Zum Inhalt springen

Thom Kubli

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Thom Kubli (* 26. März 1969 in Frankfurt am Main als Thomas Fred Werner Kubli) ist ein deutsch-schweizerischer<ref>Thom Kubli. In: SikartVorlage:Abrufdatum </ref> Künstler, Komponist und Autor.

Biografie[Bearbeiten]

Thom Kubli produzierte Anfang der neunziger Jahre elektronische Musik für Labels wie Harthouse und Source Records. International wurde er bekannt unter dem Pseudonym Planet Jazz<ref>Planet Jazz. Abgerufen am 13. Oktober 2017.</ref> und True Frequencies,<ref>True Frequencies. Abgerufen am 13. Oktober 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> letzteres in Kollaboration mit Boris Hiesserer. Mitte der neunziger Jahre folgten experimentelle Performances und Produktionen, die sich mit der Verbindung von Klang und visuellen Medien auseinandersetzten.

Von 1999 bis 2004 studierte Kubli an der Kunsthochschule für Medien in Köln. 2002 entwickelte er die Arbeit Deterritoriale Schlingen<ref>Deterritoriale Schlingen. Abgerufen am 13. Oktober 2017.</ref> in Kollaboration mit Sven Mann. Sie wurde 2003 auf dem Transmediale-Festival in Berlin gezeigt und mit einem Honorable Mention ausgezeichnet. 2004 zeigte er gemeinsam mit Sven Mann die Arbeit Determinale Verschweifungen<ref>Exhibitions – New Museum Digital Archive. Abgerufen am 13. Oktober 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> als Einzelausstellung im New Museum of Contemporary Art in New York City.

Es folgten Ausstellungen seiner Arbeiten in der Akademie der Künste, Berlin 2003, bei Eyebeam in New York 2005, bei der Transmediale Berlin 2005 sowie im Laboratorio Arte Alameda, Mexiko Stadt 2009. 2010 erhielt Kubli ein Produktionsstipendium von Experimental Media and Performing Arts Center (EMPAC), Troy für die Arbeit Float! Thinktank 21,<ref>Tom Kubli : FLOAT! Thinktank 21 : Dancing on the Ceiling: Art & Zero Gravity curated by Kathleen Forde : EMPAC Curtis R. Priem Experimental Media and Performing Arts Center : Troy, NY USA. Abgerufen am 13. Oktober 2017.</ref> die im selben Jahr bei Marian Spore in New York ausgestellt wurde.

2012 produzierte er im Rahmen eines weiteren Produktionsstipendiums die Arbeit Black Hole Horizon in Zusammenarbeit mit EMPAC und dem Rensselaer Polytechnic Institute. Die weitere Entwicklungsarbeit der Installation dauerte über vier Jahre. Black Hole Horizon<ref>Thom Kubli – FILE. In: FILE. (org.br [abgerufen am 13. Oktober 2017]).</ref> wurde 2015 vom Kunstverein Ingolstadt, 2016 von der Ars Electronica, Linz sowie 2017 vom Electronic Language International Festival (FILE-Festival), São Paulo und The Lowry, Manchester gezeigt.

Seit 2003 arbeitet Thom Kubli als Komponist, Autor und Regisseur für verschiedene deutschsprachige Sender wie den Westdeutschen Rundfunk Köln, Deutschlandfunk Kultur oder den Südwestrundfunk. Er hat bei über 20 Feature- und Hörspielproduktionen Regie geführt und ist verantwortlich für über 30 Hörspielkompositionen.

Stipendien und Auszeichnungen[Bearbeiten]

2003 und 2005 erhielt Thom Kubli die Auszeichnung Honorable Mention von der Transmediale Berlin. 2003 war er Stipendiat der Jungen Akademie der Akademie der Künste, Berlin und gewann den ersten Preis in der Kategorie Interaktion des Viper Festivals, Basel. Er erhielt 2005 ein Recherche-Stipendium bei EMPAC, Troy sowie 2006 ein Stipendium bei TESLA, Berlin. 2010 erhielt er den Jaffe Fund for Experimental Media and Performing Arts im Rahmen eines Produktionsstipendiums bei EMPAC, Troy 2012 erhielt er ein weiteres Produktionsstipendium bei EMPAC.

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Einzelausstellungen[Bearbeiten]

Gruppenausstellungen[Bearbeiten]

Hörspielkompositionen (Auswahl)[Bearbeiten]

Filmmusik[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Marcel Marburger: Thom Kubli. „Black Hole Horizon“. Kunstverein Ingolstadt, Ingolstadt 2015, ISBN 3-00-049670-X.
  • Umi: The Politics of Sound: Thom Kubli’s Sound Installations. In: CASE DE HABITARE China, No. 34, 2010, S. 61–63, 130–131.
  • Kathleen Forde: What Sound Does A Color Make? Independent Curators International, New York 2005, ISBN 978-0-916365-71-4, S. 23.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein