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The Problem We All Live With

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
The Problem We All Live With
Norman Rockwell, 1961
Öl auf Leinwand
91 × 150 cm
Norman Rockwell Museum, Stockbridge (Massachusetts)

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(bitte Urheberrechte beachten)

The Problem We All Live With (Das Problem, mit dem wir alle leben) ist ein Gemälde Norman Rockwells aus dem Jahr 1963. Es wird als ikonographisches Werk der Bürgerrechtsbewegung in den Vereinigten Staaten angesehen.<ref></ref> Es zeigt Ruby Bridges, ein sechsjähriges afro-amerikanisches Mädchen, am 14. November 1960 auf ihrem Weg zur William Frantz Elementary School, einer rein-weißen öffentlichen Schule, während der Krise um die Aufhebung der Rassentrennung an Schulen in New Orleans. Wegen Bedrohungen und Gewalt ihr gegenüber wird sie von vier Deputy U.S. Marshals begleitet. Das Bild ist so geschnitten, dass die Marshals nur von den Schultern abwärts sichtbar sind.<ref name="Halpern"></ref><ref>Bob Greene: America's glory in a civil rights painting. In: cnn.com. 4. September 2011, abgerufen am 30. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> An der Wand hinter ihr stehen die rassistische Herabwürdigung „nigger“ und die Buchstaben „KKK“. Eine an die Wand geworfene und dort zerplatzte Tomate ist als Fleck ebenfalls erkennbar. Die weißen Protestler sind nicht zu sehen, da der Betrachter deren Blickwinkel einnimmt.<ref name="Halpern" /> Das Gemälde ist eine Ölmalerei auf Leinwand, 91 cm hoch und 150 cm breit.<ref name="NRM">„The Problem We All Live With“, Norman Rockwell, 1963. Oil on canvas, 36" × 58". Norman Rockwell Museum, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. September 2011; abgerufen am 26. August 2011.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Ruby Bridges visits Barack Obama White House.jpg
Ruby Bridges und Barack Obama betrachten das Gemälde The Problem We All Live With im Weißen Haus
Datei:P071511PS-0445 (6599527897).jpg
Ruby Bridges und Barack Obama vor dem Oval Office im Weißen Haus (2011)

Das Bild wurde ursprünglich als „Centerfold“ – also als Faltbild in der Heftmitte – der am 14. Januar 1964 erschienenen Ausgabe von Look<ref name="NRM" /> veröffentlicht. Rockwell hatte seinen Vertrag mit der Saturday Evening Post im vorausgegangenen Jahr aus Unzufriedenheit über die Grenzen, die dort dem Ausdruck politischer Themen vorgegeben wurden, beendet und Look hatte ihm ein Forum für seine fortschrittlichen sozialen Interessen, insbesondere Bürgerrechte und Rassenintegration, gegeben.<ref name="Halpern" /> Rockwell entwickelte ähnliche Themen in Southern Justice (Murder in Mississippi) und New Kids in the Neighborhood.<ref>O say, can you see. </ref> In Rockwells früheren Werken für die Post hatte er Schwarze als Beobachter, als Teil einer Gruppe oder nur in untergeordneten Rollen dargestellt. In The Problem We All Live With und den weiteren Werken für Look hingegen sind Schwarze nun die Hauptfiguren von Rockwells Bildern.<ref name="Grant-1989">Daniel Grant: Exhibit Offers Clues to Rockwell's Sentiments. In: latimes.com. 24. Juli 1989, abgerufen am 30. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Exile on Main Street. In: The Economist. 2. Dezember 1999 (economist.com).</ref> Wie in New Kids in the Neighborhood ist in The Problem We All Live With ein schwarzes Kind als Hauptperson dargestellt.<ref name="Grant-1989" /> Wie in Southern Justice werden starke Hell-Dunkel-Kontraste genutzt, um Rassen-Themen zu unterstreichen.<ref>Laura P. Claridge: Norman Rockwell: A Life. Random House, New York 2001, ISBN 978-1-58836-064-9 (google.com).</ref>

Auf Vorschlag von Bridges ließ Präsident Barack Obama das Bild von Juli bis Oktober 2011 im Gang außerhalb des Oval Office im Weißen Haus aufhängen. Der Kunsthistoriker William Kloss merkte an:<ref>Josh Gerstein: Norman Rockwell painting sends rare White House message on race. In: politico.com. 24. August 2011, abgerufen am 30. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

“The N-word there – it sure stops you. There’s a realistic reason for having the graffiti as a slur, [but] it’s also right in the middle of the painting. It’s a painting that could not be hung even for a brief time in the public spaces [of the White House]. I’m pretty sure of that.”

„Das N-Wort da [in dem Bild] – es lässt dich sofort innehalten. Es gibt ein konkretes Motiv für dieses beleidigende Graffito [in dem Bild], [aber] es ist eben auch genau in der Mitte des Bildes. Es ist ein Gemälde das, selbst für eine kurze Zeit, nicht in den öffentlichen Räumen [des Weißen Hauses] hätte hängen können. Dessen bin ich mir ziemlich sicher.“

In der Serie American Crime Story des Kabelfernsehsenders FX wurde das Bild in der Folge The People vs. O. J. Simpson im Jahr 2016 vom Anwalt der Verteidigung Johnnie Cochran im Mordprozess von 1995 dazu benutzt, das Haus Simpsons vor dem Besuch der Jury „herauszuputzen“.<ref>Emily Nussbaum: Not-Guilty Pleasure. In: The New Yorker. 8. Februar 2016 (newyorker.com).</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />