Zum Inhalt springen

Timor-Alor-Pantar-Sprachen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Timor-Alor-Pantar-Sprachen

Gesprochen in

Indonesien, Osttimor
Linguistische
Klassifikation
Datei:Timor-Alor-Pantar.png
Die Inseln Timor, Alor und Pantar

Die etwa 30 Timor-Alor-Pantar-Sprachen (TAP) bilden eine Sprachfamilie der Papuasprachen. Sie werden auf den Kleinen Sundainseln Timor, Alor, Pantar, Kisar und Liran gesprochen.<ref name="Give">Marian Klamer und Antoinette Schapper: ‘Give’ Constructions in the Papuan Languages of Timor-Alor-Pantar</ref><ref name="TK">Antoinette Schapper, Juliette Huber & Aone van Engelenhoven: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.The historical relation of the Papuan languages of Timor and Kisar (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. Oktober 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.langlxmelanesia.com</ref> Die am häufigsten gesprochenen Sprachen der Sprachfamilie sind Makasae und Bunak mit jeweils etwa 100.000 Sprechern.

Einordnung[Bearbeiten]

Die Timor-Alor-Pantar-Sprachen gehören zu den Trans-Neuguinea-Sprachen.<ref name="Basic">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.The Languages of East Timor: Some Basic Facts (Memento vom 19. Januar 2008 im Internet Archive)</ref>

Die Sprachfamilie wird in mindestens zwei Untergruppen unterteilt: Timor-Kisar (auch nur Timor) und Alor-Pantar-Makasai.<ref name="Give"/><ref name="TK"/> Ethnologue nennt als weitere Untergruppe Tanglapui.

Es gibt Theorien, dass das osttimoresische Fataluku und andere Timor-Alor-Pantar-Sprachen ursprünglich von der Bomberai-Halbinsel Neuguineas stammen.<ref name="AMW2">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Andrew McWilliam: Austronesians in linguistic disguise: Fataluku cultural fusion in East Timor (Memento vom 7. November 2014 im Internet Archive) (PDF; 171 kB)</ref>

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />