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Thomas Woitkewitsch

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Datei:Thomas Woitkewitsch.jpg
Thomas Woitkewitsch (2016)

Thomas Woitkewitsch (* 18. August 1943 in Posen;<ref>Thomas Woitkewitsch erhält den LYRIKON 2022! In: Smago. 23. Mai 2022, abgerufen am 18. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> † 28. August 2026 in Köln<ref>Thomas Woitkewitsch — Kostenlose Gedenkseite | bestattung.de. Abgerufen am 3. September 2026.</ref><ref>Trauer um Schlager- und Show-Macher: Er war der Mann hinter einem der größten deutschen Hits überhaupt. In: Merkur. 2. September 2026, abgerufen am 2. September 2026.</ref>) war ein deutscher Drehbuchautor für Fernsehshows, Fernsehredakteur, Liedtexter und Übersetzer.

Karriere[Bearbeiten]

Thomas Woitkewitsch begann seine Fernsehlaufbahn beim WDR, wo er für die Shows von Rudi Carrell verantwortlich war. Mit dem Produzenten der Show Am laufenden Band, Alfred Biolek, entdeckte er in den Niederlanden den Liedermacher Herman van Veen und engagierte ihn für die Carrell-Show.

Woitkewitsch übertrug erste Texte für Veen ins Deutsche; so begann seine Liedtexterkarriere. Für Rudi Carrell textete er Hits wie Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?. Außerdem produzierte er gemeinsam mit Biolek für den WDR die deutschsprachigen Folgen von Monty Python’s Fliegender Zirkus. Ende der 1970er Jahre schrieb er für Milva die Texte zur Musik von Vangelis und Mikis Theodorakis.

Langjährig war er für die Sendung Wetten, dass..? beratend tätig.<ref name=":0">Stephan Imming: Thomas Woitkewitsch ist tot: Abschied von einem ganz Großen. In: schlagerprofis.de. 31. August 2026, abgerufen am 5. September 2026.</ref>

Neben der Arbeit an Liedtexten schrieb Woitkewitsch die Drehbücher für Fernsehshows wie Plattenküche und übersetzte Musicals aus dem Englischen ins Deutsche.

Er gehörte zu den Unterstützern der Celler Schule und war bis 2024 jährlicher Gastdozent. Seit 1972 gehörte er zudem der GEMA an, bei der er seit 1983 ordentliches Mitglied war. Er engagierte sich über viele Jahre in ihren Gremien und gehörte verschiedenen Wertungsausschüssen an.<ref>Zum Tod von Thomas Woitkewitsch. 3. September 2026, abgerufen am 5. September 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2022 ehrten ihn die GEMA-Stiftung und der Deutsche Textdichter-Verband für sein Lebenswerk mit dem mit 10.000 Euro dotierten LYRIKON.<ref>Thomas Woitkewitsch wird mit dem LYRIKON geehrt | GEMA Politische Kommunikation. 18. Mai 2022, abgerufen am 5. September 2026.</ref>

Am 12. Dezember 2025 wurde ihm von der Ministerin für Wissenschaft und Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen Ina Brandes das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse verliehen.<ref name=":0" />

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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