Thomas Kesseler
Thomas Kesseler (* 1956 in Gelsenkirchen) ist ein deutscher Architekt, Bildhauer und Maler.
Leben[Bearbeiten]
Thomas Kesseler besuchte die Folkwang Universität der Künste. Von 1975 bis 1981 studierte er Bildhauerei und wurde schließlich Meisterschüler bei Erwin Heerich.
1998 wurde er zum Professor für Farbe und Raum, künstlerische Grundlehre der Innenarchitektur<ref>Ausstellung im Burgagfit in Alzey - Artikel bei Nexis, abgerufen am 24. Februar 2016 aus der Allgemeinen Zeitung.</ref> an die Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Detmold berufen.
Thomas Kesseler ist verheiratet und hat fünf Kinder. 2016 zog die Familie von Düsseldorf, wo sie lange gelebt hatte, nach Bad Hönningen. Dort hatte er einen historischen Winzerhof mit ehemaligem Hotel und zusätzlich einen Obstbauernhof aus dem 18. Jahrhundert unmittelbar daneben gekauft. Kesseler und seine Frau Jutta Kleinknecht sanierten die Gebäude in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Handwerkern denkmalgerecht. In dem Bauernhof ist das Atelier eingerichtet.<ref>Rhein-Zeitung vom 4. November 2025. Abgerufen am 8. Mai 2026.</ref>
Kesseler ist Mitglied des Stadtrats von Bad Hönningen sowie Vorstandsmitglied des Heimatvereins und arbeitet mit seinen Fachkenntnissen bei der Stadtentwicklung und rund um den Denkmalschutz mit. Ein 2025 in Angriff genommenes großes Projekt des Vereins ist unter seiner Leitung die Sanierung des „Hohen Hauses“, des ältesten Hauses von Bad Hönningen, das dem Verein seit 1996 gehört und in dem er im Jahr 2000 ein Heimatmuseum einrichtete.<ref>Rhein-Zeitung vom 22. Oktober 2025. Abgerufen am 8. Mai 2026.</ref>
Ausstellungen[Bearbeiten]
- 1977 „Körper, Farbe, Gestik“ | Kölnischer Kunstverein, Köln
- 1978 „Klasse Heerich“ | Kunstmuseum, Kranenburg
- 1980 „Perspektiven II“ | Kunsthalle, Düsseldorf
- 1984 „Im Mittelpunkt Kunst“ | Westf. Landesmuseum, Münster
- 1985 Bauhütte | Kunsthalle, Düsseldorf
- 1986 Einzelausstellung | Melodrom, Frankfurt
- 1987 „Förderpreis Ausstellung“ E | Westf. Kunstverein, Münster
- 1989 Einzelausstellung | Atelier und Galerie Kollektiv, Wuppertal
- 1990 Einzelausstellung | Kunstpalast, Düsseldorf
- 1990 „Förderpreis NRW“ | Sammlung NRW, Düsseldorf
- 1991 „Villa Massimo Stipendiaten“ | Wilhelm Hack Museum, Ludwigshafen
- 1991 „Ort und Platz“ | Biennale, Venedig, I
- 1995 Einzelausstellung | Museum Morsbroich, Leverkusen
- 1996 „Papier“ | Kunstmuseum, Düsseldorf
- 1997 Einzelausstellung | Zeughaus, Herisau, CH
- 1998 Einzelausstellung | Kunstverein, Krefeld
- 2000 „Trilogie der Orte“ | Stadtmuseum, Naumburg
- 2002 Einzelausstellung | Kunstverein, Lüdinghausen
- 2004 „Farbe als Farbe“ | Karl-Ernst Osthaus Museum, | Hagen
- 2007 „Farbe“ | Kestner Museum, Hannover
- 2010 „Im Fokus der Moderne“ | Deutsches Glasmalerei-Museum, Linnich
- 2012 „Ein Meer von Blau“ | Rauminstallation | K.I.C.K. Bochum
- 2014 Burg Alzey
- 2017 Schloss Lüdinghausen, Lüdinghausen
sowie vertreten durch die Galerie Beck und Eggeling, Düsseldorf
Literatur[Bearbeiten]
- H. G. Saur: Allgemeines Künstlerlexikon
- Kirchplatz St. Don Bosco Velbert: Platzgestaltung und Plastiken von Thomas Kesseler / Thomas Kesseler: Kunst und Kirche, Bd. 2000 (2000), S. 228–229.
- Taufkapelle St. Joseph Oberhausen: Bilderzyklus von Thomas Kesseler / Thomas Kesseler. – In: Kunst und Kirche, Bd. 2000 (2000), S. 226–227.
- Ute Becker-Kesseler, Thomas Kesseler: Räume; Dialog von Kunst und Architektur, 1984–2000.
- Projekttexte: Jutta Kleinknecht ... Wasmuth, Tübingen [u. a.] 2002.
Weblinks[Bearbeiten]
- Literatur von und über Thomas Kesseler im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Vita auf der persönlichen Website von Thomas Kesseler
- Sabine Nitsch. Was Künstler Thomas Kesseler nach Bad Hönningen zog. Rhein-Zeitung, 4. November 2025.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kesseler, Thomas |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt, Bildhauer und Maler |
| GEBURTSDATUM | 1956 |
| GEBURTSORT | Gelsenkirchen |