Tiers
| Tiers | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| ital.: Tires | ||||||
| Wappen
|
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| Staat: | Italien | |||||
| Region: | Trentino-Südtirol | |||||
| Provinz: | Bozen – Südtirol | |||||
| Bezirksgemeinschaft: | Salten-Schlern | |||||
| Einwohner: (VZ 2011/31.12.2025) |
969/1.036 | |||||
| Sprachgruppen: | 97,14 % deutsch 2,54 % italienisch 0,32 % ladinisch | |||||
| Koordinaten | 46° 28′ N, 11° 31′ O
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| Meereshöhe: | 700–Vorlage:Höhe/Fmt m s.l.m. (Zentrum: Vorlage:Höhe/Fmt m s.l.m.) | |||||
| Fläche: | 42,1 km² | |||||
| Dauersiedlungsraum: | 3,8 km² | |||||
| Fraktionen: | Tiers (St. Georg), St. Zyprian, Breien (zum Teil bei Völs) | |||||
| Nachbargemeinden: | Campitello di Fassa (TN), Karneid, Kastelruth, Mazzin (TN), San Giovanni di Fassa (TN), Völs am Schlern, Welschnofen | |||||
| Partnerschaft mit: | - | |||||
| Postleitzahl: | 39050 | |||||
| Vorwahl: | 0471 | |||||
| ISTAT-Nummer: | 021100 | |||||
| Steuernummer: | 80009610215 | |||||
| Bürgermeister (2025): | Armin Villgrattner | |||||
Tiers ([<templatestyles src="IPA/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.]; italienisch Tires) ist eine italienische Gemeinde mit Vorlage:Str replace Einwohnern (Stand ) in Südtirol. Sie befindet sich im Tierser Tal in der Nähe von Bozen.
Geographie[Bearbeiten]
Die Gemeinde nimmt den oberen Abschnitt des vom Tierser Bach entwässerten Tierser Tals und umliegende Berggebiete der Dolomiten ein. Die größte Siedlung der Gemeinde ist der Hauptort Tiers, der sich in südexponierter Hanglage auf rund Vorlage:Höhe/Fmt m Höhe befindet. Taleinwärts liegen die Fraktion St. Zyprian (Vorlage:Höhe/Fmt m) und darüber die kleine Siedlung Weisslahnbad (Vorlage:Höhe/Fmt m). Talauswärts gehören auch ein paar Höfe von Breien zum Tierser Gemeindegebiet.
Die Gemeinde umfasst weitläufige Berggebiete, die zu großen Teilen im Naturpark Schlern-Rosengarten unter Schutz gestellt sind. Nordseitig wird Tiers von der Schlerngruppe eingerahmt, vom Tschafatschzug über die Roterdspitze (Vorlage:Höhe/Fmt m) bis zum Großen Rosszahn (Vorlage:Höhe/Fmt m). Im Osten der Gemeinde ragt der die Talansicht beherrschende Hauptkamm des Rosengartens auf. Hier erheben sich unter anderem der Kesselkogel (Vorlage:Höhe/Fmt m), die Rosengartenspitze (Vorlage:Höhe/Fmt m) und die Vajolet-Türme (Vorlage:Höhe/Fmt m). Südseitig wird Tiers von einem großteils bewaldeten Kamm begrenzt, in dem der Nigerpass (Vorlage:Höhe/Fmt m) einen Übergang ins obere Eggental vermittelt.
Die Nachbargemeinden im unteren Tierser Tal sind Karneid und Völs am Schlern. Nordseitig in der Schlerngruppe grenzt Tiers ebenfalls an Völs sowie im äußersten Nordosten an Kastelruth, südseitig an die Eggentaler Gemeinde Welschnofen. Im Gebirgszug des Rosengartens im Osten bildet die Gemeindegrenze gleichzeitig die Provinzgrenze zum Trentino.
