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Thingplatz (Flensburg)

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Der Flensburger Thingplatz war der Platz, auf dem sich die Bürgerschaft noch fast bis zum Ende des Spätmittelalters zum Allmannsthing beziehungsweise zum Rat versammelte. Er ist in der Flensburger Innenstadt zu finden.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Thingplatz bis zum Ende des Mittelalters[Bearbeiten]

Datei:Beim Thingplatz (Flensburg), Bild 02.JPG
Fußgängerzone beim ehemaligen Thingplatz; zur Rechten das Gebäude Große Straße 1, wo das alte Rathaus später stand

Bis ins Spätmittelalter kam Flensburg noch ohne Rathaus aus. In Flensburg lebten im Mittelalter nur ungefähr 2000 Menschen und die Bürgerschaft versammelte sich zur Beratung auf dem Flensburger Thingplatz, dort wo sich die großen Kirchspiele St. Nikolai und St. Marien berührten und wo sich damit zugleich ungefähr die Mitte der Stadt befand. Das Kirchspiel St. Johannis, unterhalb von St. Nikolai gelegen, und das Kirchspiel des Gertrudenviertels, nördlich neben St. Marien gelegen, waren kleiner. Der besagte Platz war mit Bedacht gewählt worden. Keine Seite konnte behaupten, sein Wohnbezirk wäre übervorteilt worden.<ref>Flensburg Atlas, Flensburg 1978, Karte Nr. 6 und Beiheft zum Flensburg-Atlas, Flensburg 1986</ref> Zwischen Südermarkt und Nordermarkt wurde also in der Mitte der Wegstrecke der Thingplatz gelegt. Schon damals waren die beiden Märkte über eine Straßenverbindung verbunden, die dem Verlauf des heutigen Holms und der Großen Straße entspricht.

Die ganz genaue Lage des Platzes ist dabei heutzutage aber offenbar nicht mehr aufs Genaueste bekannt. Der Thingplatz soll sich nämlich westlich der Straßenseite im heutigen Bereich der Großen Straße Nummer 1 (heute McDonald’s, in den 1970er Jahren noch die Creditbank<ref>Vgl. angegebene Adresse der Geschäftsberichte der Creditbank; abgerufen am 3. April 2014</ref>), bis<ref>Zum Gebäude Große Straße 1 gehörte in Zeiten der Creditbank auch das Gebäude Rathausstraße 20. Vgl. Foto in: Flensburg, Bild einer Stadt, Flensburg 1967, Seite 51</ref> zu dem darüber liegenden Flensburger Stadttheater befunden haben,<ref name="B">Schriften der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte (Hrsg.): Flensburg in Geschichte und Gegenwart. Flensburg 1972, Seite 30</ref> wobei sich aber im oberen Bereich des erwähnten Areals des Stadttheaters sich im Mittelalter noch die Stadtbefestigung mit der Rathauspforte befunden hat.<ref name="C">Flensburg Atlas, Flensburg 1978, Karte Nr. 8</ref> Begrenzt wurde der Thingplatz zudem von der unmittelbar nördlich gelegenen Rutebek,<ref name="C"/> einem Bach, der den Hang herabfloss. Die heutige Rathausstraße existierte ebenfalls noch nicht und der obere Bereich der heutigen Rathausstraße gehörte offenbar zu den besagten Grundstücken.<ref name="A">Flensburger Straßennamen. Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte, Flensburg 2005, ISBN 3-925856-50-1, Artikel: Rathausstraße</ref> Die damit angegebene volle Größe des Thingplatzes hätte, abgesehen von der Anzahl der Versammelten, damit bei voller Ausnutzung wohl lautestes stetiges Gebrülle des jeweiligen Sprechers erfordert.

