Zum Inhalt springen

Thiago Braz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Thiago Braz Vorlage:SportPicto

Thiago Braz (2021)
Thiago Braz bei den Olympischen Spielen in Tokio

Voller Name Thiago Braz da Silva
Nation Brasilien Brasilien
Geburtstag 16. Dezember 1993 (32 Jahre)
Geburtsort Marília, Brasilien
Größe 181<ref>Globo – Thiago Braz leva a medalha de bronze no salto com vara nas Olimpíadas de Tóquio (portugiesisch), abgerufen am 5. August 2021.</ref> cm
Gewicht 75<ref>World Athletics – Thiago Braz (auf Englisch), abgerufen am 5. August 2021.</ref> kg
Karriere
Disziplin Stabhochsprung
Bestleistung 6,03 m Datei:Sport records icon AR.svg
Verein vereinslos
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Hallenweltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Südamerikameisterschaften 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
U20-Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
U20-Südamerikameisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Olympische Jugendspiele 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
U18-Südamerikameisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Gold Rio de Janeiro 2016 6,03 m
Bronze Tokio 2020 5,87 m
 Hallenweltmeisterschaften
Silber Belgrad 2022 5,95 m
Südamerikameisterschaften
Gold Cartagena 2013 5,83 m
Silber Lima 2019 5,41 m
Juniorenweltmeisterschaften
Gold Barcelona 2012 5,55 m
Juniorensüdamerikameisterschaften
Bronze São Paulo 2009 4,40 m
Silber Medellín 2011 4,85 m
Olympische Ringe
 Olympische Jugendspiele
Silber Singapur 2010 5,05 m
Jugendsüdamerikameisterschaften
Gold Santiago 2010 5,10 m
letzte Änderung: 27. Januar 2023

Thiago Braz da Silva (* 16. Dezember 1993 in Marília) ist ein brasilianischer Leichtathlet, der sich auf den Stabhochsprung spezialisiert hat. Seinen größten Erfolg feierte er mit dem Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro sowie mit der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten]

Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Thiago Braz im Jahr 2009, als er bei den Juniorensüdamerikameisterschaften in São Paulo mit übersprungenen 4,40 m die Bronzemedaille gewann. Im Jahr darauf startete er bei den erstmals ausgetragenen Olympischen Jugendspielen in Singapur und gewann dort mit 5,05 m die Silbermedaille, ehe er bei den Jugendsüdamerikameisterschaften in Santiago de Chile mit einer Höhe von 5,10 m die Goldmedaille gewann. 2011 siegte er mit 5,20 m bei den Panamerikanischen Juniorenmeisterschaften in Miramar und gewann dann bei den Juniorensüdamerikameisterschaften in Medellín mit einer Höhe von 4,85 m die Silbermedaille. 2012 siegte er dann bei den Juniorenweltmeisterschaften in Barcelona mit übersprungenen 5,55 m und 2013 siegte er bei den Südamerikameisterschaften in Cartagena mit neuem Südamerikarekord von 5,83 m und löste damit seinen Landsmann Augusto Dutra als Rekordhalter ab.<ref>IAAF: 5.83m Pole Vault area record for Thiago da Silva at South American Championships. 6. Juli 1983.</ref> Daraufhin schied er bei den Weltmeisterschaften in Moskau mit 5,40 m in der Qualifikationsrunde aus. Im Jahr darauf wurde er bei den Hallenweltmeisterschaften in Sopot mit 5,75 m Vierter und nahm daraufhin an den Südamerikaspielen in Santiago teil, brachte dort aber keinen gültigen Versuch zustande. Im Juli wurde er dann bei der Athletissima in Lausanne mit 5,72 m Zweiter und klassierte sich damit erstmals unter den Top drei bei einer Veranstaltung der Diamond League.

2015 steigerte er sich bei der Golden Gala in Rom auf 5,86 m und wurde damit Zweiter und blieb anschließend bei den Panamerikanischen Spielen in Toronto ohne gültigen Versuch. Daraufhin startete er erneut bei den Weltmeisterschaften in Peking, verpasste dort aber mit 5,65 m den Finaleinzug. Im Jahr darauf erreicht er bei den Hallenweltmeisterschaften in Portland mit übersprungenen 5,55 m Rang zwölf und überquerte zuvor in Berlin 5,93 m und stellte damit einen neuen Südamerikarekord in der Halle auf. Im August wurde er bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro im Alter von 22 Jahren mit neuem olympischen Rekord von 6,03 m vor heimischem Publikum Olympiasieger im Stabhochsprung.<ref>ARD Sportschau, Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro, Nachrichten am 16. August 2016, Brasilianische Sensation im Stabhochsprung. Abgerufen am 16. August 2016.</ref> Anschließend wurde er bei Weltklasse Zürich mit 5,84 m Dritter. Nach einem wenig erfolgreichen Jahr 2017 wurde er im Folgejahr bei den Hallenweltmeisterschaften in Birmingham mit einer Höhe von 5,60 m Zwölfter und 2019 wurde er bei der Doha Diamond League mit 5,71 m Zweiter. Daraufhin gewann er bei den Südamerikameisterschaften in Lima mit 5,41 m die Silbermedaille hinter seinem Landsmann Augusto Dutra, ehe er beim Herculis in Monaco mit 5,92 m Dritter wurde. Anschließend gelangte er bei den Panamerikanischen Spielen in Lima mit 5,51 m auf den vierten Platz und klassierte sich dann bei den Weltmeisterschaften in Doha mit 5,70 m im Finale auf Rang fünf. 2021 nahm er erneut an den Olympischen Sommerspielen in Tokio teil und sicherte sich dort mit 5,87 m im Finale als Dritter die Bronzemedaille hinter den Schweden Armand Duplantis und Christopher Nilsen aus den Vereinigten Staaten.<ref>Thomas Bauer (HDsports): Olympia 2021 in Tokio (Japan) – Ergebnisse Stabhochsprung Herren: Gold für Top-Favoriten Armand Duplantis. 3. August 2021, abgerufen am 4. August 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2022 gewann er bei den Hallenweltmeisterschaften in Belgrad mit neuem Südamerikarekord von 5,95 m die Silbermedaille hinter dem Schweden Duplantis. Ende Juni wurde er bei der Bauhaus-Galan mit 5,93 m Dritter und gelangte anschließend bei den Weltmeisterschaften in Eugene mit 5,87 m im Finale auf Rang vier. Nach einem positiven Dopingtest wurde Braz kurz vor den Weltmeisterschaften 2023 vorläufig<ref>Former Olympic pole vault champion Thiago Braz fails doping test</ref> und im Mai 2024 dann rückwirkend für eine Dauer von 16 Monaten gesperrt.<ref>Leichtathletik-Star verpasst Olympia</ref> 2025 belegte er bei den Südamerikameisterschaften in Mar del Plata mit 5,30 m den vierten Platz.

In den Jahren von 2016 bis 2018 wurde Braz brasilianischer Meister im Stabhochsprung.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Thiago Braz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Die Seite Vorlage:BoxenVerschmelzen/styles.css hat keinen Inhalt.

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1896: Vereinigte Staaten 44[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: William Hoyt | 1900: Vereinigte Staaten 45[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Irving Baxter | 1904: Vereinigte Staaten 45[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Charles Dvorak | 1908: Vereinigte Staaten 46Datei:Flag of the United States (1908-1912).svg Edward Cook und Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alfred Gilbert | 1912: Vereinigte Staaten 48 Harry Babcock | 1920: Vereinigte Staaten 48 Frank Foss | 1924: Vereinigte Staaten 48 Lee Barnes | 1928: Vereinigte Staaten 48 Sabin Carr | 1932: Vereinigte Staaten 48 Bill Miller | 1936: Vereinigte Staaten 48 Earle Meadows | 1948: Vereinigte Staaten 48 Guinn Smith | 1952: Vereinigte Staaten 48 Bob Richards | 1956: Vereinigte Staaten 48 Bob Richards | 1960: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Don Bragg | 1964: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Fred Hansen | 1968: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob Seagren | 1972: Deutschland Demokratische Republik 1949 Wolfgang Nordwig | 1976: Polen 1944 Tadeusz Ślusarski | 1980: Polen 1980[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Władysław Kozakiewicz | 1984: FrankreichFrankreich Pierre Quinon | 1988: Sowjetunion Serhij Bubka | 1992: Vereintes TeamDatei:Olympic flag.svg Maxim Tarassow | 1996: FrankreichFrankreich Jean Galfione | 2000: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Nick Hysong | 2004: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Timothy Mack | 2008: AustralienAustralien Steve Hooker | 2012: FrankreichFrankreich Renaud Lavillenie | 2016: Brasilien Thiago Braz | 2020: SchwedenSchweden Armand Duplantis | 2024: SchwedenSchweden Armand Duplantis Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Südamerikameister im Stabhochsprung