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Tee-Onkel

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Datei:Braunschweiger Originale.JPG
Braunschweiger Originale (v. l. n. r.): Rechen-August, Deutscher Hermann, Tee-Onkel und Harfen-Agnes.
Datei:DEU Braunschweiger Originale, Tee-Onkel, 1746.jpg
Tee-Onkel (Kühner mit dem Pappkarton) auf der Tür einer Damen-Toilette in der Gala-Traditionsstube

Tee-Onkel, auch Kühner mit dem Pappkarton, mit bürgerlichem Namen Alfred Kühner (* 30. März 1872 in Braunschweig; † 10. Juni 1945 in Neuerkerode), war ein Straßenhändler im Braunschweig des frühen 20. Jahrhunderts und gilt als eines von mehreren Stadtoriginalen in Braunschweig.

Leben[Bearbeiten]

Kühner war Sohn eines Zigarrenfabrikanten. Er wurde Besitzer einer Drogerie, welche jedoch scheiterte. Als Tee-Onkel wurde er bekannt, als er begann, als Hausierer und Straßenhändler mit einem Karton in der Hand Schuhcreme und Seife und hin und wieder auch getrocknete Kräuter anzubieten.<ref name=Ostwald>Thomas Ostwald: Tragische Figuren wurden zu Originalen</ref><ref name=Maxbauer>Andreas Maxbauer: Braunschweig im Original</ref>

Gegen ein kleines Honorar soll er auch, seiner ehemaligen Tätigkeit als Drogist gerecht, gerne seinen Kunden den einen oder anderen Gesundheitstipp gegeben haben.<ref name=braunschweig.de>Braunschweig.de: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Braunschweiger Originale (Memento vom 6. Dezember 2013 im Internet Archive)</ref>

1943 kam er ins Altersheim der Neuerkeröder Anstalten, wo er 1945 starb.<ref name=Ostwald></ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Norman-Mathias Pingel: Tee-Onkel. In:
  • Günter K. P. Starke: Mensch, sei helle … Braunschweiger Originale, wer sie waren, und wie sie lebten …. H. Meyer, Braunschweig 1987, ISBN 3-926701-00-5, S. 69–77.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

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