The Queen Is Dead
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| Studioalbum von The Smiths | |||||||||
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Veröffent- |
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Format(e) |
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Titel (Anzahl) |
10 | ||||||||
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36:47 | |||||||||
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Besetzung |
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Studio(s) |
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The Queen Is Dead ist das dritte Studioalbum der britischen Rockband The Smiths, das im Juni 1986 erschien.
Entstehung und Veröffentlichung[Bearbeiten]
Die Erstveröffentlichung von The Queen Is Dead erfolgte am 16. Juni 1986 bei Rough Trade Records. Das Album erschien in seiner Originalausführung als LP mit zehn Titeln (Katalognummer: Rough 96). Am 19. November 1993 erschien es bei Warner Music erstmals als CD-Ausführung (Katalognummer: 4509-91896-2). Am 20. Oktober 2017 erschien eine physische Deluxeversion mit den CDs 2017 Master, Additional Recordings und Live in Boston – Recorded at Great Woods, 5th August, 1986 sowie der DVD The Queen Is Dead – A Film by Derek Jarman (Katalognummer: 9029578337). Am gleichen Tag erschien auch ein Boxset das auch 5 LPs besteht (Katalognummer: 9029578562).<ref name="Austrian">The Smiths – The Queen Is Dead. In: austriancharts.at. Hung Medien, abgerufen am 18. Dezember 2024.</ref>
Geschrieben wurden alle Lieder gemeinsam von den Smiths-Mitgliedern Johnny Marr und Steven Morrissey, lediglich bei der Produktion zu Vicar in a Tutu bekamen die beiden Unterstützung durch John Porter.<ref name="Austrian" /> Während Morrissey für das Texten verantwortlich war, stammen die Kompositionen von Marr. Das Album wurde im Winter 1985 in Farnham und London aufgenommen.
Inhalt und Stil[Bearbeiten]
Auf The Queen Is Dead verbanden The Smiths verschiedene Musikstile, wie Rockabilly, Pop und Post-Punk, und prägten damit die Musik der späten 1980er in England.
Dass Leadsänger Morrissey Fan von britischen Filmen der Stilrichtung des „Kitchen Sink Realism“ aus den 1960er Jahren ist, wird an mehreren Stellen des Albums deutlich. So verwendet er für The Queen Is Dead Teile der Filmmusik von The L-Shaped Room aus dem Jahr 1962. Das von ihm gestaltete Albumcover zeigt den französischen Schauspieler Alain Delon aus dem französischen Film noir Die Hölle von Algier von 1964.
Titelliste[Bearbeiten]
Seite A
- The Queen Is DeadDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. a – 6:24
- Frankly, Mr Shankly – 2:17
- I Know It’s Over – 5:48
- Never Had No One Ever – 3:36
- Cemetry Gates – 2:39
Seite B
- Bigmouth Strikes Again – 3:12
- The Boy with the Thorn in His Side – 3:15
- Vicar in a Tutu – 2:21
- There Is a Light That Never Goes Out – 4:02
- Some Girls Are Bigger Than Others – 3:14
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Rezeption[Bearbeiten]
Rückblickende Kommentare von Morrissey[Bearbeiten]
„Der Titel bezieht sich nicht unbedingt auf Queen Elizabeth. Im Lied gibt es ein Sicherheitsnetz, dass mit der alten Königin im Text eigentlich ich gemeint bin. Wenn sie mich also lynchen oder ans Kreuz nageln, kann ich durch dieses Schlupfloch entkommen. Aber nichtsdestotrotz ist der Song sicherlich eine Art genereller Betrachtung der Lage der Nation.“
„Ich hätte nicht gedacht, dass dieser Titel Anstoß erregen würde. Ich hatte das Lied und fand es so stark, dass ich es eines Titellieds für würdig hielt. Außerdem fand ich es besser als die Alternativen ‚In[visible] Touch‘, ‚A Kind Of Magic‘ und ‚Picture Book‘. Es ging mir wirklich nicht darum, zu schockieren.“
„Einiges, was wir gemacht haben, war nicht so gut, wie es im Rückblick scheint. The Queen Is Dead ist nicht unser Meisterwerk. Ich sollte es wissen. Ich war dabei. Ich brachte die Sandwiches.“
Externe Rezeption[Bearbeiten]
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Allmusic | |
| Rolling Stone | |
| Pitchfork | |
| Laut.de |
Das Opus magnum der Smiths zählt nicht nur zu den einflussreichsten Alben des Indie-Rocks, sondern gilt darüber hinaus heute als Meilenstein der Popmusik und nimmt in entsprechenden Bestenlisten vordere Plätze ein.
