Thilo Mischke
Thilo Mischke (* 4. März 1981 in Ost-Berlin) ist ein deutscher Journalist, Autor und Fernsehmoderator. Als Journalist war er für Bild am Sonntag, den Stern und Focus tätig. Seit 2013 arbeitet Mischke für das Fernsehen als Moderator unter anderem für die Talkshow Heiß & Fettig!, Galileo und Uncovered.
Werdegang und Wirken[Bearbeiten]
Mischke wuchs als Sohn von Buchhändlern mit Geschäft, der Franz-Mehring-Buchhandlung in der Frankfurter Allee in Berlin auf.<ref>Blind Date: Elisabeth Rank und Thilo Mischke. Abgerufen am 29. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach seinem Abitur studierte Mischke Japanologie und Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2003 wurde sein erster Text im Gesellschaftsmagazin Dummy veröffentlicht. Er absolvierte von 2004 bis 2006 ein Volontariat beim mittlerweile eingestellten Videospielmagazin GEE. 2005 und 2006 erhielt er den ALEX-Preis der Spiele-Autoren-Zunft für die Reportagen Planspiel Ost – Videospiele in der DDR und Lauschangriff – Blinde Videospieler.
Im Anschluss gründete er die Textagentur plusquamperfekt – textproduktion sowie etwas später das Filmbüro partizipzwei – bewegtbildproduktion und war als freier Redakteur für den dpa-Themendienst, das Lifestylemagazin VICE, Prinz, GQ, Playboy, NEON, Penthouse, Cosmopolitan, Musikexpress und Die Zeit tätig.<ref>Thilo Mischke. Freier Autor. In: Zeit Online. Abgerufen am 27. September 2016.</ref> Ab Oktober 2007 war er stellvertretender Chefredakteur des Sony Magazins. Von April 2011 bis Dezember 2011 schrieb er die monatliche Sexkolumne für den Deutschlandteil des Magazins Prinz.
Von September 2011 bis August 2013 war er Pauschalist für die Bild am Sonntag. Er wechselte im September 2013 als Reporter zum Stern und im Oktober 2016 zum Focus. Von Januar 2012 bis August 2016 schrieb Mischke eine monatliche Kolumne in der GQ mit dem Titel Zone 30, ab Januar 2014 außerdem eine monatliche Kolumne in der Frauenzeitschrift Jolie. Außerdem erschien ab März 2016 in der Kundenzeitschrift der Deutschen Bahn, mobil, eine Kolumne, in der Mischke Begegnungen mit anderen Zugreisenden beschrieb.
2010 veröffentlichte Mischke das Buch In 80 Frauen um die Welt – dies, so wird im Buch behauptet, nachdem er mit Freunden eine Wette abgeschlossen hatte, auf einer Weltreise mit 80 Frauen zu schlafen. Nachdem das Buch als sexistisch kritisiert worden war, erklärte Mischke 2025, dass Wette und Sex-Geschichten erfunden seien.<ref>Doris Priesching: „Beschämend und fragwürdig“: ARD prüft Sexismusvorwürfe gegen Moderator Mischke. In: Der Standard. 27. Dezember 2024, abgerufen am 7. Januar 2024.</ref><ref>Longreads: Folge 1: Helene Hegemann und Thilo Mischke (S01/E01) vom 21. Juli 2024. In: ARD Mediathek. 21. Juli 2024, abgerufen am 3. Januar 2025.</ref><ref name="Zusammenarbeit_ausgeschlossen">Debatte um neuen „ttt“-Moderator: „Eine Zusammenarbeit mit Thilo Mischke schließen wir für uns aus“. In: Der Tagesspiegel. 2. Januar 2025, abgerufen am 3. Januar 2025.</ref><ref name=":0" /> Zuvor hatte Mischke sich bereits von Titel und Inhalt des Buches distanziert und den Druck einer Neuauflage untersagen lassen.<ref>Steven Sowa: So langsam platzt die Akte Mischke aus allen Nähten. In: t-online.de. 3. Januar 2025, abgerufen am 7. Januar 2025.</ref> Das Buch wurde ins Niederländische und Ungarische übersetzt.
2011 folgte gemeinsam mit Dietlind Tornieporth das Buch Wir intim. 2013 legte er Die Frau fürs Leben braucht keinen großen Busen vor. 2019 folgte sein Werk Die Isländer, die Elfen und ich. Unterwegs in einem sagenhaften Land. Im Juli 2012 wurde auf ProSieben die Dokumentation Unter fremden Decken – Auf der Suche nach dem besten Sex der Welt mit Thilo Mischke und Paula Lambert ausgestrahlt. Im November 2013 folgte die Fortsetzung Unter fremden Decken 2 – Auf der Suche nach dem besten Sex der Welt. Er fungierte in beiden Sendungen auch als Ko-Produzent.
Von Juli 2013 bis Juni 2014 war Mischke Moderator der Talkshow Heiß & Fettig! bei ZDFneo. Er moderierte 2013 zudem mehrere Male die Radiosendung Lateline zusammen mit Caroline Korneli. Im September 2014 nahm er mit dem Team der ProSieben-Fernsehsendung Galileo an einem Glashaus-Experiment in Essen teil. Dort konnte man ihn eine Woche Tag und Nacht beim Schlafen, Essen und Internet-Surfen beobachten. Dies wurde auch im Internet in einem 24-Stunden-Livestream ausgestrahlt.<ref>pw: Thilo Mischke verlässt Galileo-Container früher - Psychologe fürchtet um Gesundheit. In: Der Westen. 26. Juli 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Juli 2014; abgerufen am 8. Januar 2025.</ref>
Seit 2016 produziert und moderiert Mischke die Doku-Reihe Uncovered auf ProSieben.<ref>Thilo Mischke: unser Uncovered-Reporter. In: ProSieben.de. 25. Juli 2018, abgerufen am 2. Oktober 2020.</ref> Im September 2020 sendete ProSieben die Dokumentation Rechts. Deutsch. Radikal., für die Mischke 18 Monate lang recherchiert hatte.<ref>ProSieben zeigt die investigative Doku von und mit Thilo Mischke. In: ProSieben.de. 28. September 2020, abgerufen am 1. Oktober 2020.</ref> Die Dokumentation wurde von 1,33 Millionen Menschen in der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen gesehen und war damit die meistgesehene an dem Abend.<ref>Großes Interesse an der ProSieben-Reportage „Rechts. Deutsch. Radikal.“ In: MEEDIA. 29. September 2020, abgerufen am 1. Oktober 2020.</ref> Mischke beleuchtet darin die rechte Szene in Deutschland und führt Gespräche mit Anhängern und Mitgliedern rechter Bewegungen. Die Dokumentation zeigt eine heimlich mitgeschnittene Unterhaltung einer YouTuberin mit Christian Lüth. Infolge der Veröffentlichung entließ die Partei Alternative für Deutschland den schon zuvor von führenden Positionen entlassenen Sprecher Christian Lüth.<ref>Michael Hanfeld: Pro-Sieben Doku über Rechte: Das ist kein „Vogelschiss“. In: faz.net. 29. September 2020, abgerufen am 1. Oktober 2020.</ref> Im März 2022 veröffentlichte Mischke das Buch Alles muss raus, in dem er Antworten auf die großen Fragen des Lebens sucht und von einschneidenden Erlebnissen auf seinen Reisen erzählt. Das Buch wurde zum Spiegel-Bestseller.
Familiäre Hintergründe[Bearbeiten]
Ein Großvater Mischkes war SPD-Mitglied und wurde im Jahr 1936 ins KZ Sachsenhausen deportiert. Er emigrierte später in die Niederlande.<ref name="stern1">Thilo Mischke, Redet mit Opa über Nazis! In: stern.de, 8. Mai 2015, und ders.: Ein Sozialdemokrat fragt sich: Wovon träumen Faschisten? In: Berliner Zeitung. 20. Januar 2024; beide abgerufen am 7. Januar 2025 (Paywall).</ref> Eine Großmutter Mischkes wurde am 20. April (Führergeburtstag) 1939 im Lebensborn-Heim Haus Pommern in Bad Polzin unehelich geboren und war später in der DDR Stasi-Agentin. Ihr Vater – Mischkes Urgroßvater – war ein verheirateter SS-Mann in der Leibstandarte SS „Adolf Hitler“, wie Mischke in einer ZDF-Produktion von 2025 recherchierte und darlegte.<ref>Heike Hupertz: Hast du schon mal was vom Holocaust gehört? In „German Guilt“ fragt Reporter Thilo Mischke nach der Schuld der Deutschen und befasst sich mit seinen eigenen Vorfahren. Das soll ein junges Publikum erreichen, wirkt aber so, als sei über Schoa und NS-Diktatur kaum etwas bekannt. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. Januar 2026, S. 13.</ref> Sein dreiteiliger Film German Guilt dokumentiert seine Spurensuche in die NS-Vergangenheit seiner Familie. Er begleitete darin zudem die Spurensuche von Katja Riemann.
Kontroverse um Ankündigung als ttt-Moderator[Bearbeiten]
Im Dezember 2024 kündigte ihn die ARD als Nachfolger von Max Moor für die Moderation des Kulturmagazins ttt – titel, thesen, temperamente im Wechsel mit Siham El-Maimouni an.<ref>Neu bei ttt - titel thesen temperamente: Thilo Mischke wird Moderator und startet Podcast. In: Presseportal.de. 19. Dezember 2024, abgerufen am 4. Januar 2025.</ref><ref>Spiegel.de (23. Dezember 2024): Thilo Mischke wird „Titel, Thesen, Temperamente“-Moderator.</ref> Die Ernennung Mischkes führte zu einer von den Journalistinnen Annika Brockschmidt, Rebekka Endler, Isabella Caldart und Anja Rützel begonnenen Debatte. Kritisiert wurden Äußerungen über Frauen, Geschlechterverhältnisse und Sexualität, die er in Büchern, Kolumnen und Podcasts getätigt hatte.<ref name="taz" /><ref>Isabella Caldart, Anja Rützel u. a.: Die Causa TTThilo Mischke. In: Podcast Feminist Shelf Control. Feminist Shelf Control & Friends, 23. Dezember 2024, abgerufen am 4. Februar 2025.</ref> Unter anderem wurde sein Buch In 80 Frauen um die Welt und die Verbreitung von Vergewaltigungsmythen kritisiert, die er 2019 in einem Podcast getätigt hatte. Unter anderem behauptete er, der Urmensch sei ausgestorben, weil er „zu zärtlich“ zu Frauen gewesen sei, und der heutige Homo sapiens habe im Gegensatz zum Urmenschen überlebt, weil er Frauen vergewaltigt habe.<ref>14 - Feminismus = First World Problem? ~ alles muss raus - mit Thilo Mischke Podcast. In: podcast.de. Abgerufen am 10. März 2025: „Ich glaube das unterstützt so ein bisschen meine These dieses, dass es etwas Urmännliches ist, im Prinzip meine Sexualität – also nicht meine, Thilos, sondern die männliche Sexualität – basiert vielleicht auf Vergewaltigung. Und die Gesellschaft und die Moral, die wir in den letzten 2000 Jahren Christianisierung in Europa verteilt haben, hat uns das so ein bisschen abgewöhnt, dass wir nicht mehr vergewaltigen.“</ref><ref name="taz">Ann-Kathrin Leclere: Warum Thilo Mischke nicht TTT moderieren sollte. In: taz.de. 23. Dezember 2024, abgerufen am 27. Dezember 2024.</ref><ref>Freie Presse. Nach umstrittenem Buch und Vergewaltigungs-Aussagen Shitstorm gegen neuen ttt Moderator Thilo Mischke. Abgerufen am 31. Dezember 2024.
