Zum Inhalt springen

The Fast and the Furious

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein

Vorlage:Medienbox/Kopf
Produktionsland USA, Deutschland
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2001
Länge 103 Minuten
Altersfreigabe

</ref>

Stab
Regie Rob Cohen
Drehbuch
Produktion Neal H. Moritz
Musik Brian „BT“ Transeau
Kamera Ericson Core
Schnitt Peter Honess
Besetzung
→ Synchronisation →

The Fast and the Furious (englisch für „Die Schnellen und die Wilden“) ist ein US-amerikanisch-deutscher Actionfilm aus dem Jahr 2001, der in der illegalen Straßenrennen- und Tuningszene spielt. Der Film stellt den Beginn einer mehrteiligen Filmreihe dar, die bisher zehn Spielfilme und zwei Kurzfilme umfasst.

Handlung[Bearbeiten]

Dominic „Dom“ Toretto ist der Kopf einer Straßenrenn-Gang, die im Verdacht steht, fahrende Lastwagen zu kapern, die wertvolle technische Waren geladen haben. Undercover-Cop Brian O’Conner infiltriert die lokale Straßenrennszene, um die Täter zu ermitteln. Dabei hilft ihm ein Autoteilehändler, der mitspielen muss, da er sonst wegen Hehlerei verhaftet werden würde.

Bei einem illegalen Autorennen verliert Brian seine Autopapiere an Dominic Toretto. Als das Auto anschließend von Gangchef Johnny Tran, einem Rivalen Dominics, zerstört wird, versucht Brian, das Vertrauen von Dom zu gewinnen, indem er mithilft, einen Toyota Supra aufzurüsten, mit dem er seine Schuld bei Dom begleichen will. Währenddessen verliebt er sich in Doms jüngere Schwester Mia. Brian gerät bald in einen Zwiespalt zwischen seiner beruflichen Verpflichtung und der wachsenden Freundschaft zu Dominic, während seine Vorgesetzten Ermittlungsergebnisse sehen wollen.

Brian kommt zu der Erkenntnis, dass Dominic und seine Truppe einen weiteren Überfall auf einen Lastwagen planen. Er klärt Mia über seine wahre Identität und Absichten auf und erfährt, dass der Überfall bereits im Gange ist. Brian überzeugt Mia, ihn zum Ort des Geschehens zu führen. Sie erreichen die Szenerie, als Vince, ein treuer Gefolgsmann Dominics, schwer verletzt am LKW hängt – der Überfall war misslungen. Mehrere Rettungsversuche seiner Teamkameraden scheiterten. Brian rettet Vince und fordert einen Rettungshubschrauber an, wobei er erwähnt, dass er ein Cop sei. Daraufhin verschwindet Dominic zusammen mit seinen Teammitgliedern. Auf der Suche nach Jesse, der sich nach einem verlorenen Straßenrennen auf der Flucht vor Johnny Tran befindet, kehrt Dominic zu seinem Haus zurück. Hier trifft er auf Brian, der ihn festnehmen will. Die Situation droht zu eskalieren, als Jesse auftaucht und unmittelbar danach von Johnny niedergeschossen wird. Brian und Dominic nehmen die Verfolgung auf. Johnny stirbt während der Verfolgungsjagd durch eine Kugel aus Brians Waffe.

Dominic fordert Brian anschließend zu einem Viertelmeilenrennen auf seiner alten Rennstrecke aus Jugendzeiten. Das Rennen geht unentschieden aus. Doms Wagen kollidiert jedoch nach Überquerung der Eisenbahnschiene, die als Ziellinie dient, mit einem Lastwagen und überschlägt sich mehrmals. Brian hilft Dom aus dem zerstörten Wagen und beschließt, ihn entkommen zu lassen. Mit der Erklärung, er schulde ihm noch ein Zehn-Sekunden-Auto, überreicht Brian Dominic die Schlüssel für den Toyota Supra. Dom fährt davon, bevor die Polizei eintrifft.

In der Endsequenz sieht man, wie Dominic Toretto mit einer 1970er Chevrolet Chevelle SS (Muscle-Car) durch das mexikanische Niederkalifornien fährt; anscheinend ist ihm die Flucht gelungen.

Produktion[Bearbeiten]

Synchronisation[Bearbeiten]

Die deutsche Synchronisation entstand nach einem Dialogbuch und der Dialogregie von Oliver Rohrbeck im Auftrag der Berliner Synchron GmbH Wenzel Lüdecke, er selbst übernahm die Sprechrolle des Lance Nguyen.

Rollenname Darsteller Deutsche Synchronstimme<ref name="synchronkartei">The Fast and the Furious. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 14. September 2014.</ref>
Dominic „Dom“ Toretto Vin Diesel Martin Keßler
Brian O’Conner Paul Walker David Nathan
Letty Ortiz Michelle Rodriguez Ghadah Al-Akel
Mia Toretto Jordana Brewster Ranja Bonalana
Agent Bilkins Thom Barry Tilo Schmitz
Edwin Ja Rule Asad Schwarz
Harry Vyto Ruginis Thomas Wolff
Hector Noel Gugliemi Michael Deffert
Jesse Chad Lindberg Marcel Collé
Johnny Tran Rick Yune Stefan Krause
Lance Nguyen Reggie Lee Oliver Rohrbeck
Leon Johnny Strong Matthias Hinze
Sgt. Tanner Ted Levine Reinhard Kuhnert
Ted Gassner Beau Holden Gerald Paradies
Vince Matt Schulze Thomas Nero Wolff

Verwendete Autos[Bearbeiten]

Datei:Dodge Charger 1970 (The Fast and the Furious (2001)).jpg
1970er Dodge Charger
Datei:BAS 24, Brussels (P1170179-RR).jpg
Jesses VW Jetta