Aufgaben und Ablauf der Versammlungen[Bearbeiten]

Nach alter Tradition wurde unter freiem Himmel auf dem Allmannsthing, der Bürgerschaftsversammlung,<ref name="D">Flensburg – Geschichte einer Grenzstadt. Hrsg. von der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte. Flensburg 1966, Seite 54</ref> das Stadtrecht verlesen. Ebenfalls verlesen wurden wichtige Bekanntmachungen.<ref name="B"/> Der Allmannsthing befasste sich auch mit den zu bewältigenden städtischen Ausgaben der nächsten Jahre, so auch mit der Umlage, die für den Bau des geplanten Rathause notwendig war.<ref name="D"/> Zudem wurde im Beisein des Stadtvogtes Recht gesprochen.<ref name="B"/> Die Einsetzung eines Stadtvogtes durch den König oder Herzog bestand wohl schon seit Anfang des 11. Jahrhunderts und wird auch in der Stadtrechtsurkunde Flensburgs aus dem Jahr 1284 erwähnt. Erst im Jahre 1413 erhielt die Stadt das Recht, den Stadtvogt selbst zu wählen.<ref>Vgl. Jakob Röschmann: Vorgeschichte des Kreises Flensburg. Die vor- und frühgeschichtlichen Denkmäler und Funde in Schleswig-Holstein, Band 6. Neumünster 1963, 98</ref>

Hin und wieder versammelte sich die Bürgerschaft im Mittelalter wohl auch auf dem Festplatz Exe<ref name="I">Flensburger Straßennamen. Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte, Flensburg 2005, ISBN 3-925856-50-1, Artikel: Kleine Exe sowie Zur Exe</ref>, damals Ratsherrenkoppel<ref>Vgl. Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Flexikon. 725 Aha-Erlebnisse aus Flensburg!. Flensburg 2009, Artikel: Exe</ref> oder Ratsherrenlücke genannt, wo dann wohl auch wichtige Rechtssatzungen beschlossen wurden.<ref name="I"/><ref>Vgl. Schriften der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte (Hrsg.): Flensburg in Geschichte und Gegenwart. Flensburg 1972, Seite 390</ref>

Der Rathausbau auf dem Thingplatz (Altes Rathaus)[Bearbeiten]

Datei:Rest-Thingplatz (Flensburg), Bild 01.JPG
Rest-Thingplatz-Bereich hinter dem Gebäude Große Straße 1 und dem Stadttheater besteht heute aus Parkplätzen

Als die Anzahl der Bürger zum Ende des Mittelalters auf über 3000 angewachsen war, beschloss der Allmannsthing im Jahre 1443 den Bau eines Rathauses.<ref name="B"/> Als Standort wählte man das Grundstück Große Straße 1. Dabei überbaute man offenbar einen Teil des Thingplatzes. Der Rest des Thingplatzes diente weiter Gerichtszwecken. In dieser Zeit kam man also mit einem kleineren Thingplatz aus. Das Rathausgebäude wurde im Jahr 1445 fertiggestellt. Es war aus Ziegelsteinen gemauert und hatte ein Ziegeldach. In dem zwei Stockwerke umfassenden Gebäude befanden sich im Erdgeschoss Räume der Bediensteten und der Ratskeller,<ref name="B"/> im Obergeschoss ein großer Rathaussaal und ein kleinerer Raum für den Rat der Stadt. Auf dem Dachboden befand sich die städtische Rüstkammer.<ref name="E">Schriften der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte (Hrsg.): Flensburg in Geschichte und Gegenwart. Flensburg 1972, Seite 31</ref><ref>Ein Foto des Rathauses mit seinen zwei Stockwerken und seinem Giebeldach ist beispielsweise im folgenden Buch zu finden: Broder Schwensen: Flensburg wie es früher war, Spaziergänge durch das alte Flensburg, Wartberg Verlag, 1995</ref> Neben Beratungen des Rates sowie einigen Landtagen fanden im Rathaussaal auch Familienfeiern statt, denn der Rat vermietete den Saal an seine Bürger. Darüber hinaus wurde er auch für Theatervorstellungen herumreisender Schauspielertruppen genutzt,<ref name="E"/> womit die Funktion des Baus Ähnlichkeiten mit dem Deutschen Haus hatte.