Tagesspiegel.de. Kultur. Der Fall Thilo Mischke. Lieber Hintern erkennen als Fehler erkennen. Abgerufen am 30. Dezember 2024.
scilogs.spektrum.de. Thilo Mischke, die Evolutionsbiologie und unethischer Journalismus. Abgerufen am 7. Januar 2025.
Rebekka Endler: Ein Bro für die Kultur. Die Berufung von Thilo Mischke zu ttt ist ein schlimmes Signal. In: uebermedien.de. 24. Dezember 2024, abgerufen am 4. Januar 2025.</ref> Mischke äußerte später, dass die Zitate aus dem Kontext gerissen worden seien, und die These, die er im Podcast als „meine These“ bezeichnet hatte, habe er nur diskutiert, sei aber nicht seine Meinung.<ref name=":0">Anna Mayr: Thilo Mischke: "Literatur darf auch Arschgeigen enthalten". In: Die Zeit. 26. Februar 2025, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 10. März 2025]).</ref><ref>scilogs.spektrum.de. Thilo Mischke, die Evolutionsbiologie und unethischer Journalismus. Abgerufen am 17. März 2025.</ref>
Die ARD verteidigte trotz der medialen Kritik die Wahl Mischkes als Moderator von ttt und hielt zunächst an ihrer Entscheidung fest.<ref name="Zusammenarbeit_ausgeschlossen" /><ref>jmd: ARD hält trotz umstrittener Äußerungen an Moderator Thilo Mischke fest. In: Der Spiegel. 27. Dezember 2024, abgerufen am 8. Januar 2024.</ref> Mehr als 100 Autoren und Kulturschaffende protestierten daraufhin mit einem offenen Brief im Tagesspiegel am 2. Januar 2025 an die ARD gegen die Entscheidung.<ref>Proquote.de.Proquote Medien fordert Konsequenzen und Transparenz in der Causa Mischke. Abgerufen am 13. Januar 2025.</ref> Neben der breiten Kritik und dem offenen Brief gab es aber auch Meinungsbeiträge, welche die Vorwürfe als nicht gravierend bewerteten oder das Diskussionsklima kritisierten.<ref>Kerstin Herrnkind: Jetzt müsst ihr tapfer sein, liebe Mischke-Kritikerinnen und -Kritiker! www.stern.de, 3. Januar 2025, abgerufen am 11. Januar 2025.
Marlen Hobrack: ARD-Skandal: „Warum ich den Brief gegen Thilo Mischke nicht unterschrieben habe“. www.berliner-zeitung.de, 6. Januar 2025, abgerufen am 7. Januar 2025.
Jule Lobo über Thilo Mischke: "Er ist nicht die Inkarnation des Bösen". www.stern.de, 9. Januar 2025, abgerufen am 18. Januar 2025.
Gift trifft Galle: Worin in der „Causa Thilo Mischke“ wirklich der Skandal liegt. www.lvz.de, 10. Januar 2025, abgerufen am 21. Januar 2025.
Jan Fleischhauer: Die Erledigung eines TV-Moderators: Wenn die Meute zur Menschenjagd bläst. www.focus.de, 12. Januar 2025, abgerufen am 21. Januar 2025.</ref> Am 4. Januar 2025 meldete die ARD, dass Mischke nicht mehr Moderator der Sendung werden solle.<ref>Nach Sexismusvorwürfen: Thilo Mischke wird nicht Moderator von ARD-Sendung. FOCUS Online, 4. Januar 2025, abgerufen am 4. Januar 2025.</ref> In einem Interview kritisierte Mischke 2025 die Umstände der Vertragsauflösung und behielt sich rechtliche Schritte vor.<ref name=":0" />
Im Oktober 2025 äußerte Mischke im Podcast Hotel Matze von Matze Hielscher, dass er aufgrund der Vorwürfe psychisch so gelitten habe, dass er "konkrete Suizidgedanken" gehabt habe und im Jahr zuvor, am 26. Dezember 2024, einen Suizidversuch unternommen habe, da er inmitten der Hauptphase der Debatte nicht in der Lage gewesen sei, sich adäquat zu rechtfertigen.<ref>Matze Hielscher & Mit Vergnügen: Thilo Mischke (2025) – Was ist deine Verantwortung? Abgerufen am 3. November 2025.</ref><ref>"Ich wollte sterben": Journalist Thilo Mischke spricht über ARD-Skandal. 6. November 2025, abgerufen am 10. November 2025.</ref>
Im Gespräch bei Deutschlandfunk Kultur im August 2026 erklärte er wiederum, er habe damals nicht auf die Debatte reagiert, weil er "keine Social-Media-Persönlichkeit" sei und daher "keine Verpflichtung bestanden" habe. Jana Münkel schreibt dazu in Quotenmeter, dieses Gespräch zeige, dass auch mehr als eineinhalb Jahre später Mischke "weniger die Kritik an seinen früheren Arbeiten als die Form der damaligen Auseinandersetzung" beschäftige.<ref>Thilo Mischke kritisiert Umgang mit ttt Absage. In: klamm.de. Abgerufen am 29. September 2026.</ref>
Bücher[Bearbeiten]
- In 80 Frauen um die Welt. Riva, München 2010, ISBN 978-3-86883-052-1.
- mit Dietlind Tornieporth: Wir, intim. Das Sexbuch. Heyne, München 2011, ISBN 978-3-453-63006-2.
- Die Frau fürs Leben braucht keinen großen Busen. Knaur, München 2013, ISBN 978-3-426-78517-1.
- Huh! Die Isländer, die Elfen und ich. Unterwegs in einem sagenhaften Land. Ullstein, Berlin 2017, ISBN 978-3-86493-052-2.
- Alles muss raus. Notizen vom Rand der Welt. Droemer Knaur, München 2022, ISBN 978-3-426-27872-7.
Fernseharbeiten (Auswahl)[Bearbeiten]
- 2012: Unter fremden Decken – Auf der Suche nach dem besten Sex der Welt (ProSieben)
- 2013: Berlinale Randale<ref>‚Berlinale Randale‘ statt Roter Teppich// TELE 5 rockt mit Thilo Mischke das Festival an der Spree. In: Presseportal.de. Tele 5, 6. Februar 2013, abgerufen am 1. Oktober 2020.</ref> (Tele 5)
- 2013: Unter fremden Decken 2 – Die Suche nach dem besten Sex der Welt geht weiter (ProSieben)
- 2013–2014: Heiß & Fettig! (ZDFneo)
- 2014: We Are Watching You<ref>24/7 – We Are Watching You. In: ProSieben.de. 25. Juni 2014, abgerufen am 1. Oktober 2020.</ref> (ProSieben)
- 2014: Quickies<ref>sixx – Family Quickies – Staffel 1. In: cargocollective.com. Thilo Mischke & Caspar Fischer GbR, 2014, abgerufen am 1. Oktober 2020.</ref> (Sixx)
- seit 2016: Uncovered<ref>Thomas Lückerath: DWDL.de-TV-Kritik zur neuen ProSieben-Reihe: „Uncovered“: Wer dran blieb, wurde belohnt. In: DWDL.de. 12. Juli 2016, abgerufen am 1. Oktober 2020.</ref> (ProSieben)
- 2019: ProSieben Spezial – Deutsche an der ISIS-Front (ProSieben)
- 2020: ProSieben Spezial – Rechts. Deutsch. Radikal. (ProSieben)
- 2021: Das Erbe des Dschihad: Was tun mit Deutschlands IS-Terroristen? (ProSieben)
- 2021: Joko & Klaas gegen ProSieben (Gastmoderation) (ProSieben)
- 2023: Giftig. Unzerstoerbar. Thilo Mischke auf den Spuren toedlicher Chemikalien. (ProSieben)
