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Kakaobäume

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Kakaobäume
Datei:Kakaofruechte.JPG

Kakaobaum (Theobroma cacao)

Systematik
Kerneudikotyledonen
Rosiden
Eurosiden II
Ordnung: Malvenartige (Malvales)
Familie: Malvengewächse (Malvaceae)
Gattung: Kakaobäume
Wissenschaftlicher Name
Theobroma
L.

Die Kakaobäume (Theobroma) sind eine Pflanzengattung von Bäumen innerhalb der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Das natürliche Verbreitungsgebiet der etwa 22 Arten ist die Neotropis. Bekannteste Art dieser Gattung ist der Kakaobaum, doch wird auch aus den Samen anderer Arten Kakao und Schokolade hergestellt.

Beschreibung[Bearbeiten]

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Datei:Cacao guianensis Aublet 1775 pl 275.jpg
Illustration von Theobroma velutinum

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Die Kakaobaum-Arten sind Bäume. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind relativ großen und ganzrandigen.<ref name="FoC" />

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Die relativ kleinen Blüten stehen einzeln oder in trugdoldigen Blütenstand, meist am Stamm (Kauliflorie) oder an größeren Ästen (Ramiflorie).<ref name="FoC" />

Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind nur an ihrer Basis verwachsen. Die fünf Kronblätter sind im unteren Bereich stark konkav, werden im mittleren Teil schmäler und sind im äußeren Bereich spatelförmig. Es gibt fünf Gruppen mit je ein bis drei Staubblätter, die abwechselnd zu fünf Staminodien angeordnet sind. Die sitzenden Fruchtknoten sind fünffächerig mit zahlreichen Samenanlagen je Kammer. Die Narbe ist fünflappig.<ref name="FoC" />

Die Früchte sind große Beeren (Panzerbeeren) (oder nach anderer Auffassung Steinfrüchte) mit zahlreichen im „Fruchtfleisch“ eingebetteten Samen.<ref name="FoC" />

Vorkommen[Bearbeiten]

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Arten liegt im tropischen Mittel- und Südamerika. Sie wachsen meist im Unterholz tropischer Regenwälder.<ref name="Tropen" />

Systematik[Bearbeiten]

Datei:Theobroma fruits.jpg
Von links nach rechts: Früchte von Theobroma grandiflorum, Theobroma bicolor, Theobroma speciosum, Theobroma cacao
Datei:Theobroma grandiflorum-flower.jpg
Cupuaçu (Theobroma grandiflorum) in Blüte
Datei:CacaoChonita08.JPG
Kakaobaum (Theobroma cacao) mit Früchten

Die Gattung wurde 1753 durch Carl von Linné im zweiten Band der Species Plantarum aufgestellt.<ref name="FoC" /> Der von Linné gewählte Gattungsname Theobroma leitet sich von den griechischen Worten {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) für „Gott“ und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) für „Speise“ ab, bedeutet zusammen also „Götterspeise“; damit verweist der Name auf die vor allem aus der Art Theobroma cacao hergestellten Produkte Kakao und Schokolade.<ref name="Gen" />

Die Gattung Theobroma gehört zur Tribus Theobromateae in der Unterfamilie Byttnerioideae innerhalb der Familie der Malvengewächse (Malvaceae).<ref name="GRIN" />

Es werden etwa 22<ref name="FoC" /> Arten unterschieden, darunter:

Verwendung[Bearbeiten]

Aus den Samen des Kakaobaums (Theobroma cacao), aber auch anderer Arten wie Theobroma bicolor und Theobroma grandiflorum werden Kakao und Schokolade hergestellt.<ref name="TL" /> Untergeordnet wird regional auch das Fruchtfleisch (Kakaopulpe) verzehrt.

Nachweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol, Hamburg 2005, ISBN 3-937872-16-7, S. 640 (Nachdruck von 1996).
  • Bernd Nowak, Bettina Schulz: Taschenlexikon tropischer Nutzpflanzen und ihrer Früchte. Quelle&Meyer, Wiebelsheim 2009, ISBN 978-3-494-01455-5, S. 265–571.
  • Andreas Bärtels: Tropenpflanzen. Zier- und Nutzpflanzen. 5., überarbeitet Auflage. Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-8001-3937-5, S. 343.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="FoC"> Mei-chen Chang, Lien-ching Chiu, Zhi Wei, Peter S. Green: Theobroma - textgleich online wie gedrucktes Werk. In: </ref> <ref name="Gen"> Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen, S. 640 </ref> <ref name="TL"> Nowak, Schulz: Taschenlexikon tropischer Nutzpflanzen und ihrer Früchte, S. 566, 568, 569, 571 </ref> <ref name="Tropen"> Bärtels: Tropenpflanzen, S. 343. </ref> <ref name="POWO"> Datenblatt Theobroma bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science. </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Wikispecies: Kakaobäume – Artenverzeichnis
Commons: Kakaobäume (Theobroma) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien