Tigist Assefa
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2024 London Marathon - Tigst Assefa.jpg
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| Voller Name | Tigst Assefa Tessema | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nation | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 3. Dezember 1996 (29 Jahre) | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Holeta, Oromia, Äthiopien | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Größe | 168 cm | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 53 kg | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Disziplin | Langstreckenlauf | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bestleistung | 1:59,24 Minuten (800 Meter) 2:11:04 (Marathon) 2:15:41 (Frauen-Marathon) | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Trainer | Gemedu Dedefo | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | aktiv | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 27. September 2026 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
Tigist Assefa Tessema, Schreibweise auch Tigst Assefa Tessema (* 3. Dezember 1996 in Holeta, Oromia), ist eine äthiopische Mittel- und Langstreckenläuferin. Sie begann als 400- und 800-Meter-Läuferin, wechselte später zum 10-km-Straßenlauf und Halbmarathon und lief 2022 ihren ersten Marathon. 2023 stellte sie im Marathon einen Weltrekord auf; 2025 und 2026 erzielte sie zudem Weltrekorde bei reinen Frauenrennen.
Werdegang[Bearbeiten]
2014 wurde sie jeweils Vierte bei den Afrikameisterschaften in Marrakesch und beim Continentalcup in Marrakesch. Ihre persönliche Bestzeit über 800 Meter von 1:59,24 min stellte sie am 3. Juli 2014 in Lausanne auf. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro schied sie als Vierte ihres Vorlaufs aus.
2018 wechselte sie auf die Langstrecke und im März 2022 absolvierte sie ihren ersten Marathon in Riad in 2:34:01 h.<ref name=":0">Berlin-Marathon in Berlin: Tigist Assefa bringt die Laufgemeinde zum Staunen. In: Der Tagesspiegel Online. 25. September 2022, ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 27. September 2022]).</ref><ref>Eliud Kipchoge läuft Weltrekord in Berlin, Tigist Assefa einen sensationellen Streckenrekord. In: Mainova Frankfurt Marathon. 26. September 2022, abgerufen am 27. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Siegerin des Berlin-Marathon 2022[Bearbeiten]
Im September 2022 siegte sie im Alter von 25 Jahren beim Berlin-Marathon mit 2:15:37 h. Sie verbesserte bei ihrem erst zweiten Marathonstart ihre eigene Bestzeit um 18 Minuten. Mit der drittschnellsten jemals von einer Frau über die Marathonstrecke gelaufenen Zeit stellte sie auch einen neuen Streckenrekord in Berlin auf.<ref name=":0" />
Weltrekord beim Berlin-Marathon 2023[Bearbeiten]
Am 24. September 2023 lief sie einen neuen Weltrekord beim Berlin-Marathon mit 2:11:53 h.<ref>BMW BERLIN-MARATHON 2023: Results. Abgerufen am 24. September 2023.</ref><ref>Martin Einsiedler: „Letzte Generation“ kann Weltrekord nicht verhindern: Tigist Assefa verblüfft mit Fabelzeit beim Berlin-Marathon. In: Der Tagesspiegel Online. 24. September 2023, ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 24. September 2023]).</ref> Mit neuartigen Carbonlaufschuhen, die sie als eine von weltweit zehn Leichtathleten von ihrem Ausrüster erhielt,<ref>Berlin-Marathon: Assefa und Petros mit neuen Schuhen am Start. In: sport.de. 24. September 2023, abgerufen am 24. September 2023.</ref> unterbot sie die 2019 von Brigid Kosgei in Chicago aufgestellte Rekordzeit um gut zwei Minuten.<ref>Assefa läuft Weltrekord – Kipchoge siegt erneut. In: RBB. Abgerufen am 24. September 2023.</ref> Ihr Weltrekord wurde ein Jahr später von Ruth Chepngetich gebrochen.
