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Theo Jülich

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Theo Jülich (* 14. September 1956 in Aachen; † 20. Januar 2018 in Darmstadt) war ein deutscher Kunsthistoriker. Er war von 2013 bis 2018 Leiter des Hessischen Landesmuseums Darmstadt.

Leben[Bearbeiten]

Jülich studierte Kunstgeschichte, Baugeschichte sowie Mittlere und Neuere Geschichte an der RWTH Aachen. Er wurde dort 1987 mit dem Thema „Gemmenkreuze – die Farbigkeit ihres Edelsteinbesatzes bis zum 12. Jahrhundert“ promoviert. 1987 ging er an das Germanische Nationalmuseum Nürnberg.

1989 wurde Jülich wissenschaftlicher Angestellter des Hessischen Landesmuseums Darmstadt. Er leitete 1996/97 das DFG-Förderprojekt „Erschließung des schriftlichen Nachlasses des Baron von Hüpsch (1730–1805)“.<ref>Dr. Theo Jülich. DFG-Förderprojekt „Erschließung des schriftlichen Nachlasses des Baron von Hüpsch (1730–1805)“ 1996/97. In: Hessisches Landesmuseum Darmstadt. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 30. Oktober 2007; abgerufen am 7. August 2014.</ref> 2005 nahm er die Funktion des stellvertretenden Direktors des Hessischen Landesmuseums Darmstadt ein, das er seit 2013 als Direktor in der Nachfolge von Ina Busch leitete.<ref name="hessen.de-07.08.2014">Dr. Theo Jülich wird Direktor. In: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Abgerufen am 7. August 2014.</ref><ref>DarmstadtNews.de vom 20. März 2013: Dr. Theo Jülich wird Direktor des Hessischen Landesmuseums Darmstadt, abgerufen am 26. September 2015.</ref>

Jülich verfasste einige Arbeiten zum mittelalterlichen Kunsthandwerk, insbesondere zur romanischen Goldschmiede- und Elfenbeinkunst.<ref>Jülich, Theo. Die mittelalterlichen Elfenbeinarbeiten des Hessischen Landesmuseums Darmstadt. In: buchhandel.de. Abgerufen am 7. August 2014.</ref>

Theo Jülich starb am 20. Januar 2018 in Darmstadt nach langer, schwerer Krankheit.<ref>Todesanzeige in der FAZ Nr. 20 vom 24. Januar 2018, S. 12</ref> Er hatte mit seiner Frau, der Kunsthistorikerin Heidrun Ludwig, einen Sohn.<ref name="echo.de-22.01.2018">Direktor des Hessischen Landesmuseums Darmstadt gestorben. In: echo-online.de. 22. Januar 2018, abgerufen am 22. Januar 2018.</ref>

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Die mittelalterlichen Elfenbeinarbeiten des Hessischen Landesmuseums Darmstadt. Schnell & Steiner, Regensburg 2007, ISBN 978-3-7954-2023-9.
  • Alfred Messel und sein Darmstädter Landesmuseum. Geschichte und Architektur. Schnell & Steiner, Regensburg 2014, ISBN 978-3-7954-2897-6.
  • Der Mainzer Goldschmuck. Ein Kunstkrimi aus der deutschen Kaiserzeit. Schnell & Steiner, Regensburg 2017, ISBN 978-3-7954-3286-7.

Literatur[Bearbeiten]

  • Thomas Foerster (Red.): Gedenkschrift für Theo Jülich (= Kunst in Hessen und am Mittelrhein. Band 11). Darmstadt 2018.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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