Tewel
Tewel Gemeinde Neuenkirchen
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(576)&title=Tewel 53° 4′ N, 9° 40′ O
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| Fläche: | 11,77 km²<ref name="geo">Daten und Karte der Gemarkung Tewel</ref> | |||||
| Einwohner: | 576<ref name="geo"/> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 49 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |||||
| Postleitzahl: | 29643 | |||||
| Vorwahl: | 05195 | |||||
Lage von Tewel in Niedersachsen
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Tewel ist eine Ortschaft und eine Gemarkung der Gemeinde Neuenkirchen im Heidekreis in Niedersachsen. Bis 1974 bildete Tewel eine eigenständige Gemeinde im Landkreis Soltau.
Geographie[Bearbeiten]
Das Dorf Tewel liegt etwa fünf Kilometer nordwestlich des Kernorts von Neuenkirchen. Zur Ortschaft gehören auch die Wohnplätze Platenkamp und Siek.
Geschichte[Bearbeiten]
Tewel gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Rotenburg des Kurfürstentums Hannover.<ref>Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777, S. 153 (google.de).</ref> Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Walsrode im Departement der Wesermündung.<ref name="lasius">Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 116 (google.de).</ref> 1814 fiel Tewel an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Rotenburg. Die Gemeinde Tewel gehörte von 1852 bis 1859 zum Amt Schneverdingen und danach zum Amt Soltau.<ref>Verordnung, die Bildung der Amtsgerichte und untern Verwaltungsbehörden betr., vom 7. August 1852</ref><ref>Verordnung, die Bezirke der unteren Verwaltungsbehörden betr., vom 27. März 1859, Nr. 86 </ref> 1867 fiel Tewel mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Soltau. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Tewel am 1. März 1974 Teil der Gemeinde Neuenkirchen.<ref>Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 366 | <ref name="lasius"/> |
| 1845 | 541 | <ref name="harseim">Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 153 (google.de).</ref> |
| 1871 | 521 | <ref name="vz71">Volkszählung 1871</ref> |
| 1885 | 436 | <ref>Volkszählung 1885</ref> |
| 1895 | 472 | <ref name="vz95">Volkszählung 1895</ref> |
| 1910 | 490 | <ref>Der Kreis Soltau im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023.</ref> |
| 1925 | 496 | <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> |
| 1939 | 526 | <ref name="demand"/> |
| 1950 | 805 | <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref> |
| 1961 | 612 | <ref name="isys"/> |
| 1970 | 602 | <ref name="isys"/> |
Baudenkmale[Bearbeiten]
Das Gefallenendenkmal im Dorfkern sowie eine Reihe von landwirtschaftlichen Gebäuden stehen in Tewel unter Denkmalschutz.
Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]
Tewel hat eine eigene Ortsfeuerwehr.<ref>Webseite der Ortsfeuerwehr Tewel</ref>
Vereine[Bearbeiten]
Der Sport-Club Tewel von 1920 hat unter anderem Abteilungen für Fußball, Tennis, Tischtennis, Karate und Volleyball. Der Schützenverein Tewel von 1900 betreibt Schießsport und widmet sich der Pflege des Schützenbrauchtums.<ref>Webseite des Schützenvereins Tewel</ref>
Verkehr[Bearbeiten]
Tewel liegt an der Bundesstraße 71, die von Neuenkirchen nach Rotenburg (Wümme) führt.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references /> Vorlage:Navigationsleiste Ortschaften von Neuenkirchen (Lüneburger Heide) Vorlage:Hinweisbaustein
