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Tim Fehlbaum

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Datei:Tim Fehlbaum (2011).jpg
Tim Fehlbaum

Tim Fehlbaum (* 1982 in Basel) ist ein Schweizer Filmregisseur und Drehbuchautor. Für sein Skript zum Historienfilm September 5 (2024) wurde er für den Oscar nominiert. Außerdem gewann er für das Werk drei Deutsche Filmpreise.

Leben[Bearbeiten]

Fehlbaum ist der Neffe des Unternehmers Rolf Fehlbaum, VR der Vitra AG. Tim Fehlbaum studierte von 2002 bis 2009 Regie im Bereich Spielfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Seine Professoren waren unter anderen Andreas Gruber und Michaela Krützen. Während seines Studiums entstanden mehrere Kurzfilme, darunter 2004 Für Julian, mit dem er den Hauptpreis bei den Shocking Shorts Awards gewann.<ref name="caligari" />

Als Kameramann arbeitete Fehlbaum bei seinem Film Am Flaucher (2006), sowie bei Kinder der Schlafviertel (2005), Mein amerikanischer Cousin (My American Cousin, 2008) und Doppelmord (2012). Er drehte auch Musikvideos, u. a. für die Band Blumentopf.

2011 drehte Fehlbaum sein Spielfilm-Debüt Hell, für das er auch das Drehbuch schrieb. Fehlbaum gewann den Förderpreis Neues Deutsches Kino<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref> und den Zürcher Filmpreis<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.swissfilms.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> in der Kategorie Beste Regie. Der Film wurde in sechs Kategorien für den Deutschen Filmpreis nominiert<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.deutscher-filmpreis.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> und gewann die Lola für Beste Filmmusik. Er gewann zwei Schweizer Filmpreise<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.swissfilms.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> in den Kategorien Bester Spielfilm und Bestes Drehbuch. Hell trat außerdem im Wettbewerb des Internationalen Filmfestival von Locarno an<ref name="bazonline" /> und gewann Preise u. a. bei den Genrefestivals in Sitges<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.swissfilms.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> und Fantasporto<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.filmfestivals.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>.

2012 gewann Fehlbaum den New Faces Award für Hell.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.n-tv.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Sein Endzeit-Thriller Tides feierte 2021 in der Berlinale Special-Reihe auf der Berlinale seine Premiere.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref> Der Film wurde mit vier Deutschen Filmpreisen<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.deutscher-filmpreis.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> und zwei Bayerischen Filmpreisen<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.bw-film.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> für Beste Regie und Beste Kamera ausgezeichnet. Beim Neuchâtel International Fantastic Film Festival gewann Tides den RTS Publikumspreis und Bestes Szenenbild,<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 21. Juli 2021; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.maximumcinema.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> außerdem zwei Preise auf dem Fancine Fantastic Film Festival in Málaga für Bester Film und Beste Visuelle Effekte.<ref>Fancine Festival de cine fantástico de Málaga: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 18. November 2021; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/site-fancine.festicine.pro (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Im Jahr 2024 inszenierte Fehlbaum das englischsprachige Filmdrama September 5 über das Münchner Olympia-Attentat, dessen Drehbuch er gemeinsam mit Moritz Binder und Alex David verfasst hatte. Die Produktion mit John Magaro, Ben Chaplin, Leonie Benesch, Rony Herman und Peter Sarsgaard in den Hauptrollen wurde 2025 für einen Golden Globe Award in der Kategorie Bester Film – Drama und einen Oscar in der Kategorie Bestes Originaldrehbuch nominiert. Im selben Jahr wurde September 5 mit neun Deutschen Filmpreisen ausgezeichnet. Fehlbaum selbst wurde in den Kategorien Spielfilm, Regie und Drehbuch geehrt.

Im Oktober 2025 wurde Fehlbaum Mitglied der Deutschen Filmakademie.<ref>Neue Mitglieder 2025. In: deutsche-filmakademie.de. Abgerufen am 23. Oktober 2025.</ref>

Filmografie[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Interviews[Bearbeiten]

  • 2025: Terror auf allen Monitoren (Interview mit Anke Sterneborg). in: epd Film 1/25: S. 40–45

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="caligari"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tim Fehlbaum erhält den Förderpreis Deutscher Film für Regie (Memento des Vorlage:Referrer vom 22. März 2016 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-bot Meldung auf caligari-film.de vom 30. Juni 2011</ref> <ref name="bazonline">Schweizer Horror unter sengender Sonne Artikel auf bazonline.de vom 5. August 2011</ref> </references>

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