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Terrassa

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Wappen Karte von Spanien
90x140px|alt=|Wappen von Terrassa
Basisdaten
Land: Spanien Spanien
Autonome Gemeinschaft: KatalonienDatei:Flag of Catalonia.svg Katalonien
Provinz: Barcelona
Comarca: Vorlage:Metadaten Comarca ES
Gerichtsbezirk: Vorlage:Metadaten Gerichtsbezirk ES
Koordinaten: Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Provinz zu ISO Code_type:city&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 41° 34′ N, 2° 0′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Provinz zu ISO Code_type:city 41° 34′ N, 2° 0′ O
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Einwohner: Vorlage:Einwohnerzahl Wikidata (Stand: Vorlage:Wikidata-Einbindung)<ref>Instituto Nacional de Estadística Municipal Register of Spain</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Unerkanntes Wort „strong“ Einw./km²
Postleitzahl(en): 08221–08229
Gemeindenummer (INE): 08279 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Amtssprache: Kastilisch, Katalanisch
Bürgermeister: Jordi Ballart
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Terrassa (kat. [<templatestyles src="IPA/styles.css" />təˈrasəSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.], Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.<ref name="terrassa.cat">Archivo a fondo, terrassa.cat (spanisch), abgerufen am 24. Juni 2017</ref>) ist eine moderne Industriestadt mit historischem Stadtzentrum in der Provinz Barcelona in Katalonien (Spanien) und liegt 28 km nordwestlich von Barcelona.

Mit Vorlage:Einwohnerzahl Wikidata Einwohnern (Stand: Vorlage:Einwohnerzahl-Stand Wikidata) ist Terrassa eine der größten Städte Kataloniens. Sie nahm wesentlich an der industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts teil.

Seit 2004 ist die Stadt Sitz des römisch-katholischen Bistums Terrassa. Hauptkirche ist die Catedral del Sant Esperit (Heilig-Geist-Kathedrale), die 1621 geweiht wurde. In Terrassa befindet sich auch ein Campus der Universitat Politècnica de Catalunya, deren Hauptsitz sich in Barcelona befindet.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Die Stadt liegt 286 Meter über dem Meeresspiegel.

Terrassa liegt in der Comarca Vallès Occidental und ist zusammen mit der Nachbarstadt Sabadell Verwaltungszentrum und Hauptstadt dieses Kreises.

Stadtname[Bearbeiten]

Der Stadtname entwickelte sich aus dem im 10. Jahrhundert entstandenen Namen Terracia, der auf Katalanisch Terraça oder Terrassa lautete. Im 16. Jahrhundert trug der Ort die Namensform Tarrassa, bis man im 19. Jahrhundert zum Namen Terrassa zurückkehrte. In der Zeit des Franquismus erfolgte die Umbenennung in Tarrasa, die 1977 nach einer Bürgerinitiative wieder rückgängig gemacht wurde, sodass die Stadt heute wieder Terrassa heißt.<ref name="terrassa.cat" />

Geschichte[Bearbeiten]

Die ältesten Spuren auf Besiedlung in der Gegend des heutigen Terrassa stammen aus der Zeit des Pleistozän. Etwa um das Jahr 400 v. Chr. entwickelte sich eine erste dauerhafte Siedlung, die später dem Römischen Reich angehörte. Unter dem Kaiser Vespasian wurde diese Siedlung unter dem Namen Egara oder Municipium Flavium Egara zu einer Gemeinde erhoben. Dieser römische Name lässt sich noch heute im Bistum Egara wiederfinden.<ref name="terrassa.cat" />

Mit dem beginnenden Ende des Römischen Reiches kam im 4. Jahrhundert das Christentum nach Terrassa, sodass eine Kirche errichtet wurde, die mit dem Einfall der Mauren im 8. Jahrhundert zerstört wurde, das Gebiet um Terrassa gehörte fortan zum arabischen al-Andalus. Im 10. Jahrhundert wurde die Region im Rahmen der Reconquista wieder von den Christen erobert. 1110 wurde ein Stück Land dort von Raimund Berengar III., dem Grafen von Barcelona, an einen Adligen verkauft, um dort eine Festung zu errichten, um die herum sich der heutige Ort ansiedelte.

