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Tawda

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Stadt
Tawda
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Flagge Wappen
Datei:Flag of Tavda (Sverdlovsk oblast).png
Flagge
Datei:Coat of Arms of Tavda (Sverdlovsk oblast).png
Wappen
Föderationskreis Ural
Oblast Swerdlowsk
Stadtkreis Tawda
Bürgermeister Alexander Solowjow
Gegründet 1910
Stadt seit 1937
Fläche 148 km²
Bevölkerung Vorlage:Str replace Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)<ref name="einwohner_aktuell">Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)</ref>
Bevölkerungsdichte Vorlage:Str replace Einwohner/km²
Höhe des Zentrums Vorlage:Höhe/Fmt m
Zeitzone UTC+5
Telefonvorwahl (+7) 34360
Postleitzahl 62395x
Kfz-Kennzeichen 66, 96, 196
OKATO 65 496
Geographische Lage
Koordinaten 58° 3′ N, 65° 16′ OKoordinaten: 58° 3′ 0″ N, 65° 16′ 0″ O
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Tawda (Russland)
Tawda (Russland)
Lage in Russland
Tawda (Oblast Swerdlowsk)
Tawda (Oblast Swerdlowsk)
Lage in der Oblast Swerdlowsk
Liste der Städte in Russland

Tawda (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist eine Stadt in der Oblast Swerdlowsk (Russland) mit Vorlage:Str replace Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geografie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt im Westen des Westsibirischen Tieflandes, etwa 360 km nordöstlich der Oblasthauptstadt Jekaterinburg am rechten Ufer des gleichnamigen Flusses Tawda, eines linken Nebenflusses des Tobol im Flusssystem des Ob.

Tawda ist Zentrum des gleichnamigen Stadtkreises.

Die Stadt wurde 1916 von einer Eisenbahnstrecke von Jekaterinburg über Jegorschino (heute Artjomowski) erreicht. 1969 wurde die Strecke 185 km nach Meschduretschenski (Station Ustje-Acha) verlängert.

Geschichte[Bearbeiten]

Tawda entstand 1910 als Waldarbeitersiedlung, welche als Endpunkt für eine 1916 eröffnete Eisenbahnstrecke gewählt wurde. Um 1930 wurden 11.000 Enteignete aus Kuban, der Ukraine und Belarus gewaltsam in das Dorf verbracht, welche Anzahlmässig die Bewohner der Siedlung um das Dreifache überstiegen. Ab 1929 wurde ein Holzindustriekomplex errichtet. Am 20. Juli 1937 erhielt der Ort das Stadtrecht. Weitere Deportierte Deutsche, Kalmücken, Usbeken, Bulgaren, Griechen und Chinesen folgten. Die schon existierende Einrichtung des Gulag-Systems wurde während des Krieges durch eine Weitere ergänzt.<ref>Verleumdung im Namen der Zukunft?, Nowaja Gaseta, 12. Januar 2020</ref>

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1939 25.186
1959 47.954
1970 47.434
1979 46.386
1989 45.735
2002 40.686
2010 35.421

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In Tawda gibt es ein Museum der Holz- und holzverarbeitenden Industrie. Tawda ist zudem balneologischer Kurort, basierend auf 42 °C warmen Heilwasser, welches 2,5 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt zu Tage tritt.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Tawda ist ein bedeutendes Zentrum der Holzwirtschaft und holzverarbeitenden Industrie (Sperrholz, Hydrolyse auf Holzbasis). Daneben gibt es ein Werk für Holztransportanhänger und eine Flussschiffswerft.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Tawda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Verwaltungszentrum: Jekaterinburg
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Weitere Rajonzentren

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Anmerkungen: S – Sitz eines Stadtkreises, R – Verwaltungszentrum eines Rajons, G – Teil eines Geschlossenen administrativ-territorialen Gebildes (SATO)

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