Tee-Pferde-Straße
Die Tee-Pferde-Straße (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), auch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „Alte Tee-Pferde-Straße“) war ein Handelsweg zwischen den chinesischen Provinzen Yunnan ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und Sichuan ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) im Osten und Tibet und Indien im Westen. Manchmal wird sie auch Südliche Seidenstraße genannt. Von den zahlreichen Teerouten, die von den Teeanbaugebieten in diesen beiden Provinzen in alle Himmelsrichtungen führten, hatte sie die größten landschaftlichen Hindernisse zu überwinden. Sie kreuzte mehrere Gebirgskämme von bis zu mehr als 4000 Meter Höhe und mehrere große Flüsse. Acht Monate pro Jahr war sie wegen verschneiter Pässe unterbrochen.
Geschichte[Bearbeiten]
Im 7. bzw. 8. Jahrhundert kamen die Tibeter auf den Geschmack von sogenanntem Ziegeltee aus Yunnan. Als Tauschware bot man Pferde, da diese in Teilen Südchinas äußerst rar waren. Ein Kriegspferd hatte den Gegenwert von 20 bis 60 kg Tee. So kam in der Tang-Dynastie (618–907) der Handel zwischen Tibet und Yunnan in Schwung.
Seine Blüte hatte er in der Song-Zeit (960–1279), als Kontrollposten bis zu 2000 Händler am Tag zählten und teilweise um die 7.500 Tonnen Tee pro Jahr nach Lhasa gebracht wurden.
Unter der mongolischen Herrschaft (Yuan-Dynastie, 1279–1368) brach der Handel etwas ein. Unter den Ming-Kaisern (1368–1644) erholte er sich wieder, wurde aber zunehmend reglementiert.
Die Mandschu-Herrscher (Qing-Dynastie 1616–1912) schließlich verboten 1735 den Import von Pferden. Und als nach 1840 die Teeproduktion in Indien in Gang kam, ging das Land südlich des Himalaya als Markt für chinesischen Tee verloren, Tibet aber nicht. Mit dem Bau von Landstraßen in Tibet in den 1960er Jahren endete der Karawanenverkehr.<ref name="silkroad-200421">YANG, Fuquan: The “Ancient Tea and Horse Caravan Road,” the “Silk Road” of Southwest China. In: silkroadfoundation.org. Silkroad Foundation, abgerufen am 3. November 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="the-wand-THE_TEA-">ZHANG, Yun: THE TEA-HORSE TRADE ROUTE. In: the-wanderling.com. Abgerufen am 3. November 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Waren[Bearbeiten]
Die wichtigsten Güter waren Tee aus China, von dem der größere Teil nach Tibet und der kleinere Teil nach Indien ging, und Pferde aus Tibet, die in China vor allem für die Armee (im Süden des Reiches) gebraucht wurden. Der Teehandel erklärt sich daraus, dass es vor 1830 in Indien noch keinen Teeanbau gab. Tibet bezog zudem Salz aus China. Transportiert wurden auch Seide aus China und Opium nach China.
Routen[Bearbeiten]
Genau genommen bestand die Tee-Pferde-Straße zu einem großen Teil aus Saumpfaden und hatte mehrere Varianten. Pferde wurden zwar als Ware über diese Pfade geführt, aber als Lasttiere dienten wie in vielen anderen Gebirgsregionen Maultiere. Nicht wenige Karawanen bestanden aus Trägern.
Die nördlichen Routen, von Chengdu in Sichuan nach Westen und aus Dali ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) in Yunnan nach Nordwesten, vereinigten sich im Kreis Markam ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) im Osten Tibets in Chengguan (tib. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) am Oberlauf des Mekong und führten von dort südlich des Oberlaufs des Saluen nach Lhasa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Von dort ging es über Gyangzê ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und den Pass Nathu La ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) durch Sikkim nach Kalkutta in Bengalen. Von Chengdu oder Dali waren es bis Lhasa etwa 2000 km, bis Kalkutta etwa 3000 km, aus den Hauptteeanbaugebieten im Süden und Osten Yunnans noch ein paar hundert Kilometer mehr.
Weniger stark benutzt wurden die südlichen Routen nach Indien, die von Dali durch den Norden Myanmars, Nagaland und das Brahmaputra-Ganges-Delta Kalkutta erreichten. Sie waren zwar kürzer und passierten geringere Höhen als die nördlichen, dafür aber mehr Grenzen und die Gebiete unkontrollierter Bergvölker. Und Tibet lag abseits dieser Routen. Da Tibet der Pferdeexporteur war, sind sie nicht der Tee-Pferde-Straße zuzurechnen.
Nördliche wie südliche Routen vermieden das besonders unwegsame Gebirge Hengduan Shan ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
Weblinks[Bearbeiten]
- YANG, Fuquan: The “Ancient Tea and Horse Caravan Road,” the “Silk Road” of Southwest China. In: silkroadfoundation.org. Silkroad Foundation (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Altstraße
- Früherer Handelsweg
- Grenzüberschreitender Verkehr
- Verkehrsgeschichte (China)
- Straße in Indien
- Straße in Tibet
- Verkehrsbauwerk in Sikkim
- Straße in Yunnan
- Straße in Sichuan
- Straße in Asien
- Straße in Myanmar
- Straße in Nagaland
- Tee als Thema
- Verkehrsgeschichte (Myanmar)
- Chinesisch-indische Beziehungen
- Pferdehandel
- Pferd in der Geschichte
- Säumerei