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Tania Witte

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Datei:Tania Witte 2025.jpg
Tania Witte 2025

Tania Witte, Pseudonyme Ella Blix (gemeinsam mit Antje Wagner) und Caya T.<ref name="drag_kings" /> bzw. CayaTe<ref>Elisabeth R. Hager: Shut up and speak! Berlins queere Spoken-Word-Szene. In: Missy Magazine. Heft 3, 2010, S. 68 f. (taniawitte.de [PDF; 1,6 MB; abgerufen am 30. Oktober 2020]).</ref> (* in Trier, Rheinland-Pfalz), ist eine deutsche Schriftstellerin.

Werdegang[Bearbeiten]

Tania Witte wuchs in Trier auf und schreibt Romane für Jugendliche und Erwachsene. Für ihre Arbeiten erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Außerdem arbeitet die Diplom Medienpädagogin und Erwachsenenbildnerin als freie Journalistin, Lektorin und als Film-, Musik- und Literaturkritikerin. Darüber hinaus gibt sie Workshops zu Kreativem Schreiben, Spoken Word (Poetry Slam), Performance und Identität, moderiert Veranstaltungen, hält Vorträge und leitet Diskussionsrunden.

2013 erschien wöchentlich über ein halbes Jahr der Fortsetzungsroman „Lust. Ausgerechnet“ in die tageszeitung (taz)<ref>Tania Witte: Der Fortsetzungsroman: Finale: Pläne, die scheitern, scheitern nicht. Website des Fortsetzungsromans auf die tageszeitung (taz). Abgerufen am 1. November 2014.</ref>. Von 2014 bis 2018 schrieb sie im Wechsel mit zunächst Daniel Schreiber, danach mit Steffen Jan Seibel, die Kolumne „Andersrum ist auch nicht besser“ für das ZEITmagazin Online<ref>Tania Witte Kolumnistin und freie Autorin ZEITmagazin ONLINE, ZEIT ONLINE. In: zeit.de, abgerufen am 30. Oktober 2020.</ref>, die mit dem Felix-Rexhausen-Sonderpreis ausgezeichnet wurde.

Seit 2018 schreibt Tania Witte auch gemeinsam mit Antje Wagner unter dem Pseudonym Ella Blix<ref>Wer ist Ella? In: ellablix.com, Antje Wagner und Tania Witte, abgerufen am 30. Oktober 2020.</ref> phantastische, surreale Jugendromane.

Darüber hinaus ist Witte Teil interdisziplinärer Kunstprojekte<ref>“Trans Amazonian Road Trip to Topeka, Kansas”. A project by Risk Hazekamp and Tania Witte for our dear friend Sands Murray-Wassink. In: riskhazekamp.com, Risk Hazekamp – art gender kunst – Westboro Baptist Church, Topeka Kansas, abgerufen am 30. Oktober 2020.</ref><ref>nullachtfünfzehn project. In: riskhazekamp.com, abgerufen am 30. Oktober 2020.</ref> und widmet sich seit 2007 der Kunst des Spoken Word. Im Jahr 2019 lebte und arbeitete sie als Mannheimer Stadtschreiberin drei Monate lang im Turmzimmer der Alten Feuerwache.<ref>Abenteuer Stadtschreiben – Feuergriffel-Stipendiatin Tania Witte. In: SWR2. Reihe SWR2 Tandem. 2. Juli 2019, abgerufen am 8. Juli 2019 (mit Audio-Link, 27:03 Min.).</ref>

Witte lebt in Berlin.

Werke[Bearbeiten]

Einzelveröffentlichungen

  • Einfach nur Paul. Coming-of-Age. Roman. Arena Verlag, Würzburg 2022, ISBN 978-3-401-60684-2.
  • Marilu. Roman. Arena Verlag, Würzburg 2021, ISBN 978-3-4016-0588-3.
  • Die Stille zwischen den Sekunden. Roman. Arena Verlag, Würzburg 2019, ISBN 978-3-401-60474-9.
  • bestenfalls alles. Roman. Querverlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-89656-224-1.
  • leben nebenbei. Roman. Querverlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-89656-202-9.
  • beziehungsweise liebe. Roman. Querverlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-89656-185-5.

Veröffentlichungen als Ella Blix

  • Wild. Sie hören dich denken. Roman. Arena Verlag, Würzburg 2020, ISBN 978-3-401-60510-4.
  • Der Schein. Roman. Arena Verlag, Würzburg 2018, ISBN 978-3-401-60413-8.

Hörbuch

  • Einfach nur Paul. Gelesen von Isabel Abedi und Jonathan Berlin. German Wahnsinn GmbH, Hamburg 2022 (6:09 Std.).
  • Die Stille zwischen den Sekunden. Rubikon Audio-Verlag, Hamburg 2019, ISBN 978-3-945986-90-5.

Mitherausgeberschaft

  • Drag Kings. Mit Bartkleber gegen das Patriarchat. Querverlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-89656-142-8.<ref name="drag_kings">Drag Kings. Der Mann ist eine Frau. Tania Witte und Pia Thilmann im Interview mit Sylvia Vogt. In: Tagesspiegel. 4. Juni 2007, abgerufen am 30. Oktober 2020.</ref>

Anthologien (Auswahl)

  • Auf dem Dach. (Auszug) In: Der Mensch ist frei (= Gegend Entwürfe. Band 2). Michael Au und Alexander Wasner (Hrsg.). Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2018, ISBN 978-3-8260-6318-3, S. 55–64.
  • Metamorphose. In: Unicorns don’t swim. Antje Wagner (Hrsg.). AvivA Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-932338-82-3, S. 45–64.
  • 162. In: Tausend Tode schreiben. Christiane Frohmann (Hrsg.). Frohmann Verlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-944195-55-1.
  • Heimathafen. In: Heimat (= Konkursbuch. Band 49). Corinna Waffender (Hrsg.). Konkursbuchverlag, Tübingen 2010, ISBN 978-3-88769-249-0.
  • Strategiespiele. In: Unwiderstehlich! Die Kunst lesbischen Flirtens. Andrea Bocka (Hrsg.). Querverlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-89656-177-0, S. 21–25.
  • QueerFemme. Vom lebhaften (Er)leben einer Nichtexistenz. In: Femme! radikal – queer – feminin. Sabine Fuchs (Hrsg.). Querverlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-89656-170-1, S. 56–63.

Übersetzungen

  • respectively love. (Auszug aus beziehungsweise liebe) In: Quertext. An Anthology of Queer Voices from German-Speaking Europe. Gary Schmidt und Merrill Cole (Hrsg.). University of Wisconsin Press, Madison, Wisconsin 2021, ISBN 978-0-299-33380-5.
  • The boarding school. (Auszug aus Ella Blix: Der Schein) In: Quertext. An Anthology of Queer Voices from German-Speaking Europe. Gary Schmidt und Merrill Cole (Hrsg.). University of Wisconsin Press, Madison, Wisconsin 2021, ISBN 978-0-299-33380-5.

Ehrungen[Bearbeiten]

Auszeichnungen allgemein

Auszeichnungen für einzelne Bücher

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

<references />

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