1766 bekamen die Häuser Flensburgs Hausnummern. Man begann beim Rathaus mit der Nummerierung und ging von dort nach Norden weiter,<ref>Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Flexikon. 725 Aha-Erlebnisse aus Flensburg!. Flensburg 2009, Artikel: Hausnummer</ref> wobei die damalige Hauptstraße noch nicht Große Straße hieß, sondern Herscopstrate. Den Namen Große Straße erhielt sie wohl erst mit dem Anfang des 19. Jahrhunderts.<ref>Flensburger Straßennamen. Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte, Flensburg 2005, ISBN 3-925856-50-1, Artikel: Große Straße</ref> Ebenfalls im Jahr 1766 wurde hinter dem Rathaus auf dem Areal des Thingplatzes ein neues Gefängnis gebaut, da es im alten (es befand sich an einer anderen Stelle der Stadt) zu eng geworden war.<ref>Flensburg – Geschichte einer Grenzstadt. Hrsg. von der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte. Flensburg 1966, Seite 207</ref> Am 17. November 1795 wurde ein Schauspielhaus errichtet. Es fand oberhalb des Rathauses, ungefähr dort, wo sich heute der Nachfolgebau, das Stadttheater befindet, seinen Platz.<ref>Schriften der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte (Hrsg.): Flensburg in Geschichte und Gegenwart. Flensburg 1972, Seite 399</ref><ref name="G">Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, Seite 240</ref>

1853 wurde die Bahnhofstraße angelegt, welche eine Verbindung zwischen dem Bahnhof, wo sich heutzutage der ZOB befindet, und dem Rathaus herstellte und dabei eine Kreuzung mit dem Holm und der Großen Straße bildete. 1861 wurde die Bahnhofsstraße umbenannt, sie erhielt den Namen Rathausstraße.<ref name="A"/>

Verlegung des Rathauses[Bearbeiten]

Das Rathaus diente seinem Zweck bis ins Jahr 1882. Das Wachstum der Wirtschaft und der Bevölkerung führte dazu, dass eine wesentlich größere Verwaltung benötigt wurde. Das alte Rathaus wurde im Jahr 1883 abgebrochen und die Rathausstraße, die bisher beim Rathaus geendet hatte, wurde nach oben hin verlängert, so dass sie ihren heutigen Verlauf erreichte.<ref name="F">Schriften der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte (Hrsg.): Flensburg in Geschichte und Gegenwart. Flensburg 1972, Seite 405</ref><ref name="A"/> Mit dem Rathaus zusammen abgerissen wurden anscheinend auch die restlichen Gebäude in dem Bereich, so wohl auch das erwähnte Gefängnis.<ref>Vgl. Flensburg – Geschichte einer Grenzstadt. Hrsg. von der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte. Flensburg 1966, Seite 206 und 207</ref> So wurde in dieser Zeit auch das Schauspielhaus durch das neu gebaute, noch heute stehende Stadttheater ersetzt. Am 23. September 1894 wurde es eröffnet.<ref name="F"/><ref name="G"/>

Die Stadt hatte das Regierungsgebäude auf dem Holm Nr. 7, nicht sonderlich weit entfernt vom Thingplatz, erworben und machte es im Jahr 1882 zum provisorischen Rathaus, denn man wollte ein neues viel größeres Rathaus bauen. Wie zu erwarten war, reichten die Räumlichkeiten bald nicht mehr aus und die Verwaltung musste an verschiedenen Stellen der Stadt zusätzliche neue Räumlichkeiten beziehen. Lange hatte man erfolglos versucht, die Summe für ein neues Rathaus zusammenzusparen.<ref name="E"/>

Im Jahre 1960 entschloss man sich ein Rathaus am Pferdewasser zu errichten, das somit nicht mehr beim Thingplatz und nicht mehr in der Stadtmitte liegen würde, sondern oberhalb der Nikolaikirche.<ref name="E"/> Das Provisorium wurde an den Hertie-Konzern (heute Karstadt) verkauft und vom Erlös finanzierte man das neue Rathaus, welches am 21. Mai 1964 bezogen werden konnte.<ref name="H">Schriften der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte (Hrsg.): Flensburg in Geschichte und Gegenwart. Flensburg 1972, Seite 32</ref> Das Provisorium, das über 80 Jahre als Rathaus gedient hatte,<ref name="E"/> wurde abgerissen<ref>Vgl. Schriften der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte (Hrsg.): Flensburg in Geschichte und Gegenwart. Flensburg 1972, Seite 402</ref> und an der Stelle ein Kaufhaus errichtet. Von damals erhalten geblieben ist jedoch der ehemalige Wein- und Ratskeller, heute Gnomenkeller.

