Tennig
Tennig Gemeinde Mistelgau
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(12)&title=Tennig 49° 55′ N, 11° 27′ O
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| Höhe: | 467 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 12 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 95490 | |||||
| Vorwahl: | 09279 | |||||
Tennig ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Mistelgau im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Tennig liegt in der Gemarkung Seitenbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 11. Dezember 2024.</ref>
Geografie[Bearbeiten]
Unmittelbar südlich des Weilers erhebt sich die bewaldete Anhöhe Hoher Berg (530 m ü. NHN). Nördlich des Ortes liegt die Flur Tiergarten. Unmittelbar westlich des Ortes entspringt ein Bach, ein linker Zufluss des Feilbrunnenbachs. Ein Anliegerweg führt nach Seitenbach (0,6 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Aus ererbten und von der Herrschaft erkauften Gütern wurde der Ort „Tännig“ 1702 gegründet. Er bestand aus zwei, 1774 aus drei Häusern.<ref>seitenbach.de</ref> Der Ort wurde auch abweichend als „Dennich“ oder „Tänig“<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Band 1, Sp. 583.</ref> oder „Tening“<ref name="OV 1861"/> bezeichnet. Der Ortsname bezieht sich auf die Baumgattung Tannen, die in der Umgegend wachsen.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Tennig aus drei Söldengütlein. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Bayreuth zu. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft hatte das Hofkastenamt Bayreuth.<ref name="W392">R. Winkler: Bayreuth, S. 392.</ref>
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt wurde Tennig dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Mistelgau und der zugleich gebildeten Ruralgemeinde Seitenbach zugewiesen.<ref name="W483">R. Winkler: Bayreuth, S. 483.</ref> Am 1. Januar 1972 wurde Tennig im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Mistelgau eingegliedert.<ref>Mistelgau > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 11. Dezember 2024.</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Religion[Bearbeiten]
Tennig ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Bartholomäus (Mistelgau) gepfarrt.<ref name="W392"/><ref name="OV 1961"/>
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Dennich. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 583 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3769696964 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Tennig in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Tennig im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie
Fußnoten[Bearbeiten]
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