Rezeption[Bearbeiten]

Kritiken[Bearbeiten]

Quelle Bewertung
Rotten Tomatoes (Tomatometer) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 274: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name="rotten tomatoes">The Fast and the Furious. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen Format invalid (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), aggregiert aus Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 274: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Kritiken).</ref>
Metacritic (Metascore) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 274: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name="metacritic">The Fast and the Furious. In: Metacritic. Abgerufen Format invalid (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), aggregiert aus Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 274: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Kritiken).</ref>

Lexikon des internationalen Films: „Technisch aufwändig und kostspielig inszeniertes Exploitation-Kino vergangener Jahrzehnte, in dessen Mittelpunkt ,frisierte‘ Kraftfahrzeuge stehen, denen mehr Interesse entgegengebracht wird als der Charakterzeichnung der menschlichen Akteure.“<ref>The Fast and the Furious. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. März 2017.</ref>

Der mit Produktionskosten von 38 Millionen US-Dollar entstandene Film spielte weltweit rund 207,28 Millionen US-Dollar ein.<ref>The Fast and the Furious. Abgerufen am 8. Dezember 2019.</ref>

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Taurus Awards 2002

  • Auszeichnung in der Kategorie Bester Stunt-Fahrer (Best Driving)
  • Auszeichnung in der Kategorie Bester Fahrzeugstunt (Best Work With A Vehicle)
  • Auszeichnung in der Kategorie Bester Stunt eines Mannes (Best Overall Stunt By A Stunt Man)
  • Auszeichnung in der Kategorie Bester Stunt einer Frau (Best Overall Stunt By A Stunt Woman)
  • Auszeichnung in der Kategorie Bester Stuntkoordinator – Film (Best Stunt Coordination – Feature Film)
  • Nominierung in der Kategorie Härtester Schlag (Hardest Hit)

MTV Movie Awards 2002

Deutsche FSK 12 TV-Fassungen[Bearbeiten]

Für die deutsche Free-TV-Ausstrahlung wurde eine gekürzte Fassung des Films erstellt. Bei der Erstausstrahlung auf RTL am 23. Mai 2004 wurde der Film für den Sendeplatz um 20:15 Uhr um etwa fünf Minuten gekürzt. Neben der Kürzung einzelner Gewaltszenen, Bedrohungssituationen, Waffenhandlungen sowie einiger sexualisierter und derber sprachlicher Inhalte wurde die etwa 45 Sekunden lange Schlusssequenz entfernt. In dieser übergibt Brian O’Conner nach dem Unfall die Schlüssel für das Fluchtauto an Dominic Toretto als im Hintergrund bereits die Sirenen der Polizeiautos zu hören sind.<ref>The Fast and the Furious – RTL ab 12. In: Schnittberichte.com. Abgerufen am 11. August 2026.</ref> Damit fehlt in der gekürzten Fassung eine für die weitere Handlung der Filmreihe zentrale Wendung. Auch die anschließende Sequenz, die Dominic Toretto an einem Strand in Mexiko zeigt, wurde entfernt.

Die Kürzung wurde von RTL mit den Jugendschutzauflagen für eine Ausstrahlung um 20:15 Uhr begründet. Der Film hatte in einer Länge von 102 Minuten und 26 Sekunden der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) vorgelegen und war mit FSK 16 bewertet worden. Da RTL den Film zur Hauptsendezeit ausstrahlen wollte, wurde eine gekürzte Fassung zur Genehmigung durch die FSF vorgelegt. Nach Angaben der RTL-Zuschauerredaktion sollte durch die Kürzungen unter anderem verhindert werden, dass der Eindruck einer aktiven Fluchthilfe durch einen verdeckten Ermittler vermittelt wird sowie eines für einen Gangster erfolgreichen und luxuriösen Lebens in Mexiko.<ref>"The Fast and the Furious" im TV geschnitten. In: ComputerBase-Forum. 27. Mai 2004, abgerufen am 11. August 2026.</ref> Die gekürzte Fassung wurde auch bei späteren deutschen Free-TV-Ausstrahlungen unter anderem für Kabel 1 verwendet.

Fortsetzungen[Bearbeiten]

2003 folgte die Fortsetzung 2 Fast 2 Furious, in dem Paul Walker erneut als Brian O’Conner zu sehen ist. Vin Diesel war aufgrund einer zu hohen Gagenforderung nicht dabei. Dem folgten bis einschließlich 2021 acht weitere Filme der Reihe.

Trivia[Bearbeiten]

  • Die Handlung weist Parallelen zu dem Film Gefährliche Brandung mit Keanu Reeves aus dem Jahr 1991 auf. Beide Filme zeigen einen Undercover-Cop, der eine Gruppe von Extremsportlern infiltriert, um Informationen über eine Diebstahlserie zu bekommen.
  • Beflügelt durch den großen Erfolg von The Fast and the Furious änderte Electronic Arts seine Videospielreihe Need for Speed vom Rennen mit Sportwagen und Edelkarossen zu einer Reihe, welche einen weiteren Schwerpunkt auf das Tunen der dort enthaltenen Fahrzeuge legt, genau wie in The Fast and the Furious, also „Untergrund“-Rennen.
  • Arbeitstitel für The Fast and the Furious war unter anderem „Race Wars“.
  • In einer Szene lief der Film Dragon – Die Bruce Lee Story auf einem Fernseher – dieser wurde ebenfalls unter der Regie von Rob Cohen erstellt.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: The Fast and the Furious – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references responsive />

Die Seite Vorlage:BoxenVerschmelzen/styles.css hat keinen Inhalt.