Überbleibsel[Bearbeiten]

An die zentrale Lage des Thingplatz erinnert der Mittelpunkt der Stadt Flensburg, welcher im Jahr 1989 in den Boden der Großen Straße eingelassen wurde. Die Idee zum Mittelpunkt hatte Frau Marianne Schreckenberger. Das besagte Kunstwerk wurde von Dietmar Gördes erschaffen und besteht aus Vanga-Granit und Bronze. Da der Mittelpunkt heute nicht mehr dem geographischen Mittelpunkt und auch nicht mehr dem politischen Mittelpunkt entspricht, wird er häufig auch Historischer Mittelpunkt genannt. Der politische Mittelpunkt liegt heutzutage an der Stelle des heutigen Rathauses. Der geographische Mittelpunkt verändert sich stetig. So lag er im Jahr 2014 bei der Käte-Lassen-Schule Flensburg, wo unweit der Schule, bis zum Jahr 1989, auch der Sender Flensburg stand.<ref>Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Flexikon. 725 Aha-Erlebnisse aus Flensburg!. Flensburg 2009, Artikel: Mittelpunkt</ref><ref>Flensburg Journal: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Flensburg Journal (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. April 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.flensburgjournal.de, Nummer 136 zum Januar 2014, Seite 47; Internetfassung abgerufen am 5. April 2014</ref>

An das erste Rathaus, welches auf dem Thingplatz stand, erinnert zudem noch der Name Rathausstraße.<ref name="A"/><ref>Ein zweiter präsenter Name in der Stadt, der an das Rathaus und den Thingplatz offenbar erinnert, ist die Rats-Apotheke, Holm 13.</ref> Einige Ausstattungsgegenstände des alten Rathauses befinden sich darüber hinaus heute im städtischen Museum.<ref>Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Flexikon. 725 Aha-Erlebnisse aus Flensburg!. Flensburg 2009, Artikel: Rathaus</ref> Gemälde aus dem alten Rathaus hängen heute in der Bürgerhalle des neuen Rathauses.<ref name="H"/> Aus der Zeit des provisorischen Rathauses blieben der erwähnte Gnomenkeller sowie die Krone, die sich am Giebel des Gebäudes befunden hatte, erhalten. Die Krone hängt beim Museumsberg an der Nordseite des Heinrich-Sauermann-Hauses oberhalb der Rathausstraße.

Weitere Thingplätze der Umgebung[Bearbeiten]

  • Am Langberger Weg, der beim Flensburger Friedhof Friedenshügel beginnt und früher sehr viel länger war, da er mit der westlich in Handewitt liegenden Straße Unterlangberg einen Weg bildete,<ref>Vgl. Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Weiche wo sonst (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. April 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.etsvweiche.de, Ausgabe: Februar 2014, Seite 12; abgerufen am: 30. März 2014</ref> lag der Gallepol (Galgenhügel). Dort fand außer Hinrichtungen ebenfalls Thing statt.<ref>Flensburger Straßennamen. Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte, Flensburg 2005, ISBN 3-925856-50-1, Artikel: Langberger Weg sowie hierbei: AKVZ - TOP0931 - Handewith (abgerufen am:6. April 2014) und Definition: Hufe</ref>
  • Im benachbarten Glücksburg existiert die Straße Am Thingplatz, weil dort wohl ebenfalls ein Thingplatz gelegen haben soll.
  • Östlich von Flensburg, ein ganzes Stück entfernt, liegt Dingholz, wo sich der ehemalige Thingplatz der Nieharde befand.
  • Südlich von Flensburg, ebenfalls ein ganzes Stück entfernt, in Eggebek steht auf dessen Thingplatz, das ganze Jahr über ein Maibaum.
  • Südöstlich, schon ziemlich weit entfernt von Flensburg, befindet sich bei Gulde bei Stoltebüll ein rekonstruierter Thingplatz

Literatur[Bearbeiten]

  • Schriften der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte (Hrsg.): Flensburg in Geschichte und Gegenwart. Flensburg 1972
  • Karl Weigand: Flensburg-Atlas. Die Stadt Flensburg in der deutsch-dänischen Grenzregion in Geschichte und Gegenwart. Flensburg 1978 und Beiheft zum Flensburg-Atlas, Flensburg 1986

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Thingplatz (Flensburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 54° 47′ 10,4″ N, 9° 26′ 2,4″ O

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