Tier im Fokus
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| colspan="2" class="notheme" style="text-align: center; padding:1em 0; background-color:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | Tif Logo.svg | |
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| Gründung | 2009 |
| Auflösung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Gründer | Niklaus Bartlome, Gabrielle Christen, Roger Furrer, Klaus Petrus, Martina Späni |
| Sitz | Bern |
| Vorläufer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Nachfolger | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Zweck | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Schwerpunkt | Tierrechte, Antispeziesismus, Veganismus |
| Methode | Aufklärung, Recherche. |
| Aktionsraum | Schweiz |
| Vorsitz | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Geschäftsführung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Eigentümer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Umsatz | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 274: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Stiftungskapital | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 274: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Beschäftigte | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Freiwillige | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Mitglieder | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Website | www.tier-im-fokus.ch |
Tier im Fokus (offiziell tier-im-fokus.ch, oft auch nur tif) ist eine Schweizer Tierrechtsorganisation.
Organisation[Bearbeiten]
Die Organisation wurde 2009 als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Bern gegründet und finanziert sich über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Sie vertritt eine antispeziesistische Position, das heisst, sie lehnt jede Diskriminierung und Ausbeutung von empfindungsfähigen Lebewesen ab. Sie setzt sich für unveräusserliche Rechte aller Tiere ein, befasst sich aber schwerpunktmässig mit Nutztieren.
Ziele[Bearbeiten]
Tier im Fokus hat 2023 eine umfassende Theory of Change entwickelt, die als Orientierung für die gesamte Tierrechtsbewegung dienen soll.<ref>Unser Fahrplan für die Tierrechtsbewegung. In: tierimfokus.ch. 12. September 2023, abgerufen am 21. September 2023.</ref> Diese Theory of Change umfasst drei langfristige Ziele:
- Etablierung einer gewaltfreien Wertschöpfungskette: Die Theory of Change sieht die Entwicklung und Förderung von Technologien und Alternativen vor, die das Wohl der Tiere respektieren. Dazu zählen vegane Lebensmittel und Kleidung, kultiviertes Fleisch sowie tierversuchsfreie Forschung.
- Etablierung eines inklusiven und egalitären Weltbildes: Sie zielt darauf ab, eine kulturelle Veränderung herbeizuführen, die speziesistische, egoistische, dominatorische und patriarchalische Denkweisen überwindet. Stattdessen soll ein ökologisches, empathisches und respektvolles Verständnis von Mensch-Tier-Beziehungen gefördert werden.
- Schaffung struktureller Gerechtigkeit: Das letzte Ziel beinhaltet die Einführung von politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, die alle empfindungsfähigen Spezies am Allgemeinwohl beteiligen.
Tätigkeit[Bearbeiten]
Neben der Unterstützung von Gnadenhöfen regt die Organisation durch verschiedene Tätigkeiten an, den menschlichen Umgang mit Tieren grundlegend zu hinterfragen und vegane Alternativen zur Tierproduktion zu fördern.
