Zum Inhalt springen

Thieshope

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Thieshope
Gemeinde Brackel
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(308)&title=Thieshope 53° 19′ N, 10° 5′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(308) 53° 18′ 44″ N, 10° 4′ 36″ O
 {{#coordinates:53,31222|10,07671|primary
dim=10000 globe= name=Thieshope region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Fläche: 3,46 km²<ref name="geo">Daten und Karte der Gemarkung Thieshope</ref>
Einwohner: 308<ref name="geo"/>
Bevölkerungsdichte: 89 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 21438
Vorwahl: 04185
Thieshope (Niedersachsen)
Thieshope (Niedersachsen)
Lage von Thieshope in Niedersachsen

Thieshope ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Brackel im Landkreis Harburg in Niedersachsen. Bis 1972 bildete Thieshope eine eigenständige Gemeinde.

Geographie[Bearbeiten]

Das Dorf Thieshope liegt in der Nordheide etwa einen Kilometer nordöstlich von Brackel. Zwischen beiden Orten verläuft die Trasse der Bundesautobahn 7. Im Osten der Gemarkung Thieshope liegt das Waldgebiet Pattenserdicke.

Geschichte[Bearbeiten]

Thieshope gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Winsen an der Luhe des Kurfürstentums Hannover.<ref>Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777, S. 153 (google.de).</ref> Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Winsen im Departement der Elbmündung.<ref name="lasius">Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 62 (google.de).</ref> 1814 fiel Thieshope an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Winsen, dann von 1852 bis 1859 zum Amt Pattensen und danach wieder zum Amt Winsen.<ref>Verordnung, die Bildung der Amtsgerichte und untern Verwaltungsbehörden betr., vom 7. August 1852</ref><ref>Verordnung, die Bezirke der unteren Verwaltungsbehörden betr., vom 27. März 1859, Nr. 86 </ref> 1867 fiel die Gemeinde Thieshope mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Winsen sowie seit 1932 zum Landkreis Harburg. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Thieshope am 1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Brackel.<ref>Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1972</ref>

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner Quelle
1812 051 <ref name="lasius"/>
1845 053 <ref name="harseim">Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 105 (google.de).</ref>
1871 068 <ref name="vz71">Volkszählung 1871</ref>
1885 071 <ref>Volkszählung 1885</ref>
1895 077 <ref name="vz95">Volkszählung 1895</ref>
1910 109 <ref>Der Kreis Winsen im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023;.</ref>
1925 132 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 108 <ref name="demand"/>
1950 166 <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref>
1961 134 <ref name="isys"/>
1970 160 <ref name="isys"/>

Bau- und Bodendenkmale[Bearbeiten]

Das Bauernhaus Thieshope 6 steht unter Denkmalschutz. Ein Großsteingrab und mehrere Grabhügel sind Bodendenkmale.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Die Ortsfeuerwehr Thieshope hat ihr Gerätehaus an den Thieshoper Hörsten 1.<ref>Website der Ortsfeuerwehr Thieshope</ref>

Verkehr[Bearbeiten]

Die Anschlussstelle Thieshope der Bundesautobahn 7 liegt in unmittelbarer Nähe des Dorfes.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />