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Tigerblumen

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Tigerblumen
Datei:Tigrida pavonia.JPG

Echte Tigerblume (Tigridia pavonia), Wildform im Habitat in Tamaulipas

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Monokotyledonen
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Schwertliliengewächse (Iridaceae)
Unterfamilie: Iridoideae
Gattung: Tigerblumen
Wissenschaftlicher Name
Tigridia
Juss.

Die Tigerblumen (Tigridia), auch Tigerlilien oder Pfauenlilien genannt, sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae). Die 45 bis 59 Arten sind in der Neotropis verbreitet.

Beschreibung und Ökologie[Bearbeiten]

Datei:68 Tigridia immaculata.jpg
Illustration von Tigridia immaculata

Tigridia-Arten wachsen als ausdauernde, krautige Pflanzen. Als Überdauerungsorgane bilden sie Knollen mit einer Umhüllung („Tunika“). Mindestens die mittelamerikanischen Arten besitzen nur im Sommer Laubblätter. Die fächerig angeordneten, einfachen Laubblätter sind flach und parallelnervig. Der Blattrand ist glatt.

Die monochasialen Blütenstände sind Fächel (Rhipidium). Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und dreizählig. Es sind zwei Kreise mit je drei Blütenhüllblättern vorhanden; die des inneren Kreises sind kleiner. Die Farben der Blütenhüllblätter reichen von weiß über gelb bis orange- oder rosafarben; sie weisen oft Flecken auf (Trivialname!). Es ist nur ein Kreis mit drei fertilen Staubblättern vorhanden. Die Staubfäden sind auf ihrer ganzen Länge verwachsen. Drei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen Fruchtknoten verwachsen. Es sind drei freie Griffel vorhanden. Die Arten, die früher in der Gattung Rigidella waren, werden von Kolibris bestäubt. Die Pflanze bildet nach der Blüte dreifächerige Kapselfrüchte aus.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 28.<ref name="FloraMesoamericana" /><ref name="IPCN" />

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Gattung Tigridia wurde 1789 Antoine-Laurent de Jussieu in Genera Plantarum, S. 57<ref name="Jussieu1789" />. Typusart ist Tigridia pavonia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L. f.) DC.<ref name="Tropicos" />

Die Gattung Tigridia gehört zur Tribus Tigridieae in der Unterfamilie der Iridoideae innerhalb der Familie Iridaceae. Die Arten der früheren Gattungen Ainea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ravenna, Cardiostigma Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Baker, Colima, Fosteria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Molseed, Rigidella Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lindl., Sessilanthera Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Molseed & Cruden gehören heute zu Tigridia. Weitere Synonyme für Tigridia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Juss. sind: Beatonia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Herb., Hydrotaenia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lindl., Pardinia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Herb.<ref name="GRIN" /><ref name="WCSP" />

Tigridia-Arten sind nur in der Neotropis verbreitet. Sie kommen von Mexiko über Guatemala bis El Salvador und von Bolivien über Ecuador bis ins nördliche Chile und Peru vor.<ref name="WCSP" /> In Mexiko kommen etwa 36 Arten und sechs Unterarten vor, davon gibt es 29 Arten und die sechs Unterarten nur dort.<ref name="Rodríguez2003" />

Datei:Tigridia flower 002.jpg
Die Sorte 'Canariensis’ der Echten Tigerblume (Tigridia pavonia)
Datei:Tigridia pavonia Alba Grandiflora.JPG
Die Sorte 'Alba Grandiflora' der Echten Tigerblume (Tigridia pavonia)
Datei:Tigridia Vanhouttei.jpg
Tigridia vanhouttei

Es gibt etwa 45 bis 59 Tigridia-Arten:<ref name="GRIN" /><ref name="pacificbulbsociety" /><ref name="WCSP" />

Verwendung[Bearbeiten]

Sorten der Echten Tigerblume (Tigridia pavonia) werden als Zierpflanzen verwendet. Die Knollen dieser Art werden gegart gegessen und schmecken dann wie Süßkartoffeln. Roh schmeckt sie nicht.<ref name="PFAF" />

Quellen[Bearbeiten]

  • Peter Goldblatt, John C. Manning: Tigridia. In: The Iris Family: Natural History and Classification. Timber Press, Portland 2008, ISBN 978-0-88192-897-6, S. 253–256.
  • J. E. Henrich, Peter Goldblatt: Iridaceae. In: G. Davidse, M. Sousa & A. Q. Charter: Flora Mesoamericana: Alismataceae a Cyperaceae. Universidad Nacional Autónoma de México, Missouri Botanical Garden and The Natural History Museum, Volume 6, México 1994, S. 71–80. Tigridia bei Tropicos.org. In: Flora Mesoamericana. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="WCSP"> Vorlage:WCSP </ref> <ref name="pacificbulbsociety"> Eintrag bei der pacific bulbsociety. </ref> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="IPCN"> Tigridia bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="FloraMesoamericana"> J.E. Henrich, Peter Goldblatt: Tigridia bei Tropicos.org. In: Flora Mesoamericana. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="PeruChecklist"> Tigridia bei Tropicos.org. In: Peru Checklist. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="Tropicos"> Tigridia bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="Jussieu1789"> Jussieu 1789 eingescannt bei biodiversitylibrary.org. </ref> <ref name="Rodríguez2003"> Aarón Rodríguez, Luis Ortiz-Catedral: Tigridia gracielae (Tigridieae: Iridaceae), A New Species From Mexico. In: Acta Botanica Mexicana, Volume 64, 2003, S. 31–36: Volltext-online. </ref> <ref name="PFAF"> Tigridia pavonia bei Plants For A Future </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Tigerblumen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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