Kampagnen[Bearbeiten]
2014 veröffentlichte der Verein den «Schweine-Report», bei dem aktuelles Bildmaterial aus zehn Schweizer Schweinebetrieben der Kantone Luzern, Bern, Waadt, Fribourg veröffentlicht wurde.<ref>Philipp Albrecht: So arm sind unsere Schweine dran! In: Blick. 21. August 2014, abgerufen am 20. Juli 2015.</ref><ref>Website des Vereins zu der Recherche.</ref> Der Schweine-Report führte zu mehreren politischen Vorstössen auf regionaler und nationaler Ebene.<ref>Interpellation 14.3822 «Schweine-Report: Welche Konsequenzen ziehen?» im Nationalrat von Bastien Girod, 25. September 2014.</ref><ref>Interpellation 168-2014 «Schweine-Report: Klärung der Missstände» im Bernischen Grossen Rat von Michel Rudin, 1. September 2014.</ref><ref>Motion 274-2014 «Tierschutz verbessern» im Bernischen Grossen Rat von Michel Rudin und Sabine Kronenberg vom 25. November 2014. Zurückgezogen am 10. Juni 2015.</ref> Im Januar 2015 hat die Organisation vor dem Bundeshaus in Bern Ausschnitte aus dem im Herbst 2014 von ihr publizierten Schweine-Report auf Grossleinwand gezeigt.<ref>Daniel Salzmann: Veganer machen mobil. In: Schweizer Bauer. 12. Januar 2015, abgerufen am 21. Juli 2015.</ref> Auch im Bereich der Geflügelproduktion wurden viele Missstände dokumentiert.<ref>Tier im Fokus: Der grosse Hühner-Schwindel. In: hühner-schwindel.ch. Abgerufen am 11. Dezember 2018.</ref> Tier im Fokus war 2019 zum dritten Mal mit einem eigenen Stand an der BEA vertreten.<ref>Vegan Organisation zeigt Schockbilder aus Schweizer Ställen. In: nau.ch. 5. Mai 2019, abgerufen am 27. Juli 2019.</ref>
Die Organisation hat 2015 mit Tierschutzvereinigungen und politischen Parteien das Referendum gegen den Ausbau des Tierversuchs-Labors an der Universität Bern ergriffen, das im Sommer 2015 zustande kam.<ref>Sophie Reinhardt: Tierversuchs-Labor wird jetzt zum Politikum. In: 20 Minuten. 30. Januar 2015, abgerufen am 21. Juli 2015.</ref><ref>Christian Zellweger/Schweizerische Depeschenagentur: Referendum gegen Laborneubau offenbar erfolgreich. In: Der Bund. 11. Mai 2015, abgerufen am 21. Juli 2015.</ref> Zudem lancierte sie ebenfalls 2015 eine Petition gegen die staatlich subventionierte Fleischwerbung.<ref>Radio 3fach vom 29. Januar 2015: Petition: »Keine Steuermillionen für Proviande«</ref>
Im Bereich der Geflügelproduktion dokumentierte Tier im Fokus 2016 tote und verweste Hühner in einem Stall von Frifag, der Nummer drei der Schweiz.<ref>Daniel Waldmeier: «Glückliche Schweizer Hühner sind ein Märchen». In: 20 Minuten. 22. Februar 2016, abgerufen am 29. Januar 2020.</ref>
2018 sorgte die Kampagne «Der grosse Hühner-Schwindel» für Schlagzeilen, deren Aufnahmen eine hohe Mortalität bei Masthühnern dokumentierte.<ref>Tier im Fokus: Der grosse Hühner-Schwindel. In: hühner-schwindel.ch. Abgerufen am 29. Januar 2020.</ref><ref>Marcel Niedermann: Der Tod ist Teil des Geschäfts. In: Schweizer Radio und Fernsehen. 30. Januar 2018, zuletzt abgerufen am 29. Januar 2020.</ref> Die Stiftung für das Tier im Recht reichte daraufhin diverse Anzeigen wegen mehrfacher Tierquälerei ein.<ref>Daniel Waldmeier: Tierrechtler zeigen Pouletmäster an. 2. Februar 2018. Zuletzt abgerufen am 29. Januar 2020.</ref> Die dokumentierten Betriebe gelten formal als «besonders tierfreundliche Stallungen» (BTS), ein staatliches Tierwohlprogramm, das mit Steuergeldern finanziert wird. Laut einer repräsentativen Umfrage von gfs.zürich widersprachen die dokumentierten Zustände den Erwartungen der Bevölkerung.