нижнетагильский Пруд (Nischnetagilski Prud, Nischnetagilsker Teich))<ref name="gov3">Nischnetagilskoje wodochranilischtsche im Staatlichen Gewässerverzeichnis der Russischen Föderation (russ.)</ref>. Dieser dient der Brauchwasserversorgung der in Nischni Tagil ansässigen Montan-, Rüstungs- und Chemischen Industrie, darunter dem Stahlerzeuger NTMK (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. (Nischnetagilski metallurgitscheski kombinat)) und dem Maschinenbauer und weltgrößten Panzerhersteller Uralwagonsawod (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.).

Nachdem er Nischni Tagil durchflossen hat, wendet sich der Tagil zunächst nach Nordwesten und tritt aus dem Ural ins Westsibirische Tiefland ein. Nach der Einmündung der Barantscha biegt er nach Osten und Nordosten ab, wo er in weiten Kurven den waldreichen Westen der Oblast Swerdlowsk durchfließt. Wenig später, kurz vor der Einmündung des Mugai, tritt der Wald weiter vom Fluss zurück, und der Uferbereich des Tagil wird vermehrt landwirtschaftlich genutzt. Unterhalb von Machnewo beginnt der Tagil sehr stark zu mäandrieren. In diesem Bereich bildet er zahlreiche Altarme aus. Kurz darauf erreicht der Tagil bei Bolotowskoje die Tura, in die er von rechts kommend einmündet.

Hydrologie und Nutzung[Bearbeiten]

Der Tagil ist durchschnittlich für 160 Tage von Anfang November bis in die zweite Aprilhälfte gefroren.<ref name="yandex">Vorlage:GSE</ref> Der Fluss wird gemischt von Regen und Schneeschmelzwasser gespeist, wobei Letzteres leicht überwiegt.<ref name="yandex"/> Seine niedrigsten Abflusswerte weist er in Winter auf, während des Tauwetters im Frühling steigt der Wasserstand sehr stark an, und kann bis über drei Meter über dem normalen Stand liegen.<ref name="GSE"/> Die höchsten Abflusswerte werden im April und Mai gemessen.<ref name="arcticnet"/>

Neben der Brauchwassernutzung in Nischni Tagil dient der Tagil auch der Fischzucht, vor allem in seinem Oberlauf bei Werchni Tagil. Der Fluss ist schiffbar.<ref name=gvr/>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>