Im Oktober 2023 wurde sie als eine von elf Sportlerinnen für die Auszeichnung als Welt-Leichtathletin des Jahres 2023 nominiert.<ref>Sha'Carri Richardson and Shericka Jackson lead 11 nominees for Women's World Athlete of the Year 2023. 11. Oktober 2023, abgerufen am 13. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Am 11. August 2024 belegte Assefa bei den Olympischen Spielen in Paris mit einer Zeit von 2:22:58 h hinter Sifan Hassan den zweiten Platz.<ref>Thomas Bauer MSc: Hassan krönt Marathon-Sieg mit historischem Olympia-Hattrick. 12. August 2024, abgerufen am 12. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Weltrekorde bei reinen Frauenrennen und weitere Erfolge[Bearbeiten]
Am 28. April 2025 lief Assefa beim London Marathon mit 2:15:50 h einen neuen Weltrekord für reine Frauenrennen.<ref>sportschau.de: Mit Straßenlauf-Weltrekord: Äthiopierin Assefa gewinnt London-Marathon. Abgerufen am 27. April 2025.</ref> Wenige Monate später trat sie auch erstmals bei Weltmeisterschaften an. In Tokio lief sie am 14. September über die Marathondistanz hinter Peres Jepchirchir zu WM-Silber.
Ein Jahr später verbesserte Assefa erneut in London ihren eigenen Weltrekord für reine Frauenrennen auf 2:15:41 h.<ref>Stefanie Breier: Ergebnisse London Marathon 2026. 26. April 2026, abgerufen am 26. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie lief dabei wie die beiden Bestplatzierten des Männerwettkampfs mit einem neuentwickelten Carbon-Laufschuhmodell von Adidas.<ref>Warum Adidas vom Marathonrekord profitieren könnte, handelsblatt.com, 27. April 2026</ref>
Berlin-Marathon 2026[Bearbeiten]
Beim Berlin Marathon am 27. September 2026 verfolgte Assefa das Ziel, den seit 2024 von Ruth Chepngetich gehaltenen Marathon-Weltrekord von 2:09:56 h zu unterbieten.<ref name="taz2026">Martin Krauss: Leider nur eine Weltklassezeit. In: die tageszeitung. 27. September 2026, abgerufen am 28. September 2026.</ref> Sie wurde während eines großen Teils des Rennens von einer Gruppe männlicher Tempomacher begleitet, die neben der Tempovorgabe auch dafür sorgte, sie im Läuferfeld vor Remplern zu schützen.<ref name="taz2026" />
Ab etwa Kilometer 15 nahm Assefa das zunächst sehr hohe Tempo etwas zurück, lag aber auch kurz vor Kilometer 40 noch auf Weltrekordkurs.<ref name="taz2026" /> Als sich dort muskuläre Probleme und Krämpfe bemerkbar machten, befand sie sich noch rund 20 Sekunden unter dem für den Weltrekord erforderlichen Tempo.<ref name="taz2026" /> Auf den letzten hundert Metern konnte sie nur noch humpelnd laufen, gewann das Rennen dennoch in 2:11:04 h und verbesserte damit ihre persönliche Bestzeit von 2:11:53 h aus dem Jahr 2023 um 49 Sekunden und rann gleichzeitig die drittschnellste je von einer Frau gelaufene Marathonzeit.<ref name="taz2026" /> Unmittelbar nach dem Zieleinlauf musste sie sich behandeln lassen.<ref name="taz2026" /> Sie erlitt bei dem Lauf einen kompletten Riss der Achillessehne.<ref>https://www.n-tv.de/sport/Assefa-reisst-sich-bei-Marathon-Drama-in-Berlin-Achillessehne-komplett-id31356329.html</ref>
Die Zeit von 2:11:04 h war damit kein neuer Weltrekord, sondern Assefas persönliche Bestleistung; Chepngetichs Weltrekord von 2:09:56 h blieb bestehen.<ref name="taz2026" />
Bestzeiten[Bearbeiten]
| Distanz | Zeit | Ort | Jahr | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|
| 800 Meter | 1:59,24 min | Lausanne | 2014 | |
| Marathon | 2:11:04 h | Berlin | 2026 |
Weblinks[Bearbeiten]
- Tigist Assefa in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Eintrag auf olympics.com (englisch)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references responsive />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Assefa, Tigist |
| ALTERNATIVNAMEN | Assefa Tessema, Tigist (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | äthiopische Mittel- und Langstreckenläuferin |
| GEBURTSDATUM | 3. Dezember 1996 |
| GEBURTSORT | Holeta, Oromia, Äthiopien |
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- 800-Meter-Läufer (Äthiopien)
- Halbmarathonläufer (Äthiopien)
- Marathonläufer (Äthiopien)
- Olympiateilnehmer (Äthiopien)
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2016
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2024
- Äthiopier
- Geboren 1996
- Frau