<ref>Stefan Häne: Irreführung, staatlich gefördert. In: Tages-Anzeiger. 5. November 2018, zuletzt abgerufen am 29. Januar 2020.</ref> Tier im Fokus reichte später bei der Lauterkeitskommission Beschwerde gegen eine unlautere Hühnerfleisch-Werbung von Proviande ein und bekam teilweise Recht.<ref>Stefan Häne: Fleisch-Branche darf mit Hühner-Idylle werben. 6. August 2018. Zuletzt abgerufen am 29. Januar 2020.</ref>
2019 enthüllte die Organisation Tierquälerei beim Verladen von Schweinen.<ref>Tier im Fokus: Schweine-Transport. In: schweine-transport.ch. Abgerufen am 29. Januar 2020.</ref><ref>Thomas Vogel: Tiere als Ware: Wie ein Bauer seine Tiere misshandelt. In: Schweizer Radio und Fernsehen. 16. Oktober 2019, zuletzt abgerufen am 29. Januar 2020.</ref>
Im Juni 2020 veröffentlichte Tier im Fokus unter dem Titel «Arme Schweine» verdeckt entstandene Aufnahmen aus 13 Schweizer Schweinemastbetrieben, die zwischen April und Dezember 2019 entstanden waren. Die Organisation stellte das Material der SRF-Sendung Kassensturz und dem Tages-Anzeiger zur Verfügung; der Beitrag wurde am 2. Juni 2020 ausgestrahlt. Zu sehen waren unter anderem kranke und verdreckte Tiere sowie fehlendes Beschäftigungsmaterial. Die Stiftung für das Tier im Recht prüfte das Material juristisch und reichte gegen neun Tierhalter Strafanzeige wegen Verstosses gegen das Tierschutzgesetz ein.<ref>Verdeckte Aufnahmen – Miese Zustände in Schweizer Schweinemast-Betrieben. In: srf.ch. 2. Juni 2020, abgerufen am 11. Juli 2026.</ref><ref>Schweinehalter angezeigt. In: schweizerbauer.ch. 2. Juni 2020, abgerufen am 11. Juli 2026.</ref><ref>Recherche: Arme Schweine. In: tierimfokus.ch. Abgerufen am 11. Juli 2026.</ref>
Im Jahr 2021 veröffentlichte Tier im Fokus erneut verdeckte Aufnahmen aus Schweizer Mastbetrieben, welche zeigten, wie Bauern kranke Küken und Masthühner regelwidrig ohne vorherige Betäubung per Genickbruch töteten. Die Organisation kritisierte die illegale Praxis als symptomatisch für die Folgen der industriellen Hochleistungszucht, bei der Masthühner auf schnelles Wachstum gezüchtet werden und daher häufig an schweren gesundheitlichen Problemen wie Beinschäden oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden und vorzeitig sterben.<ref>Schluss mit Qualzucht! 27. Juli 2021, abgerufen am 26. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Gleichzeitig lancierte die Organisation eine Petition zur Abschaffung sogenannter «Qualzuchten» in der Hühnermast.<ref>Stopp Qualzucht. Abgerufen am 26. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Diese Forderung wurde politisch aufgenommen, indem die Nationalrätin Meret Schneider (Grüne) eine Motion für ein Verbot von Qualzuchten einreichte, die jedoch 2023 unbehandelt abgeschrieben wurde.<ref>Geschäft Ansehen. Abgerufen am 26. Juli 2025.</ref>
Anfang September 2022, wenige Wochen vor der Abstimmung über die Massentierhaltungsinitiative, veröffentlichte Tier im Fokus Videoaufnahmen aus Geflügelzuchtanlagen der Migros-Tochter Micarna im Wallis, die unter anderem schwer verletzte Tiere zeigten.<ref>Schockaufnahmen zeigen schwer verletzte Tiere in Migros-Geflügelzucht. 4. September 2022, abgerufen am 16. August 2026.</ref>