Im Rahmen der industriellen Revolution wuchs Terrassa weiter an und erhielt 1856 einen Anschluss an das Eisenbahnnetz. Aufgrund des hohen Bevölkerungswachstums wurden 1876 die mittelalterlichen Stadtmauern eingerissen. 1885 hatte Terrassa 15.956 Einwohner, 1904 wurde die Gemeinde Sant Pere eingemeindet. Das starke Wachstum der Stadt brachte auch einen wirtschaftlichen Aufschwung mit sich, was die Immigration vor allem aus dem Süden Spaniens förderte. So zählte die Stadt 1930 knapp 40.000 Einwohner, 1960 waren es bereits über 90.000 Einwohner. Am 25. September 1962 war Terrassa von einer Hochwasserkatastrophe betroffen, die viele Menschenleben forderte.<ref>HISTORIA DE LA CIUDAD (spanisch), terrassa.cat, abgerufen am 24. Juni 2017</ref>

Am 17. April 2024 erhielt die Stadt den Europapreis des Europarates für ihre herausragenden Bemühungen um den europäischen Integrationsgedanken.<ref>Committee on Social Affairs, Health and Sustainable Development, Sub-Committee on the Europe Prize: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF) Parlamentarische Versammlung des Europarats, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2024-04-19; (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Bevölkerung[Bearbeiten]

Datei:Demografía Tarrasa (España).PNG
Bevölkerungsentwicklung von Terrassa (bis 2007)

Die Großstadt Terrassa ist mit über 200.000 Einwohnern hinter L’Hospitalet de Llobregat und knapp hinter Badalona die viertgrößte Stadt Kataloniens.

Vorlage:Démographie

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Datei:Terrassa, Església de Santa Maria-PM 27037.jpg
Kirchenfamilie

Das Stadtbild ist im Wesentlichen vom architektonischen Erbe des Mittelalters, wie auch vom Modernisme (dem katalanischen Jugendstil) geprägt. Zudem findet man zahlreiche Zeugen (Industriegebäude, Schornsteine) aus der Zeit, als Terrassa zu den führenden Städten der industriellen Revolution gehörte.

Historische Bauten[Bearbeiten]

Die drei Kirchen von Sant Pere aus dem 9. bis 12. Jahrhundert (Kirchenfamilie von Terrassa), Torre del Palau (ein Turm aus dem 12. Jahrhundert), Pont de Sant Pere (eine Brücke aus dem 17. Jahrhundert), Castell de Vallparadis (eine Burg aus dem 12. bis 14. Jahrhundert), Kathedrale von Terrassa (17. Jahrhundert)

Datei:Masia freixa.JPG
Die Masia Freixa, 1907–10 erbaut, beherbergt heute das Tourismusbüro

Jugendstilbauten[Bearbeiten]

Das Rathaus, die Apotheke Albiñana (ehemals Confiteria Viuda Carné), das Konservatorium (Masia Freixa) und verschiedene Häuser, u. a. Casa Baumann, Casa Joan Barata, Casa Alegre de Sagrera, Casa Baltasar Gorina.

Industriezeitalter[Bearbeiten]

Die Fabrikgebäude Vapor Aymerich, Amat i Jover (Sitz des Museu de la Ciència i de la Tècnica de Catalunya, ein Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur), Izar, Marcet i Poal, der Nordbahnhof (von 1899), das Stadttheater (von 1911), das Textilmuseum, die Industrieschule (Palau d’Indústries, von 1901) u. a.

Verkehr[Bearbeiten]

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten]

Terrassa ist über die Linien R4 und S1 des S-Bahn-Netzes Rodalies Barcelona mit der Provinzhauptstadt und dem Umland verbunden. 2015 wurde die Verlängerung der S1, die zunächst in Terrassa Rambla endete, mit den neuen Stationen Vallparadís - Universitat, Terrassa Estació del Nord (mit Umstieg zur R4) und Terrassa Nacions Unides, eröffnet. Der Bau kostete 401 Millionen Euro.<ref>Inauguran las tres nuevas estaciones de la red de FGC en Terrassa (spanisch), elperiodico.com, abgerufen am 24. Juni 2017</ref>

Individualverkehr[Bearbeiten]

Terrassa ist über zwei Autobahnen, die mautpflichtige C-16 sowie die mautfreie C-58, mit Barcelona verbunden.<ref>Como llegar a Terrassa (spanisch), visitaterrassa.cat, abgerufen am 24. Juni 2017</ref>

Sport[Bearbeiten]

Terrassa ist im In- und Ausland bekannt für seine Hockey-Tradition: Mit dem CD Terrassa, Atlètic Terrassa und dem Club Egara kommen gleich drei Spitzenklubs des spanischen und katalanischen Hockeys aus dieser Stadt. Der Fußballverein FC Terrassa, der bereits in der Segunda División antrat und zweimal die Copa Catalunya gewann, spielt zurzeit in der Tercera División.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Partnerstädte Terrassas sind:<ref>Website Terrassa – Convenis bilaterals i agermanaments (katalanisch), abgerufen am 23. Mai 2017</ref>

Vereinbarungen über Entwicklungszusammenarbeit gibt es mit

Weitere bilaterale Abkommen bestehen mit

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Terrassa – Album mit Bildern, Videos und AudiodateienSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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