Der Melody Maker kürte The Queen Is Dead 2000 zum besten Album aller Zeiten.<ref>Top 100 Greatest Music Albums by Melody Maker (2000) auf besteveralbums.com (abgerufen am 3. Mai 2018)</ref>
Rolling Stone wählte es 2003 auf Platz 216, 2012 auf Platz 218 und 2020 auf Platz 113 der 500 besten Alben aller Zeiten.<ref>500 Greatest Albums List (2003) auf rollingstone.com (abgerufen am 1. Februar 2022)</ref><ref>The 500 Greatest Albums of All Time auf rollingstone.com (abgerufen am 1. Februar 2022)</ref>
In der Auswahl der 500 besten Alben aller Zeiten des New Musical Express erreichte das Album 2013 Platz 1.<ref>500 Greatest Albums of All Time auf nme.com, abgerufen am 20. Oktober 2015</ref>
Spin wählte The Queen Is Dead auf Platz 5 der 300 besten Alben aus dem Zeitraum 1985 bis 2014.<ref>The 300 Best Albums of the Past 30 Years (1985-2014) auf spin.com (abgerufen am 3. Mai 2018)</ref>
Es belegt Platz 8 in der Aufstellung der 200 besten Alben aller Zeiten von Uncut.<ref>200 Greatest Albums of All Time, in: Uncut 02/2016, Ausgabe 225, S. 50.</ref>
Die Zeitschrift Tempo kürte es Anfang der 1990er Jahre zum besten Album aller Zeiten.
Laut.de wählte The Queen Is Dead auf Platz 1 der 100 besten Alben der 1980er Jahre.<ref>Die besten Alben der 80er auf laut.de (abgerufen am 3. Mai 2018)</ref>
In der Auswahl der 50 besten Alben der 1980er der Zeitschrift Musikexpress belegt es Platz 4.<ref>Musikexpress, 3/2003</ref>
Pitchfork wählte The Queen Is Dead im Jahr 2002 auf Platz 6 der 100 besten Alben der 1980er Jahre.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Top 100 Albums of the 1980s ( des Vorlage:IconExternal vom 20. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf pitchfork.com (abgerufen am 3. Mai 2018)</ref> Seit 2018 belegt es Platz 13 der 200 besten Alben des Jahrzehnts.<ref>The 200 Best Albums of the 1980s auf pitchfork.com (abgerufen am 28. Dezember 2018)</ref>
The Queen Is Dead gehört zu den 1001 Albums You Must Hear Before You Die.
Kommerzieller Erfolg[Bearbeiten]
Chartplatzierungen[Bearbeiten]
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Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten]
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Trivia[Bearbeiten]
There Is a Light that Never Goes Out wurde von Morrissey als Abschlusstitel seiner Konzerte auf der You Are the Quarry Tour 2004 gewählt.
Some Girls Are Bigger Than Others wurde auf der US-Tournee Tour of Refusal 2009 von Morrissey regelmäßig gespielt.
Weblinks[Bearbeiten]
- The Queen Is Dead bei AllMusic (englisch)Vorlage:Abrufdatum
- Uli Hufen: 16.06.1986: The Smiths veröffentlichen "The Queen Is Dead". WDR ZeitZeichen vom 16. Juni 2026 (Podcast, 14:37 min).
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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