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Tanau

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Tanau
Gemeinde Durlangen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(142)&title=Tanau 48° 52′ N, 9° 47′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(142) 48° 52′ 9″ N, 9° 47′ 13″ O
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Höhe: ca. 502 m ü. NHN
Einwohner: 142 (30. Sep. 2020)<ref>Zahlen & Fakten: Gemeinde Durlangen. Abgerufen am 18. Mai 2022.</ref>
Postleitzahl: 73568
Vorwahl: 07176
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Tanau, schwäbisch gesprochen Dônâ, ist ein Weiler mit 142 Einwohnern (Stand: September 2020) in der Gemeinde Durlangen im Ostalbkreis in Ostwürttemberg.

Geographie[Bearbeiten]

Tanau liegt zwischen Spraitbach im Nordwesten und Durlangen im Südsüdosten auf einer Höhe, die wenig um 502 m ü. NHN schwankt. Es steht auf einer der Welzheim-Alfdorfer Platten des Welzheimer Waldes.<ref name="BfL-171" /> Auf dieser von Nordwesten nach Südosten bis zum Leintal sich erstreckenden, gerodeten Schwarzjura-Hochfläche liegt es nahe an deren Nordostrand am Ursprung des kurzen Klingenbachs, der durch ein scharf eingeschnittenes Waldtal südöst- bis ostwärts der „Gmünder“ Rot zuläuft. Die Kreisstraße K 3225 durchzieht den Weiler von Spraitbach in Richtung Durlangen. Von dieser geht am Ortsrand eine niederrangigere Straße nach dem ebenfalls zu Durlangen gehörenden Dorf Zimmerbach im Südwesten ab.<ref name="LUBW-Geographie" />

Geschichte[Bearbeiten]

Tanau wird in einer Urkunde von 1360 erstmals als Thanheim erwähnt. Bis ins 15. Jahrhundert hieß es Tanheim, von 1525 bis 1624 Thana.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die katholische romanische Wallfahrtskirche St. Anna wurde im 12. Jahrhundert gebaut. Sie enthält Fresken aus dem Jahr 1425, die später überdeckt, 1949 wieder freigelegt und 2007/2008 saniert wurden. In der Kirche stehen auch Bildtafeln, die das Leben Jesu darstellen, und ein gotischer Triumphbogen. Die Glocke wurde 1651 von Bartholome Riederer aus Mindelheim gegossen.<ref>Hermann Kissling: Künstler und Handwerker in Schwäbisch Gmünd 1300–1650. Einhorn-Verlag, Schwäbisch Gmünd 1995, ISBN 3-927654-46-9, S. 177 (online).</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references>

   <ref name="BfL-171"><ref name="DE_BfL-171">Hansjörg Dongus: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 171 Göppingen. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1961. → Online-Karte (PDF; 4,3 MB)</ref></ref>
   <ref name="LUBW-Geographie">Geographie nach dieser Ausschnittskarte auf:<ref name="DE-BW_LUBW">Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)</ref> </ref>

</references>

Literatur[Bearbeiten]

  • Topographische Karte 1:25.000 Baden-Württemberg, als Einzelblatt Nr. 7124 Schwäbisch Gmünd Nord