Geschichte[Bearbeiten]
Erste Besiedelungsspuren stammen aus der Bronzezeit und finden sich auf dem Tennenbühel sowie den Traunbachwiesen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Provinz Bozen ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Ersturkundlich ist die Örtlichkeit als „Tieres“ in den Jahren von 993/94 bis 1005 bezeugt, als in einer Traditionsnotiz des Hochstifts Freising der bayerische Graf Otto aus dem Geschlecht der Rapotonen dem Bischof Gottschalk von Freising dortigen Besitz übertrug.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Der Name kann zu Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. gestellt werden.<ref>Egon Kühebacher: Die Ortsnamen Südtirols und ihre Geschichte. Band 1, Bozen, Athesia 1995. ISBN 88-7014-634-0, S. 469.</ref>
Politik[Bearbeiten]
Bürgermeister seit 1952:<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF; 15 MB) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Südtiroler Gemeindenverband, S. 139–159 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
- Johann Pattis 1952–1960
- Karl Pattis 1960–1964
- Josef Damian 1964–1974
- Karl Villgrattner 1974–1990
- Paul Psenner 1990–2000
- Martin Schönauer 2000–2005
- Karl Villgrattner 2005–2015
- Gernot Psenner 2015–2025
- Armin Villgrattner: seit 2025
Bevölkerung[Bearbeiten]
Tiers ist gemäß den erhobenen Sprachgruppenzugehörigkeitserklärungen bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen eine weitgehend deutschsprachige Gemeinde. Als Berechnungsgrundlage der folgenden Prozentwerte wurden die gültigen Erklärungen von Personen mit italienischer Staatsbürgerschaft herangezogen.
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Bildung[Bearbeiten]
In Tiers gibt es Bildungseinrichtungen für die deutsche Sprachgruppe. Diese umfassen einen Kindergarten und eine Grundschule.
Sehenswertes[Bearbeiten]
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Neben den in den Listen enthaltenen Bau- und Naturdenkmälern gibt es weitere Sehenswürdigkeiten.
Die Überreste der etwa um 1160 entstandenen Burg Velseck oder Völsegg bzw. Velsegg stammen aus dem Hochmittelalter.<ref>Helmut Stampfer: Velseck. In: Oswald Trapp (Hrsg.), Tiroler Burgenbuch. IV. Band: Eisacktal. Verlagsanstalt Athesia, Bozen 1977, S. 356–357.</ref> Sie wurde im 16. Jahrhundert mit dem Ansitz Velseck überbaut. Im 20. Jahrhundert kamen durch Hangrutschungen Mauerreste zum Vorschein.
Der Thalerbühel (<span title=" Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden.">⊙
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}}) ist ein Brandopferplatz aus der mittleren Eisenzeit (ca. 6. bis 5. Jahrhundert v. Chr.). Eine natürliche Erhebung wurde künstlich abgeflacht und annähernd in die Form eines überdimensionalen, natürlichen Altars gebracht.<ref>Daniel Lorenz: Zur Vor- und Frühgeschichte des Tierser Tales. In: Der Schlern 77, 2003, H. 6, S. 4–23.</ref> An ihm vorbei führt der „Besinnungsweg“, der in 13 Stationen den Leidensweg Jesu Christi durch Metalltafeln, eingesetzt in Holzpfosten, darstellt.
Am 28. März 2025 wurden am Tierser Dorfplatz Stolpersteine zur Erinnerung an zwei NS-Opfer verlegt.
Verkehr[Bearbeiten]
Die Hauptzufahrt nach Tiers führt seit Ende der 1980er-Jahre von dem Ort Blumau im Eisacktal über Völser Aicha in erhöhter Hanglage ins Tierser Tal. Diese entlastete die immer noch bestehende, ebenfalls in Blumau ihren Anfang nehmende Straße durch die enge Mündungsschlucht des Tales, die seit jeher steinschlaggefährdet ist. Zudem verbindet die Straße über den Nigerpass Tiers mit dem oberen Eggental bzw. Karerpass.
Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]
- Walter Ausserdorfer (1939–2019), Rennrodler
- Sandra Robatscher (* 1995), Rennrodlerin
- Daniel Pattis (* 1998), U-20 Vizeeuropameister und Vizeweltmeister im Berglauf
Literatur[Bearbeiten]
- Bildungsausschuß Tiers (Hrsg.): Tiers am Rosengarten. Biographie eines Bergdorfes. Edition Raetia, Bozen 1998 (online)
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
- Karin Pattis: Ökonomische Vernetzung. Holzwirtschaft in den Dolomiten im 16. Jahrhundert – Tiers, Welschnofen und Fassa (= Zürcher Beiträge zur Geschichtswissenschaft, Band 14). Böhlau Verlag, Köln 2023, ISBN 978-3-412-52818-8.
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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