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Theodor Alconiere

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Datei:Friedrich von Amerling - Der Maler Theodor Alconière - 1803 - Österreichische Galerie Belvedere.jpg
Friedrich von Amerling: Porträt Theodor Alconiere (1836)
Datei:Theodor Alconiere Spieler 1840.jpg
Ein Spieler aus allen bekannten Spielen zusammengesetzt, handkolorierter Kupferstich, gestochen von Andreas Geiger, um 1840
Datei:Alconiere, Tivadar - Allegoric Riding Portrait (1831 or 37).jpg
Széchenyi am Eisernen Tor (1831)

Theodor Alconiere, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), (als Hermann Cohn geboren 1798<ref>Geburtsjahr nach AKL, auch 1797.</ref> in Mattersburg, Kaisertum Österreich; gestorben 10. Juni 1865 in Wien) war ein österreichisch-ungarischer Maler.

Leben[Bearbeiten]

Hermann Cohn wurde im ungarischen Reichsteil in Nagymarton in eine jüdische Familie geboren. Er studierte ab 1812 bis 1820 an der Kunstakademie in Wien und war 1815 beim Porträtmaler Johann Baptist Lampi in Venedig. Er konvertierte 1830 zum Katholizismus und nahm den Namen Alconiere an, eine Verballhornung seines Namens. Er hielt sich dreizehn Jahre in Italien auf und war in Rom im Kontakt mit den Nazarenern. Er war Hofmaler beim Fürsten von Lucca und bei der Herzogin von Parma. In den 1840er und 1850er Jahren malte er in den ungarischen Städten Székesfehérvár, Pápa und Pest. In den 1860er Jahren kehrte er nach Wien zurück. Alconieres Bilder wurden zwischen 1832 und 1845 regelmäßig bei den Wiener Kunstausstellungen gezeigt. Er malte Porträts, Reiterbildnisse, aber auch Genrebilder und Karikaturen. Eine Spezialität waren „Begriffe“, in denen Bilder, die zu dem Begriff assoziiert werden, zu menschlichen Figuren vereinigt werden. So wird ein „Harfenspieler“ dargestellt, dessen Körper aus Musikinstrumenten komponiert ist, die „Cholera“ wird in einer Frauenfigur dargestellt, die aus den gegen die Seuche verordneten Heilmitteln zusammengesetzt ist.<ref>Salomon Wininger: Große jüdische National-Biographie. 1927, Sp. 400.</ref>

Alconiere starb verarmt als Kirchdiener im Spital der Barmherzigen Brüder in Wien.

Illustrationen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Tivadar Alconiere – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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