- 2025: German Guilt. (ZDF), mit Boris Quatram. (3 Teile, Familiäre Spurensuchen in die NS-Vergangenheit)
Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten]
- 2005: 1. Preis der Spiele-Autoren-Zunft für die Reportage Planspiel: Ost, veröffentlicht im Gee-Magazin (Ausgabe 09/2004)<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.ALEX-Preisträger seit 2005. ( vom 27. Oktober 2016 im Internet Archive) Webpräsenz der Spiele-Autoren-Zunft, abgerufen am 27. Oktober 2016</ref>
- 2006: 1. Preis der Spiele-Autoren-Zunft für die Reportage Lauschangriff, veröffentlicht im Gee-Magazin (Ausgabe 09/2005)
- 2012: BCP-Award 2012 – CP Excellence für die Reportage Alarm auf dem Ponyhof, veröffentlicht im Nissan-Magazin (Ausgabe 04/2011)
- 2017: DAFF – Deutsche Akademie für Fernsehen, nominiert in der Kategorie Fernsehjournalismus für Uncovered – Thilo Mischke und die Macht der Gewalt<ref>Deutsche Akademie Für Fernsehen – Die Nominierten 2017. In: deutscheakademiefuerfernsehen.de. Deutsche Akademie für Fernsehen, 21. September 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. September 2017; abgerufen am 5. November 2017.</ref>
- 2018: Deutscher Fernsehpreis, nominiert in der Kategorie „bestes Infotainment“ für Uncovered<ref>2018 Bestes Infotainment › Deutscher Fernsehpreis 2018. In: deutscher-fernsehpreis.de. Abgerufen am 1. April 2018.</ref>
- 2019: Deutscher Fernsehpreis, nominiert in der Kategorie „bestes Infotainment“ für Uncovered<ref>2019 Bestes Infotainment › Deutscher Fernsehpreis 2019. In: deutscher-fernsehpreis.de. Abgerufen am 28. August 2020.</ref>
- 2020: Bayerischer Fernsehpreis 2020 für seine ProSieben-Reportage Deutsche an der ISIS-Front in der Kategorie Information<ref>Stuttgarter Nachrichten, Stuttgart Germany: Bayerische Fernsehpreis 2020: Alle Gewinner im Überblick. In: stuttgarter-nachrichten.de. 14. Oktober 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Oktober 2020; abgerufen am 24. Juli 2021.</ref>
- 2020: Medium Magazin Journalist des Jahres – Kategorie: Reportage National<ref>Thilo Mischke. In: medium magazin. Abgerufen am 4. Januar 2025.</ref>
- 2021: Preis der Deutschen Akademie für Fernsehen in der Kategorie Fernsehjournalismus für ProSieben Spezial – Rechts. Deutsch. Radikal
- 2021: Grimme-Preis, nominiert in der Kategorie Information & Kultur für ProSieben Spezial - Rechts. Deutsch. Radikal.
- 2023: Deutscher Fernsehpreis in der Kategorie Beste Dokumentation/Reportage für ProSieben Spezial – Verlassen und Vergessen? Afghanistan im Griff der Taliban
- 2023: DAfFNE Award in der Kategorie Fernsehjournalismus für ProSieben THEMA. Afghanistan im Griff der Taliban<ref>Auszeichnung 2023. Deutsche Akademie für Fernsehen, abgerufen am 4. Januar 2025.</ref>
- 2024: Deutscher Fernsehpreis, nominiert in der Kategorie Beste Dokumentation/Reportage für Uncovered: Sucht aus der Pillen-Packung. Die weltweite Opioid-Krise.
- 2025: Deutscher Fernsehpreis, nominiert in der Kategorie „bestes Infotainment“ für ProSieben THEMA. Forrest Trump - Amerika vor der Schicksalswahl.
Weblinks[Bearbeiten]
- Literatur von und über Thilo Mischke im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Thilo Mischke bei IMDb
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references responsive />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mischke, Thilo |
| ALTERNATIVNAMEN | Thor van Lingen, Lukas Spaeth |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Journalist, Fernsehmoderator und Autor |
| GEBURTSDATUM | 4. März 1981 |
| GEBURTSORT | Berlin |
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