Thomas B. Kay
Thomas Benjamin Kay (* 28. Februar 1864 in Trenton, New Jersey; † 29. April 1931 in Salem, Oregon) war ein US-amerikanischer Geschäftsmann und Politiker (Republikanische Partei).
Frühe Jahre[Bearbeiten]
Thomas Benjamin Kay, Sohn von Ann Slingsbey und Thomas Lister Kay, wurde während des Bürgerkrieges im Mercer County geboren.<ref name="CHC">Carey, Charles Henry: History of Oregon. Pioneer Historical Publishing Co., Band 2, 1922, S. 365</ref> Sein Vater zog nach Oregon, bevor er geboren wurde.<ref name="SOH">Thomas B. Kay, Salem Online History, Salem Public Library</ref> Nach seiner Geburt kam seine Mutter 1864 mit dem Rest der Familie über die Isthmus von Panama nach Oregon. Die ganze Familie ließ sich dann in Brownsville nieder, wo Thomas später Partner in einer Wollspinnerei wurde.<ref name="CPC">Chapman Publishing Company: Portrait and Biographical Record of the Willamette Valley, Oregon: Containing Original Sketches of Many Well Known Citizens of the Past and Present, Chicago: Chapman Pub, 1903, S. 587</ref>
Er wuchs in Brownsville auf und besuchte dort die ansässigen Schulen.<ref name="CHC"/> Im Alter von neun Jahren begann er in der Wollspinnerei seines Vaters als Spooler zu arbeiten – eine Tätigkeit, welcher er bis zu seinem 14 Lebensjahr nachging. Kay zog dann nach McMinnville (Oregon), wo er die folgenden drei Jahre das Baptist College (heute Linfield College) besuchte. 1883 verließ er das College. In der Folgezeit war er für die Wollspinnerei seines Vaters in der Niederlassung in Portland (Oregon) tätig.<ref name="CPC"/>
Kay kehrte 1884 nach McMinnville zurück, wo er in der Bekleidungsbranche zu arbeiten begann. Dabei ging er eine Partnerschaft bei Bishop & Kay ein. Bishop trat nach vier Jahren aus der Partnerschaft aus und Kay ging eine Partnerschaft bei Kay & Todd ein.<ref name="CPC"/> Am 15. Januar 1888 heiratete er Cora M. Wallace in McMinnville. Das Paar bekam drei Kinder.<ref name="CPC"/><ref name="HMC">Corning, Howard M.: Dictionary of Oregon History, Binfords & Mort Publishing, 1989, S. 132</ref> 1895 begann er für seinen Vater als Verkäufer in der neuen Wollspinnerei in Salem (Oregon) zu arbeiten.<ref name="SOH"/><ref name="CPC"/> Ferner diente er vier Jahre lang in der Miliz von Oregon.<ref name="WPA">Who’s Who in the Northwest, Band 1, Western Press Association, 1911, S. 132</ref>
1897 unternahm Kay eine Geschäftsreise für die Wollspinnerei seines Vaters nach New York und kehrte im nächsten Jahr zurück. In diesem Jahr verkaufte er seine Anteile an dem Bekleidungsunternehmen und zog dann nach Salem, wo er die Position als Assistant Manager in der Wollspinnerei antrat. Er war aber weiterhin als Verkäufer tätig.<ref name="CPC"/> Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1900 wurde er Präsident der Thomas Kay Woolen Mill – eine Position, welche er bis zu seinem Tod bekleidete.<ref name="CHC"/><ref name="SOH"/>
Politische Laufbahn[Bearbeiten]
Kay begann seine politische Laufbahn in der Lokalpolitik in McMinnville, wo er im Stadtrat und der Schulbehörde saß.<ref name="CHC"/> 1902 wurde er als Republikaner für eine zweijährige Amtszeit in das Repräsentantenhaus von Oregon gewählt.<ref name="OL22">Oregon Legislators and Staff Guide: 1903 Regular Session (22nd), Oregon State Archive</ref> Er vertrat den 1. Bezirk (Marion County) und hatte den Vorsitz im Ways and Means Committee.<ref name="CHC"/><ref name="OL22"/> Kay wurde 1904 für eine zweite Amtszeit in das Repräsentantenhaus von Oregon gewählt und diente in der Legislativsession von 1905.<ref>Oregon Legislators and Staff Guide: 1905 Regular Session (23rd), Oregon State Archives</ref> Während dieser Amtszeit verlor er seinen Posten als Speaker mit einer Stimme an A.L. Mills.<ref name="CHC"/> 1906 wurde er für eine vierjährige Amtszeit in den Senat von Oregon gewählt.<ref>Oregon Legislators and Staff Guide: 1907 Regular Session (24th), Oregon State Archives</ref> Er vertrat erneut als Republikaner den 1. Bezirk und diente in der Sondersession von 1909 in der Oregon Legislative Assembly.<ref>Oregon Legislators and Staff Guide: 1909 Special Session (25th), Oregon State Archives</ref>