2024 reichte Tier im Fokus erneut Beschwerde bei der Lauterkeitskommission gegen die Werbekampagne «Schweizer Fleisch» des Branchenverbands Proviande ein. Die Organisation kritisierte, Proviande stelle in bezahlten Werbeartikeln die Tierschutzbestimmungen irreführend dar, indem etwa behauptet wurde, in der Schweiz dürfe «keinem Tier Schmerz, Leid oder Schaden zugefügt werden», und es sei verboten, Schweine und Hühner zu kupieren. Laut Tier im Fokus seien diese Aussagen falsch, da das Schweizer Tierschutzgesetz solche Praktiken unter bestimmten Umständen durchaus erlaube. Die Lauterkeitskommission bestätigte im Februar 2024, dass die Werbeaussagen tatsächlich «irreführend» seien und empfahl eine Klarstellung.<ref>Cyrill Pinto: Lauterkeitskommission rügt Fleischverband. In: Tagesanzeiger. 25. Februar 2024, abgerufen am 5. August 2025.</ref>
2026 reichte Tier im Fokus Strafanzeige wegen Tierquälerei gegen führende Vertreter des Schweizer Schweineproduzentenverbands Suisseporcs ein. Grundlage waren verdeckte Aufnahmen aus einem Schweinestall im Emmental, die laut Tier im Fokus unter anderem ein schwer krankes Schwein zeigten, das unbehandelt auf hartem Beton lag, ein weiteres Schwein mit mutmasslich offener Verletzung sowie tote Ferkel in unbedeckten Eimern.<ref>Tier im Fokus: «Tierqual in der Chefetage von Suisseporcs», Video auf YouTube, veröffentlicht am 20. März 2026. </ref> Der betroffene Betrieb wurde von einem Vorstandsmitglied von Suisseporcs geführt; dessen Vater war zu diesem Zeitpunkt Präsident von Suisseporcs und Vorstandsmitglied des Schweizer Bauernverbands. Gegenüber dem Tages-Anzeiger wiesen die betroffenen Schweinehalter die Vorwürfe zurück; zugleich räumte der Betriebsleiter ein, ein krankes Tier hätte früher erlöst werden müssen.<ref>Roland Gamp: «Präsident von Suisseporcs wegen Tierquälerei angezeigt». In: Tages-Anzeiger. 18. März 2026 (deutsch).</ref> Tier im Fokus verband die Strafanzeige mit einer Kampagne für strengere Tierschutzkontrollen. In einem offenen Protestbrief an Bundesrat Guy Parmelin forderte die Organisation grundsätzlich unangemeldete Tierschutzkontrollen und zusätzliche Ressourcen für die kantonalen Veterinärämter.<ref>Tier im Fokus: «Protestbrief an Bundesrat Guy Parmelin», Kampagnenseite «Tierschutzkontrollen jetzt». </ref>
Strassenaktionen[Bearbeiten]
Die Organisation führt Strassenaktionen durch, die sich gegen Image- und Werbekampagnen der Tierindustrie – konkret etwa Proviande und Swissmilk – richten.<ref>Martin Ulrich in Taxi – Magazin für Soziales und Kultur Nr. 115 Tier im Fokus (TIF)</ref><ref>Neue Luzerner Zeitung vom 25. April 2014: Protestaktion gegen «Tag der Milch» in Luzern</ref> International Aufsehen erregte eine Aktion, bei der die Organisation vorgab, Hundefleisch zu verkaufen; tatsächlich handelte es sich um vegane Würste.<ref>20 Minuten vom 16. März 2015: Tierschützer schocken mit Wurst aus Hundefleisch</ref><ref>Focus Online vom 21. März 2015: Schockkampagne von Tierrechtsorganisation</ref><ref>Huffington Post vom 16. März 2015 Schweizer Tierschützer „Tier im Fokus“ schocken mit Video: Menschen probieren Fleisch und denken, es stammt von Hunden</ref> 2014 und 2015 veranstaltete Tier im Fokus eine Demonstration mit der Kernforderung der «Schliessung aller Schlachthäuser».<ref>Berner Zeitung vom 12. Juli 2014: 500 Personen fordern «Schliessung aller Schlachthäuser».</ref><ref>Schweizerische Depeschenagentur: 600 Menschen fordern die Schliessung aller Schlachthäuser. In: Berner Zeitung. 11. Juli 2015, abgerufen am 20. Juli 2015.</ref> Weitere grössere Demos plädierten 2016 für ein «Ende des Speziesismus»<ref>SDA: «Humanes Schlachten ist ein Märchen» – Tierrechtler in Bern wollen Schlachthäuser schliessen. In: Watson. 6. August 2016, zuletzt abgerufen am 29. Januar 2020.</ref> und 2017/18 für die «Abschaffung der Nutztierhaltung».<ref>SDA: Hunderte demonstrieren in Bern für die Abschaffung der Nutztierhaltung. 1. Juli 2017. Zuletzt abgerufen am 29. Januar 2020.</ref><ref>SDA: Abschaffung der Nutztierhaltung wird gefordert: Demo in Bern. 29. Juni 2019. Zuletzt abgerufen am 29. Januar 2020.</ref>
Förderung des Veganismus[Bearbeiten]
Die Organisation vertritt die Auffassung, dass jedes Tierleid unnötig ist, wenn es sich vermeiden lässt bzw. Alternativen verfügbar sind. Zu diesen Alternativen zählt im Bereich der Ernährung der Veganismus. Entsprechend besteht ein Teil der Tätigkeit der Organisation in der Bekanntmachung und Förderung der veganen Lebensweise durch Aktionen wie regelmässige öffentliche Stammtische<ref>Berner Zeitung vom 3. Oktober 2015: Veganer am Stammtisch</ref> oder veganes Grillieren – «Grilling Without Killing» – auf öffentlichen Plätzen.<ref>Der Bund vom 8. Juli 2013: Veganer Protest auf kleiner Flamme</ref>
Tier im Fokus lancierte 2018 die erste landesweite Plakatkampagne in der Schweiz, die mit einer Vegan Challenge zur veganen Lebensweise aufrief. Laut eigenen Angaben beteiligten sich daran über 1000 Leute.<ref>Tier im Fokus: Riesiger Erfolg mit Vegan Challenge. 15. März 2019. Zuletzt abgerufen am 29. Januar 2020.</ref>
2019 veröffentlichte Tier im Fokus den «Vegan Barometer 2019», mit 2444 Teilnehmenden die bisher grösste Umfrage zum veganen Lebensstil in der Schweiz. Die Umfrage drehte sich um Motive, Gesundheit, politische Einstellungen und veganes Leben in der Schweiz.<ref>20 Minuten: Jeder zweite Veganer heisst Tierbefreiung gut. 21. August 2019. Zuletzt abgerufen am 29. Januar 2020.</ref><ref>Tier im Fokus: So ticken die Veganer*innen. 21. August 2019. Zuletzt abgerufen am 29. Januar 2020.</ref>
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Demonstration zur „Schliessung aller Schlachthäuser“ von Tier im Fokus (Sommer 2015)
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Tierkörperaktion
Politik[Bearbeiten]
Seit 1. Januar 2025 ist Tier im Fokus mit Tobias Sennhauser im Berner Stadtrat vertreten. Im Mai 2025 reichte er zusammen mit Mitstreitern einen Vorstoss zu mehr pflanzlicher Ernährung in Betrieben der Stadt Bern ein.<ref>Vorstoss für mehr vegane Ernährung nicht nur an der Uni Bern. In: swissinfo.ch. 12. Mai 2025, abgerufen am 10. Juni 2025.</ref>
Im August 2025 reichte Tobias Sennhauser im Berner Stadtrat eine Interpellation zum Tod des Seehundes Saluk im Tierpark Bern ein. Saluk war nach dem Verschlucken von Teilen einer Silikondichtung und einer anschliessenden Operation gestorben. Der Vorstoss forderte eine Untersuchung des Vorfalls und stellte die Frage, ob Wildtiere wie Seehunde überhaupt für ein Leben in Gefangenschaft geeignet seien, wenn in menschlich verursachten Notfällen keine zuverlässige Rettung möglich sei.<ref>Berner Seehund-Tod: Warum Meeressäuger in der Narkose besonders gefährdet sind. 22. September 2025, abgerufen am 10. Oktober 2025.</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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