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Tarascon

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Tarascon
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Tarascon (Frankreich)
Tarascon (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département (Nr.) Bouches-du-Rhône (13)
Arrondissement Arles
Kanton Châteaurenard
Gemeindeverband Arles-Crau-Camargue-Montagnette
Koordinaten 43° 48′ N, 4° 40′ OKoordinaten: 43° 48′ N, 4° 40′ O
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Höhe 3–Vorlage:Höhe/Fmt m
Fläche –
Einwohner 15.396 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 13150
INSEE-Code 13108
Website www.tarascon.org
Datei:Tarascon Le Chateau.jpg
Burg Tarascon am Rhône-Ufer

Tarascon (gelegentlich auch als Tarascon-sur-Rhône bezeichnet) ist eine französische Gemeinde mit 15.396 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Bouches-du-Rhône in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur.

Geografie[Bearbeiten]

Die Stadt im Süden Frankreichs liegt am linken Ufer der Rhône, etwa jeweils 20 Kilometer von Arles und Avignon entfernt. Am Tarascon gegenüberliegenden Westufer des Stroms liegt Beaucaire, ein weiteres historisches Städtchen.

Zum Schutz gegen das Rhône-Hochwasser verläuft ein Deich zwischen den nordöstlich gelegenen Anhöhen der Montagnette bei der Chapelle St. Victor und dem Flussufer im Norden der Stadt; entlang eines Teils des Deiches verläuft der Chemin de la Digue.

Datei:Tarascon-chateau-roi-rene.jpg
Burg Tarascon

Geschichte[Bearbeiten]

Gegründet wurde die Stadt im Jahr 48 von den Römern. Bekannt und berühmt wurde Tarascon außerdem durch den legendären Drachen, die Tarasque, der an den Ufern der Rhône die Reisenden verschlungen haben soll. Die Heilige Martha soll ihn gebannt und dann zur Steinigung den Einwohnern vorgeführt haben. Davor soll der Ort Nerluc geheißen haben, was so viel wie „schwarzer Ort“ bedeutet.

Im Südosten von Tarascon liegt der Ortsteil Saint-Gabriel, das römische Ernaginum, wo sich seinerzeit der größte gallorömische Straßenknotenpunkt befand. Hier traf die Via Domitia kurz vor ihrem Rhône-Übergang auf die Via Aurelia, die mit ihren beiden Routen – von Osten (aus Salon-de-Provence) und von Süden (aus Arles) kommend – hier endete.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2017
Einwohner 8637 10.584 10.365 10.735 10.628 12.640 13.376 14.813
Quellen: Cassini und INSEE

Wirtschaft[Bearbeiten]

Für touristische Belange besitzt Tarascon elf Hotels, eine Jugendherberge und zwei Campingplätze. Die Produktion von Olivenöl aus dem Tal von Les Baux-de-Provence wird seit 1997 durch eine kontrollierte Herkunftsbezeichnung (Appellation d’Origine Contrôlée) geschützt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. (französisch)</ref> Heute gilt Tarascon als Tor zu den Alpillen, jener kalksteinhaltigen Gebirgskette der südlichen Provence. Die Gemeinde ist mit dem Regionalen Naturpark Alpilles als Zugangsstadt assoziiert.

Der Baukonzern Groupe NGE hat seinen Sitz in Tarascon.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.bloomberg.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Im Süden der Stadt befindet sich eine Papiermühle.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.fibre-excellence.fr (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Verkehr[Bearbeiten]

Tarascon ist mit dem gegenüberliegenden rechten Rhoneufer und dem dort liegenden Ort Beaucaire durch mehrere Straßenbrücken, darunter eine zwischen den beiden Stadtmitten und eine Schrägseilbrücke südlich des Orts im Verlauf der Umgehungsstraße Route départementale 90, sowie durch die 1852 eröffnete Eisenbahnbrücke Tarascon–Beaucaire verbunden. Sie ist eine der ältesten gusseisernen Eisenbahnbrücken Frankreichs.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Tarascon pflegt Städtepartnerschaften mit sechs Gemeinden, die alle in unterschiedlichen Ländern Europas liegen. Es handelt sich um Porrentruy im Schweizer Kanton Jura (seit 1969), Bet Sche’an in Israel (seit 1985), Fraga in der spanischen Provinz Huesca (seit 1987), mit dem schleswig-holsteinischen Elmshorn (ebenfalls seit 1987), Neviano degli Arduini in der Emilia-Romagna in Italien (seit 1999) und seit 2017 mit der Gemeinde Tarascon-sur-Ariège in der französischen Region Okzitanien.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Gemeinde Tarascon; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.tarascon.fr (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Datei:Tarascon from Castle.jpg
Kirche Sainte-Marthe mit Blick über die Stadt von der Burg aus

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Handlungsort[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Tarascon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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