Er trat 1910 nicht erneut zur Wiederwahl an. Stattdessen kandidierte er erfolgreich für die republikanische Nominierung für den Posten als Treasurer of State von Oregon.<ref name="WPA"/> Bei den folgenden Wahlen im November 1910 wurde er für eine vierjährige Amtszeit zum Treasurer of State von Oregon gewählt und trat seinen Posten am 4. Januar 1911 an. Seine Wiederwahl erfolgte 1914 für eine weitere vierjährige Amtszeit. Er bekleidete den Posten bis zum 6. Januar 1919.<ref>Carey, Charles Henry: History of Oregon, Pioneer Historical Publishing Co., Band 1, 1922, S. 901</ref> Während dieser Zeit wurde er gelegentlich als Kandidat für den Posten des Gouverneurs von Oregon und einen Sitz im US-Senat gehandelt.<ref name="CHC"/>
Im Jahr 1920 kehrte er in die Landespolitik zurück. Kay wurde erneut für den 1. Bezirk in das Repräsentantenhaus von Oregon gewählt.<ref>Oregon Legislators and Staff Guide: 1921 Regular Session (31st), Oregon State Archives</ref> Er bekleidete seine zweijährige Amtszeit. 1922 erfolgte seine Wiederwahl und diente in der Legislativsession von 1923.<ref>Oregon Legislators and Staff Guide: 1923 Regular Session (32nd), Oregon State Archive</ref> Kay wurde 1924 erneut zum Treasurer of State von Oregon gewählt und trat am 4. Januar 1925 seinen Posten an. Seine Wiederwahl erfolgte 1928. Er bekleidete seinen Posten bis zu seinem Tod 1931. Seine 14-jährige Amtszeit war die längste Amtszeit als Treasurer of State in der Geschichte von Oregon.<ref>Treasurers of Oregon, Oregon Blue Book</ref>
Späte Jahre[Bearbeiten]
Kay war Mitglied von mehreren Bruderschaften, einschließlich der Freimaurer als Mitglied der Tempelritter,<ref name="WPA"/> der Benevolent and Protective Order of Elks, des Salem Commercial Clubs und der Woodmen of the World. Darüber hinaus saß er im Vorstand des YMCA, des Illihee Clubs, der Portland Manufacturers' Association und der Willamette University in Salem.<ref name="CHC"/><ref name="CPC"/> Er war auch Direktor der Handelskammer von Oregon und Präsident des staatlichen Board of Trade.<ref name="CHC"/> Thomas Benjamin Kay verstarb am 29. April 1931, im Alter von 67 Jahren.<ref name="HMC"/>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references/>
Boon | Cooke | Fleischner | Brown | Hirsch | Webb | Metschan | Moore | Steel | Kay | Hoff | J. Myers | Kay | Holman | W. E. Pearson | Scott | W. J. Pearson | Unander | Belton | Straub | Redden | H. C. Myers | Rutherford | Meeker | Hill | Edwards | Westlund | Wheeler | Read | Steiner
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kay, Thomas B. |
| ALTERNATIVNAMEN | Kay, Thomas Benjamin (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Geschäftsmann und Politiker (Republikanische Partei) |
| GEBURTSDATUM | 28. Februar 1864 |
| GEBURTSORT | Trenton, New Jersey |
| STERBEDATUM | 29. April 1931 |
| STERBEORT | Salem, Oregon |
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- State Treasurer (Oregon)
- Mitglied des Senats von Oregon
- Mitglied des Repräsentantenhauses von Oregon
- Mitglied der Republikanischen Partei
- Freimaurer (20. Jahrhundert)
- Freimaurer (19. Jahrhundert)
- Freimaurer (Vereinigte Staaten)
- US-Amerikaner
- Geboren 1864
- Gestorben 1931
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